German World Alliance / Deutsche Weltallianz

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Wien, 14 Juni 2013

DWAPressemitteilung der Deutschen Weltallianz

 

Baubeginn Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Wassertheurer: „Keine neue Stätte deutschen Selbsthasses“


Ich begrüße den Startschuss zum Baubeginn des Dokumentationszentrums der Bundesstiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Kulturstaatsminister Bernd Neumann. Dies ist ein den Aufgaben der Stiftung angemessener und würdiger Rahmen.“


Mit diesen Worten kommentierte Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), die Umsetzung eines großen Vorhabens, für das sie seit etlichen Jahren schon kämpft, im In- und Ausland angefeindet wurde und schlussendlich weitreichende Kompromisse eingehen musste, um dieses Vorhaben nicht zu gefährden. Ganz am Anfang stand Steinbachs Konzept für ein „Zentrum gegen Vertreibungen“, das jedoch mehr Kontroversen als Zustimmung erfuhr. Steinbachs Gegner sprachen von einem revanchistischen Projekt, das vor allem Ewiggestrigen als Gedenkstätte und Plattform dienen werde. Ähnlich kritische Töne kamen auch aus Warschau und Prag, wo man eine Umkehr der Täter- und Opferrolle befürchtete, die entgegen offizieller Lehrmeinungen in Steinbachs Zentrum praktiziert werden könnte.


2008 konnte schließlich im Dezember im Deutschen Bundestag das Gesetz zur Errichtung einer Stiftung „Deutsches Historisches Museum“ (DHMG) beschlossen werden, nachdem sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits 2005 für ein solches Zentrum in Berlin ausgesprochen hatte. Was den Zweck dieser Stiftung angeht, soll „im Geiste der Versöhnung die Erinnerung und das Gedenken an Flucht und Vertreibung im 20. Jahrhundert im historischen Kontext des Zweiten Weltkrieges und der nationalsozialistischen Expansions- und Vernichtungspolitik und ihren Folgen“ wachgehalten werden.


Für Peter Wassertheurer, Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA), wird erst die Zukunft zeigen, ob mit diesem Zentrum wirklich Wissenschaft im Sinne einer umfassenden Ausarbeitung der Ursachen, Zusammenhängen und Folgen von Vertreibungen gemacht werden wird, oder ob neuerlich die Betroffenen, nämlich die deutschen Heimatvertriebenen, in ihre traditionelle Täterrolle gezwängt werden und der historische Bezugsrahmen ausschließlich auf das nationalsozialistische Dritte Reich begrenzt bleibt.“ Dann bleibt nach Wassertheurer zu befürchten, dass „dieses Vertriebenen- und Versöhnungszentrum in Berlin eine weitere Stätte des kollektiven Schams für die Deutschen und des deutschen Selbsthasses“ wird, was einer nachhaltigen Versöhnung sicherlich nicht dienlich sein wird.




Wien, 10 Juni 2013

DWAPressemitteilung der Deutschen Weltallianz

 

Tag der Heimatvertriebenen in Bayern 2014

DWA: „Im Fall Österreichs falsche Mythen beseitigen“


Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer möchte ab 2014 in Bayern einen Tag der Heimatvertriebenen einführen: „Bayern verdankt seinen Heimatvertriebenen und Spätaussiedlern viel. Mit ihrer Lebensleistung sind sie Vorbilder in unserer Gesellschaft.“


Auch in Österreich setzt sich der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) für einen solchen Gedenktag für die volksdeutschen Heimatvertriebenen ein. Für den Präsidenten der Deutschen Weltallianz (DWA), Peter Wassertheurer, soll ein solcher Gedenktag aber mit liebgewonnenen Mythen aufzuräumen. Politische Sonntagsreden, in denen man die Leistungen der Heimatvertriebenen und ihren Anteil beim Wiederaufbau würdigt, kennt man auch in Österreich zur Genüge. „Die Wirklichkeit sah in Österreich freilich ganz anders aus“, sagt Wassertheurer, der daran erinnert, dass „man die Volksdeutschen nach Deutschland abgeschoben haben wollte und Teile von ihnen zumindest bis zum Staatsvertrag von 1955 wie Menschen zweiter Klasse behandelte.“ Sie wurden als billige Arbeitskräfte in der Landwirtschaft oder am Bau ausgebeutet, als Nazis und Zigeuner beschimpft, wie Rechtlose in dreckigen Baracken gehalten und waren als „Staatenlose“ den Einheimischen nicht gleichgestellt. Nur denjenigen Fachkräften gegenüber, auf die Österreich nicht verzichten konnte, gab man sich großzügiger und machte sie zu österreichischen Staatsbürgern.


Aber selbst bei der Zuerkennung von sozialen Leistungen verhielt sich Österreich schäbig. So behielt sich das österreichische Finanzministerium nach einer Aussage vom ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky ein Drittel der finanziellen Mittel zurück, die die BRD nach dem Kreuznacher Abkommen für Vertriebene, Umsiedler und politisch Verfolgte an Österreich ausbezahlt hatte. Auch zu dem sogenannten Aushilfegesetz von 1977, das den „sachgeschädigten Vertriebenen“ in Österreich rund 52 Millionen Euro aus bundesdeutschem Budget hätte bringen sollen, meinte Kreisky: „Ich möchte dazu jedoch bemerken, dass eine allfällige Beteiligung der BRD an diesen Aushilfen lediglich dem österreichischen Finanzminister zugute käme. Die Leistungen an die Vertriebenen würden davon nicht berührt.“ Das heißt: Die Republik Österreich hat sich also nach Möglichkeit die Zuwendungen an die volksdeutschen Heimatvertriebenen von der BRD zurückbezahlen lassen.


 

Wien, 6 Juni 2013

DWAPressemitteilung der Deutschen Weltallianz

 

Schicksalswege vertriebener Kinder

Wassertheurer: „Ganz im Sinne der DWA“


Am 18. Juni 2013 wird Dr. Martin Graf, Dritter Präsident des österreichischen Nationalrats, den 3. Band seiner Buchserie zum Schicksal der vertriebenen Volksdeutschen in Österreich präsentieren. Der 3. Band widmet sich den „Schicksalswegen vertriebener Kinder“ und erscheint unter dem Titel „Kinder während der Vertreibung“.


Peter Wassertheurer, Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA), weist darauf hin, dass er es war, der das Konzept für den 3. Band dieser Vertriebenenserie entwickelt hatte. Wassertheurer meint dazu: „Ebenso geht der 2. Band, der sich dem Schicksal von vertriebenen Frauen aus dem Umfeld der Volksdeutschen widmet, auf ein von mir erstelltes Konzept zurück. Beide Themen gehören zum Arbeitsgebiet der Deutschen Weltallianz (DWA), weil vor allem die Themen Frauen und Kinder im Zusammenhang mit ethnischen Vertreibungen mit Diskriminierungen, Ausbeutung und Zwangsassimilationen zu tun haben.“


Bisher sind 3 Bände der Serie von Dr. Graf zum Schicksal der Heimatvertriebenen in Österreich erschienen. Informationen werden erbeten an:


Mag. Michael Siedler

Büro des 3. Nationalratspräsidenten

Dr. Martin Graf

Parlament

Dr. Karl Renner-Ring 3

A-1017 Wien

 

Wien, 15 Mai 2013

DWAPressemitteilung der Deutschen Weltallianz

 

Landesausstellung 2013 in Oberösterreich mit DWA-Beteiligung

Wassertheurer: „Wichtige Impulse neu entdecken“


Vom 26. April bis 3. November 2013 findet die Landesausstellung Alte Spuren – Neue Wege statt, die gemeinsam mit dem österreichischen Bundesland Oberösterreich und der Republik Tschechien veranstaltet wird. Im Vordergrund stehen die engen kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Mühlviertel und Südböhmen, also von zwei historisch fruchtbaren Regionen, die über Jahrhunderte hinweg bis zur Katastrophe von 1945 über ein enges Beziehungsgeflecht verfügten. An mehreren Veranstaltungsorten diesseits und jenseits der oberösterreichisch-tschechischen Grenze wird den Besuchern diese gemeinsame Geschichte vorgestellt.


Begleitend zur Ausstellung wurde ein umfangreicher Ausstellungskatalog mit wissenschaftlichen Beiträgen von österreichischen und tschechischen Experten hergestellt. Auch Peter Wassertheurer, Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA), ist mit einem Beitrag zur Thematik der Vertreibung der Sudetendeutschen vertreten, wobei Wassertheurer diese Tragödie vornehmlich aus der österreichischen Sicht beschreibt.


Es war auch meine Initiative im August 2012, die dafür sorgte, dass die Sudetendeutsche Landsmannschaft (SL) in Oberösterreich vom oberösterreichischen Ausstellungskuratorium über die verantwortliche Stelle in der oberösterreichischen Landesregierung eingeladen wurde, aktiv an der Ausstellung mitzuarbeiten“, erklärt Wassertheurer weiter. „Ich möchte mich an dieser Stelle vor allem bei Herrn Mag. Christoph Benedikter bedanken, der als einer der wissenschaftlichen Leiter dieser Ausstellung mithalf, die Anliegen der Sudetendeutschen in der Ausstellung im Rahmen der Möglichkeiten zu integrieren“, ergänzt Wassertheurer zum Angebot der oberösterreichischen Landesregierung an die Sudetendeutsche Landsmannschaft (SL) in Oberösterreich.


Am 15. September 2013 erhielt Wassertheurer schließlich folgende Mitteilung aus der oberösterreichischen Landesregierung zugeschickt: „Wie mir Herr Mag. Benedikter mitgeteilt hat, wurde zwischenzeitlich eine Vorgangsweise festgelegt, wie im Rahmen der Landesausstellung 2013 weiter mit den thematischen Anliegen des Böhmerwaldbundes umgegangen wird. Ich halte die vereinbarte Vorgangsweise für sinnvoll und bedanke mich für die konstruktive Zusammenarbeit.“ Das war die offizielle Einladung an die Sudetendeutschen!



Schließlich musste ich bei meinem ersten Gespräch mit der SL in Oberösterreich feststellen, dass die SL nicht in die Vorbereitungen zur Ausstellung eingebunden war. Ein großartig angekündigtes Projekt eines ehemaligen Nationalratsabgeordneten, bei dem den Sudetendeutschen ein ehemaliger Bauernhof auf südböhmischer Seite als Ausstellungsraum zur Verfügung hätte stehen sollen, war nämlich nach dessen Abgang klang- und sanglos untergegangen“, meint Wassertheurer, der sich abschließend darüber erfreut zeigt, „dass die DWA indirekt über seine Person bei dieser Landesausstellung vertreten ist.“


Mehr Information über die Ausstellung: www.landesausstellung.com


 

Wien, 7 Mai 2013

DWAPressemitteilung der Deutschen Weltallianz

 

 

Rumänische Wiedergutmachungsleistung für Zwangsarbeiter

DWA: „Nicht viel, aber sie hilft den Betroffenen“


Anfang April 2013 wurde im rumänischen Parlament ein Entschädigungsgesetz für jene Personen beschlossen, die ab dem Herbst 1944 zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert wurden. Aus dem rumänischen Raum waren es vor allem zehntausende Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben. Rumänien half den Sowjets damals bei der Durchführung dieser Zwangsaktion, weshalb Rumänien bis heute eine moralische Mitverantwortung trägt, zu der sich Bukarest im Unterschied zu anderen ehemaligen kommunistischen Regimen in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa bekennt.


Die ehemaligen GULAG-Zwangsarbeiter erhalten monatlich eine Entschädigungszahlung auf ihre Renten von 50 Euro. „Das ist zwar nicht viel Geld, wenn man bedenkt, welche Sklavenarbeit die betroffenen Volksdeutsche unter unmenschlichsten Bedingungen zu verrichten hatten. Berücksichtigt man aber die wirtschaftliche Lage für alte Menschen in Rumänien, ist ein Betrag von 50 Euro zusätzlich zur Pension eine große Hilfe“, meint DWA-Präsident Peter Wassertheurer. Einen wesentlichen Beitrag zum Zustandekommen dieses Entschädigungsgesetzes kam von Seiten des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland, für den die DWA große Anerkennung für diese Leistung ausspricht.




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