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Deutsche Weltallianz German World Alliance

 

Neueste Nachrichten- Latest News

PRESSEMITTEILUNG der DWA

 

Wien, am 13.08. 2015

 

 

Serbische Restitution als Fallstrick für Heimatvertriebene

 

Beweislastumkehr nach Vorbild Slowenien schafft neues Unrecht!

 

 

Die vor allem im Kreis der Donauschwaben in Österreich vielfach gelobte serbische Restitution erweist sich bei näherem Hinschauen als Fallstrick für die Betroffenen. Mit der Beweislastumkehr folgt Serbien augenscheinlich dem Beispiel der Republik Slowenien. Abermals müssen volksdeutsche Heimatvertriebene ihre Unschuld anhand schriftlicher Dokumente beweisen, die es nie gab oder nicht mehr gibt.

 

 

Es geht im konkreten Fall um einen deutschen Staatsbürger donauschwäbischer Herkunft, dessen Familie 1944/45 auf Grundlage der AVNOJ-Bestimmungen enteignet wurde und deren Mitglieder in einem der berüchtigten Lager des Tito-Regimes Zwangsarbeit leisten musste. Der Betroffene stellte auf Grundlage der serbischen Restitutionsgesetzgebung einen Antrag auf Restitution und Wiedergutmachung, da Serbien ehemalige Staatsbürger, die unter dem kommunistischen Regime enteignet worden waren, entschädigt. Das serbische Restitutionsprogramm schließt zumindest nach dem Wortlaut des Gesetzes ehemalige Staatsbürger deutscher Nationalität von vornherein nicht aus. Belgrad unterscheidet sich da vom tschechischen Restitutionsprogramm, das lediglich Vermögen restituiert, das nach 1948 enteignet wurde. Die Sudetendeutschen enthalten bis heute keinen Quadratmeter zurück, da deren Vermögen schon 1945 auf Grundlage der Beneš-Dekrete enteignet wurde.

 

 

Sieht man sich den oben genannten donauschwäbischen Fall genauer an, erinnert die serbische Restitutionspraxis an die slowenische. Die ist in Österreich zurecht wegen der so genannten „Beweislastumkehr“ kritisiert worden. Der Antragsteller muss nämlich schriftlich anhand von Dokumenten beweisen können, dass ihm 1945 mit der Enteignung Unrecht angetan wurde, dass er zu Unrecht Zwangsarbeit leisten musste, dass ihm zu Unrecht Gewalt angetan wurde, dass er nie an Kriegsverbrechen beteiligt war und dass er den deutschen NS-Okkupanten niemals Hilfe leistete. Die Liste ist, wie man sieht, recht lang!

 

 

In Serbien ist die Sachlage für die vertriebenen Donauschwaben ganz ähnlich. Da wird der Betroffene ebenfalls von der Staatsanwaltschaft aufgefordert, schriftliche Dokumente vorzulegen, die eindeutig beweisen, dass seine Familienmitglieder ihrer Freiheit beraubt wurden, dass sie im Lager Jarek und in Neusatz/Novi Sad eingesperrt waren und Zwangsarbeit auf dem Staatsgut sowie im Kohlebergwerk leisten mussten. Weiters hat er schriftlich zu beweisen, dass der Großvater des Antragstellers kein Kriegsverbrecher war und den NS-Okkupanten keine Hilfe leistete. Wer soll das aber 70 Jahre nach Kriegsende schriftlich beweisen können!

 

 

„Serbien greift hier auf Erfahrungen zurück, die Slowenien seit den 1990-er Jahren in der Restitutionsangelegenheit gesammelt hat, um Anträge ehemaliger deutscher Mitbürger erfolgreich abzuwimmeln“, kritisiert DWA-Präsident Peter Wassertheurer. Für ihn widerspricht die Beweislastumkehr jedem modernen Rechtsgrundsatz. Nach demselben muss nämlich jemandem die Schuld bewiesen werden, andernfalls gilt er als unschuldig. Ein Donauschwabe muss jetzt aber gegenüber der serbischen Staatsanwaltschaft schriftlich seine Unschuld beweisen können! Außerdem ist die Forderung nach schriftlichen Beweisdokumenten eine reine Schikane, da kein Heimatvertriebener jemals solche Dokumente besessen hat. Wassertheurer verweist auch dabei auf slowenische Beispiele: Kaum hat jemand wirklich ein schriftliches Dokument vorlegen können, wurde entweder die Echtheit angezweifelt oder es wurde sofort ein weiteres schriftliches Dokument verlangt. „In Serbien passiert jetzt ganz Ähnliches, womit das alte Unrecht bestehen bleibt und neues Unrecht geschaffen wird“, bedauert Wassertheurer abschließend.

 

 

 

PRESSEMITTEILUNG der DWA

Wien, am 12.06. 2015

Interview von Dr Florian Rulitz mit der Deutschen Militärzeitschrift

 

PRESSEMITTEILUNG der DWA

Wien, am 07.05. 2015

Neuerlicher Vandalenakt in Marburg gegen die deutsche Volksgruppe

DWA:„Wien muss endlich mit aller Schärfe handeln!“

 

Wie Veronika Haring, Obfrau des in Marburg beheimateten deutschen Kulturvereins Brücken, in einer Presseaussendung mitteilte, wurde am 1. Mai 2015 die Vereinstafel (vgl. Anhang) beschmiert und zerkratzt. „Leider sind solche Vandalenakte gegen die deutsche Volksgruppe in Slowenien keine Seltenheit“, erklärt DWA-Präsident Peter Wassertheurer. Erst kürzlich machte die DWA auf einen krassen Fall ethnischer Diskriminierung aufmerksam. So wurde etwa die Tochter eines Mitglieds des deutschen Kulturvereins in Cilli (slow. Celje) in der Schule als „deutsches Schwein“ beschimpft. Nach Meinung von Wassertheurer ist vor allem der diskriminierende Status der deutschen Volksgruppe für diese antideutsche Stimmung in Slowenien verantwortlich. Seit der Wende von 1989/90 kämpft die deutsche Volksgruppe darum, endlich als autochthone Volksgruppe Anerkennung zu finden, was ihren rechtlichen Status innerhalb der slowenischen Gesellschaft entscheidend stärken würde. Die Regierung in Laibach (vgl. Anhang mit Interview Veronika Haring) weigert sich jedoch, womit in Slowenien weiterhin antideutsche Klischees und Stereotype ungehindert wuchern können.

Wassertheurer nimmt den neuen Vandalenakt zum Anlass, um endlich von der österreichischen Außenpolitik ein viel klareres und couragierteres Auftreten gegenüber Laibach zu verlangen. „Leider aber werden Vorfälle wie kürzlich in Marburg weiterhin vom österreichischen Außenministerium nicht wahrgenommen“, bedauert Wassertheurer, der abschließend erklärt: „Die Deutsche Weltallianz wurde u.a. gegründet, um zu verhindern, dass alle Formen von Diskriminierung und Rassismus, die sich gegen Angehörige deutscher Volksgruppen richten, ungehört bleiben.“ Die DWA dokumentiert als global agierende Beobachtungsstelle solche germanophoben Vorfälle und leitet sie an politische Stellen weiter. Wie der jüngste Vorfall in Marburg zeigt, gibt es für die DWA noch genug Arbeit zu tun.

 

PRESSEMITTEILUNG der DWA

Wien, am 25.02. 2015

„Je suis Gottschee!“

Deutsche Denkmäler neuerlich in Slowenien geschändet

 

Die Deutsche Weltallianz (DWA) verurteilt in aller Schärfe die Aggressionen und den Vandalismus, die sich zuletzt gegen die deutsche altösterreichische Volksgruppe in Slowenien richteten. Diesmal wurden in einem feigen, rassistisch motivierten Anschlag eine Kapelle und eine Gedenktafel in Oberblaschewitz (südlich von Laibach) in der Gottschee geschändet. Die Gedenktafel dient der Versöhnung und erinnert an die Tragödie der Gottscheer Volksgruppe nach dem Zweiten Weltkrieg.

 

Für Peter Wassertheurer, Präsident der DWA, ist der aktuelle Vandalenakt leider nur die Fortsetzung einer ganzen Serie von Anschlägen gegen die deutsche altösterreichische Volksgruppe in Slowenien. Auch in der Vergangenheit wurden immer wieder Einrichtungen und Gedenkstätten dieser Volksgruppe mit Nazi-Parolen beschmiert. Zuletzt wurde sogar ein erst 13-jähriges Mitglied des deutschen Kulturvereins in Cilli (Celje), wie dessen Obmann Andrej Ajdič berichtete, in der Schule als „verdammte Deutsche“ beschimpft, was nach Wassertheurer einen traurigen Höhepunkt der verbalen Entgleisungen gegen Mitglieder der deutschen altösterreichischen Volksgruppe darstellt. „Das darf in einem EU-Mitgliedsstaat einfach nicht passieren“, meint dazu Wassertheurer.

 

Die DWA hat schon mehrmals darauf hingewiesen, dass vor allem der diskriminierende Status der deutschen altösterreichischen Volksgruppe, die seit 20 Jahren vergeblich um eine Anerkennung als autochthone Volksgruppe kämpft, dazu beiträgt, dass die Deutschen in Slowenien immer wieder Angriffen von slowenisch-nationaler Seite ausgeliefert sind.

 

Wassertheurer fordert von der österreichischen Diplomatie und Außenpolitik einen größeren Einsatz für die Landsleute in Slowenien und eine klare Verurteilung der Übergriffe gegenüber slowenischen Regierungsstellen.

 

 

Wien, 4. Dezember 2014

Interview mit DWA Präsident Dr. Wassertheurer im Eckart (Hier klicken)

 

 

Wien, 25. November 2014

Pressemitteilung der DWA

Diskriminierung durch sprachliche Verklärung der ethnischen Abstammung

DWA fordert von Medien mehr Sensibilität und weniger Diskriminierung

 

Die Art der medialen Berichterstattung über den Wahlsieg von Klaus Johannis in Rumänien hat neuerlich gezeigt, dass vor allem Angehörige von deutschen Minderheiten in der Bezeichnung ihrer ethnischen Identität und Abstammung diskriminiert werden. Für sie wird vornehmlich das pejorative Attribut „deutschsprachig“ verwendet, wodurch ihre ethnische Abstammung verleugnet wird. Aus einem Siebenbürger Sachsen wird so ein deutschsprachiger Rumäne. „Einer solchen Entwicklung muss entgegen gesteuert werden, weil die Angehörigen einer deutschen Minderheit in ihren Heimatländern sehr wohl teils in der Verfassung oder in der nationalen Minderheitengesetzgebung als Deutsche bezeichnet werden und als solche auch Minderheitenrechte beanspruchen können“, meint DWA-Präsident Peter Wassertheurer. Freilich bilden EU-Mitgliedsländer wie Slowenien eine unrühmliche Ausnahme, ohne dass sich in Brüssel, Berlin oder Wien jemand daran stört! Außerdem sei, so Wassertheurer weiter, zu berücksichtigen, dass über 14 Millionen Angehörige der heute noch als Reste in den Ländern Ostmittel-, Südost- und Osteuropas lebenden Deutschen 1945 als Deutsche vertrieben, als Deutsche verfolgt und schließlich als Deutsche entschädigungslos enteignet wurden.

 

Wassertheurer fordert daher vor allem von den etablierten Medien in Deutschland und Österreich ein Ende der sprachlichen Diskriminierung von Deutschen, die als Angehörige einer deutschen Volksgruppe außerhalb der Grenzen Deutschlands leben. „Schließlich schreibt man ja auch von den Burgenlandkroaten oder den Slowenen in Kärnten, um so ihrer ethnischen und kulturellen Identität gerecht zu werden“, meint Wassertheurer.

 

„Wenn heute in Deutschland oder Österreich ein Türke wie selbstverständlich in den meinungsbildenden, staats- und parteinahen Medien als Deutscher oder Österreicher bezeichnet wird, ist es nicht verständlich, warum ein Siebenbürger Sachse dort nicht als Deutscher bezeichnet werden soll“, kritisiert Wassertheurer abschließend. Wer das dennoch tut, macht sich nach Wassertheurer einer latenten Diskriminierung von Deutschen schuldig.