German World Alliance / Deutsche Weltallianz

Home | Kontakte
Nachrichten | Resourcen | Bücher, Artikel, Filme | Vorstand | Kontakte
News | Resources | Books, Articles, Films | Board | Contact Us
subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link
subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link
subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link
subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link
subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link
subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link

Nachrichten / News small logo

small logo
Wien, 26. Januar 2006

Entschädigung wird nicht mehr über bilaterale Abkommen geregelt

Kroatien bereitet neues Gesetz zur Entschädigung nicht-kroatischer Staatsbürger vor

Wie die kroatische Jutarnji List in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, bereitet die kroatische Regierung ein neues Gesetz vor, das die Entschädigung von nicht-kroatischen Staatsbürgern neu regelt.

Bisher wurde als Grundlage ein bilaterales Abkommen zwischen dem Staat der Antragsteller und der Republik Kroatien gefordert. Ein solches bilaterales Vermögensabkommen bestand bis dato nur zwischen Kroatien und Österreich. Mit diesem Abkommen wurde vereinbart, dass die 1945 aus dem kroatischen Raum vertriebenen Donauschwaben bei der Restitution mit den kroatischen Staatsbürgern gleich gestellt werden. Als man aber dieses Abkommen im kroatischen Parlament behandeln wollte, kam es zu massiven Interventionen durch den kroatischen Staatspräsidenten Stipe Mesić. Zuletzt war klar, dass die Regierung unter Ministerpräsident Ivo Sanader nicht die erforderliche Mehrheit zur Ratifizierung des bilateralen Abkommens mit Österreich bekommen wird.

Neben den Donauschwaben bestehen Restitutionsforderungen auch von anderen Volksgruppen, die nach 1945 vertrieben wurden. Dazu zählen die aus Istrien und Dalmatien stammenden Italiener oder auch Juden, deren arisiertes Vermögen später unter dem jugoslawischen Regime enteignet wurde. Das bedeutete, dass auch Italien oder Israel, die USA und, um bei den vertriebenen Donauschwaben zu bleiben, auch Deutschland, Kanada, Australien oder Brasilien ein bilaterales Abkommen mit Zagreb hätten abschließen müssen, um ihren Staatsbürgern den Zugang zur kroatischen Restitution zu ermöglichen.

Die Regierung Sanader geht jetzt einen anderen Weg und versucht über ein Gesetz den Zugang nicht-kroatischer Staatsbürger zur Restitution neu zu regeln und zu vereinheitlichen. Damit wäre der Abschluss eines bilateralen Vermögensabkommens nicht mehr notwendig.
Die italienische Regierung hatte nämlich massiv damit gedroht, die Entschädigungsfrage in die EU-Verhandlungen mit Kroatien hineinzutragen.

Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs Bundesverband
Haus der Heimat:
Steingasse 25, A – 1030 WIEN
Telefon: +43 1 718 59 05, 710 91 50
Fax: +43 1 718 59 06
www.vloe.at

Unsere Ziele | Privacy Policy | Kontakte | ©2005 GWA / DWA