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Wien, 13 Dezember 2010
Pressemitteilung der DWA: Tag der Menschenrechte: Diskriminierung trifft auch Deutsche DWA: Unrecht anerkennen und verurteilen
Pressemitteilung der DWA: Deutsche Weltallianz gratuliert Valentina Sulina Wassertheurer: „Über 30.000 Deutsche in der Ukraine.“ Die „Assoziation der Deutschen der Ukraine“ (ADU) hat als Vertreterin der deutschen Volksgruppe in der Ukraine die bisherige Präsidentin Valentina Sulina wieder in das Präsidentenamt gewählt. Der Sitz der ADU ist in Kiew. Die Deutsche Weltallianz (DWA) gratuliert zur Wiederwahl und wünscht der Präsidentin weiterhin viel Erfolg. Assoziation der Deutschen der Ukraine e.V.
Pressemitteilung der DWA: Deutsche Weltallianz gratuliert Martin Dzingel Wassertheurer: „Präsidentin Irene Kunc hat wertvolle Arbeit geleistet.“ Die Landesversammlung (LV) der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien hat als Vertreterin der deutschen Volksgruppe in der Tschechischen Republik einen neuen Präsidenten gewählt. Martin Dzingel war bisher Geschäftsführer der LV und stammt aus Bergstadt (tsch. Horni Město) im Altvatergebirge. Er folgt Irene Kunc in dieser verantwortungsvollen Aufgabe nach. Ihm zur Seite stehen als Vizepräsidenten Erika Vosáhlova und Richard Neugebauer. Die Deutsche Weltallianz (DWA) gratuliert dem neuen 35-jährigen Präsidenten zu diesem Amt und wünscht Martin Dzingel viel Erfolg.
Pressemitteilung der DWA: Erika Steinbach wiedergewählt. Deutsche Weltallianz gratuliert
40-jähriges Jubiläum des Hauses des Deutschen OstensSozialministerin Haderthauer: „Eine einzigartige Erfolgsgeschichte!“„Die deutschen Vertriebenen gehören in unsere Mitte! Ihre Geschichte und ihre Kultur sind Teil unserer Geschichte und Kultur. Diese Geschichte müssen wir vorurteilsfrei aufarbeiten. Dazu trägt das Haus des Deutschen Ostens wesentlich bei“, so Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer beim 40-jährigen Jubiläum des Hauses des Deutschen Ostens in München.
10. VLÖ Volksgruppensymposium im Banater Bergland- Schulwesen der deutschen Volksgruppen in Ostmittel- und Südosteuropa
Das Jubiläumssymposium 2010 fand in Reschitz im Banater Bergland in Rumänien statt. In den Tagen zwischen dem 23. und 26. September wurde im Hotel Zeminic ausführlich die aktuelle Situation des deutschen Schul- und Bildungswesens erörtert. Im Vordergrund stand die Frage, in welchen Länder Ostmittel- und Südosteuropas sich nach dem Zweiten Weltkrieg deutsche Bildungseinrichtungen halten konnten und in welche Richtung sich die Situation seit der Wende vor 20 Jahren entwickeln konnte. Die Referenten gehören den deutschen Volksgruppen in Slowenien (Veronika Haring, Milena Meško), Kroatien (Zoran Schönberger), Ungarn (Nelu Bradean-Ebinger), Rumänien (Yvonne Christa Demenyi, Alexandra Damsea), Slowakei (Maria Recktenwald, Mensel Berta), Schlesien (Hubert Kolodziej), Tschechien (Irene Kunc) und der Ukraine (Valentyna Sulina, Oksana Kazantseva) an. Neben den deutschen Volksgruppenvertretern berichtete noch Thomas Hüttner über die Geschichte der Österreichischen Landsmannschaft (ÖLM) und Helmut Loicht über den Ungarndeutschen Schulverein. Eine Aufführung eines Stücks von Rudolf Hollinger (Wenn sich die Wege nur kreuzen) im Reschitzer Stadttheater mit Schauspielern des Pygmalion-Theaters aus Wien, eine Gedenkveranstaltung am Mahnmal der Banaterdeutschen Rußlanddeoprtierten, ein Besuch von Wolfsberg mit Darbietungen des Franz Stürmer-Chors, des Banater Bergland-Trios sowie der Volkstanzgruppe Enzian rundeten das reichhaltige Programm ab. Es gehört auch schon zur guten Tradition des VLÖ-Volksgruppensymposiums, dass das österreichische Außenministerium einen Vertreter entsendet. Diesmal kam Mag. Walter Hecher, Attache an der österreichischen Botschaft in Bukarest, nach Reschitz. Tradition ist es auch, das Symposium gemeinsam mit der jeweils vorort tätigen deutschen Volksgruppe zu organisieren. Diesmal war es das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen unter seinem Vorsitzenden Erwin Ziegler, der keine Mühen scheute, um den Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu schenken, das allen in bester Erinnerung bleiben wird. Abschließend möchte sich der VLÖ auch für die sehr wertvollen Ausführungen zur Geschichte des Banats, seiner Kultur, seiner Wirtschaft, seiner Bildungseinrichtungen und der Entwicklung seiner multiethnischen Bevölkerungsstruktur bedanken. Dieser Dank gilt Hans Dama und Nelu Bradean-Ebinger, die beide aus dem Banat stammen und die deutsche Siedlungsgeschichte aus unterschiedlichsten wirtschaftlichen, sozialen, geographischen und kulturellen Gesichtspunkten vorstellten. Dieselbe Anerkennung gebührt auch Reinhold Reimann (Alpenländischer Kulturverband Südmark, Graz) für seine anschauliche Präsentation des Banater Berglands. Karlsruhe, 17 September 2010
Pressemitteilung des Deutschen Bundesverfassungsgerichtes BUNDESVERFASSUNGSGERICHT
Radio Prague: Plans under way for first museum dedicated to former German minority 16-09-2010 12:46 | Ian Willoughby The first German speakers settled in the Czech lands in the 13th century, and in the interwar period there were around three million ethnic Germans in Czechoslovakia. That changed completely after World War II, when almost all of them were forcibly expelled from the country. Now, however, their history is being reclaimed – with plans to open the first museum in the Czech Republic dedicated to the country’s former German minority.
“Over a long period of time German speaking inhabitants made up a large section of the population in the Czech lands. You can see their legacy is all areas of life: in industry, but also in culture, in music, in politics, in literature – for example the work of the Prague German speaking authors… For us it would enrich our understanding of our culture if we could return these figures to the interpretation of our history.”
“Most Czech people today would never admit that German history belongs in their own historical identity. The aim of our museum is precisely to try to enlarge the concept of Czech historical identity to encompass German speaking… people – it wasn’t always a minority. Including the Jews, of course.” Most of the exhibits being gathered for the new museum are from the second half of the 19th century and the first half of the 20th century, when many leading industrialists in what is today the Czech Republic were German speakers. Czechs have come to regard several products originally created by Germans as their own, and Professor Bartlová says the museum should help open their eyes.
The Museum of German History and Culture in the Czech Lands is due to open in Ústí nad Labem in the first half of 2012.
MFD: Police search for graves of Germans massacred in 1945 Prague, Aug 31 (CTK) - The Czech police search for what may be hundreds of further mass graves of victims of post-war massacres of ethnic Germans in Czechoslovakia, similar to the one recently uncovered near Dobronin, south Moravia, daily Mlada fronta Dnes (MfD) writes Tuesday.
Massaker von Bergersdorf Massengrab bei Iglau: Polizei ermittelt
Im Ort Dobronín / Bergersdorf, einige Kilometer nördlich von Jihlava / Iglau, wird derzeit ein Massengrab ausgehoben. Dort sollen unmittelbar nach dem Krieg Deutsche ermordet worden sein. Nach den Recherchen von zwei tschechischen Journalisten hatte die Polizei die Aushebung veranlasst – und ermittelt nun in dem Fall, der 65 Jahre zurückliegt.
„Schon am Montag hat die Polizei bei der Untersuchung des Ortes nach ein bis zwei Stunden erste menschliche Überreste gefunden. Derzeit wird alles dokumentiert und dann folgen weitere Grabungen. Den Informationen nach sollen hier 11 bis 15 Opfer liegen“, so Mareš am Dienstagvormittag gegenüber Radio Prag.
Opfer waren deutsche Männer aus den Dörfern der Gegend, die gefangen gehalten wurden, um sie aus dem Land zu verweisen. Dem Bericht nach waren die Gardisten nach einer Tanzveranstaltung betrunken, sie führten die Männer auf ein Feld und zwangen sie ihre Gräber selbst auszuheben. Dann sollen die Gardisten mit Spaten, Schaufeln und Hacken brutal gemordet haben. Der Bericht von Hawelka nennt sowohl die Namen der möglichen Opfer, als auch der Täter. Auch die deutsche Schriftstellerin Herma Kennel hat die Ereignisse in ihrem Roman „Bergersdorf“ beschrieben.
„Die Hinterbliebenen verfassten Erklärungen über das, was sich hier bei Dobronín zugetragen haben soll. Als ich die Erklärungen und weitere Aussagen von Zeugen beieinander hatte, habe ich mich an die Staatsanwaltschaft in Jihlava gewandt.“ Dort hielt man das Material für genügend glaubwürdig, die Polizei nahm die Ermittlungen auf.
„Ich habe ein Gespräch mit einem angeblichen Beteiligten an dem Mord geführt, er war damals 18 Jahre alt. Er soll sich direkt am Massaker beteiligt haben, den Namen nenne ich aber jetzt nicht“, so Vondráček. Das wiederum könnte für die Polizei interessant sein. Michal Laška leitet die polizeilichen Ermittlungen. Er sagt indes: „Es stellt sich die Frage, ob es sich um Mord handelt. Der wäre heutzutage bereits verjährt. Oder aber es handelt sich um ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das verjährt nicht.“
Massacre of Bergersdorf Remains found at site of alleged 1945 murder of German civiliansAug 16, 2010, 17:57 GMT
Prague - Czech police said Monday that they have found skeletal remains at a field near the village of Dobronin, where local Czechs allegedly murdered some 15 German civilians shortly after the end of World War II in 1945. Investigators and archeologists also discovered remnants of leather clothing buried at the site in the central Czech Republic, police spokeswoman Dana Cirtkova said. The investigators, who plan to dig at the Dobronin site until Friday, hope to identify the remains with the help of DNA analyses, she said. Police began investigating the case as a murder in September after being alerted by a local journalist who researched the post-war killing. The case, which is largely unknown in the Czech Republic, was also described in a novel by German writer Herma Kennel titled Bergersdorf. In May 1945, a group of local drunken Czechs reportedly paraded some 15 local ethnic Germans to a field by the village where they were forced to dig their own graves. The Germans were then either shot or beaten to death, the Czech news agency CTK said. Only one of the alleged Czech assailants is alive, according to the ongoing investigation. The man told police that he does not remember the event, Cirtkova said. Former Czechoslovakia was home to a large ethnic German minority. Soon after the war ended, some Czechs lynched and massacred their German neighbours out of revenge for Adolf Hitler's regime starting the global war. In the best-known case, more than 750 German civilians were murdered in the north-western town of Postoloprty. More than 3 million Czechoslovak Germans were later expelled to Germany in an act of collective punishment. ![]()
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz 60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen Wassertheurer:„Versprechen eingelöst“
Im Bewusstsein ihrer Verantwortung vor Gott und den Menschen, im Bewusstsein ihrer Zugehörigkeit zum christlich-abendländischen Kulturkreis, im Bewusstsein ihres deutschen Volkstums und in der Erkenntnis der gemeinsamen Aufgabe aller europäischen Völker, haben die erwählten Vertreter von Millionen Heimatvertriebenen nach reiflicher Überlegung und nach Prüfung ihres Gewissens beschlossen, dem deutschen Volk und der Weltöffentlichkeit gegenüber eine feierliche Erklärung abzugeben, die die Pflichten und Rechte festlegt, welche die deutschen Heimatvertriebenen als ihr Grundgesetz und als unumgängliche Voraussetzung für die Herbeiführung eines freien und geeinten Europas ansehen.
Wir haben unsere Heimat verloren. Heimatlose sind Fremdlinge auf dieser Erde. Gott hat die Menschen in ihre Heimat hineingestellt. Den Menschen mit Zwang von seiner Heimat trennen, bedeutet, ihn im Geiste töten. Wir haben dieses Schicksal erlitten und erlebt. Daher fühlen wir uns berufen zu verlangen, dass das Recht auf die Heimat als eines der von Gott geschenkten Grundrechte der Menschheit anerkannt und verwirklicht wird.
Die Völker der Welt sollen ihre Mitverantwortung am Schicksal der Heimatvertriebenen als der vom Leid dieser Zeit am schwersten Betroffenen empfinden. Der Hohe Kommissar der UN für Menschenrechte, Jose AyalaLasso, lobte in einer Rede in der Paulskirche vom 28. Mai 1995 ausdrücklich die Charta der Heimatvertriebenen.
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Südtiroler Autonomiepacket in Gefahr Wassertheurer: „Das ist die falsche römische Diktion“Die italienische Regierung rühmt sich gerne der Errungenschaften um das Autonomiepaket mit Südtirol. Erst unlängst hat auch die Deutsche Weltallianz (DWA) auf das Modell Südtirol als positives Beispiel einer fortschrittlichen Volksgruppenpolitik hingewiesen. Immerhin, so meint DWA-Präsident Peter Wassertheurer, „gibt es in Europa nicht sehr viele Beispiele einer in der Praxis gut funktionierenden Volksgruppenpolitik. Da ist man für jede gute Lösung dankbar. Oft weicht nämlich der Alltag von dem, was so schön und vollmundig in Verfassungen oder Minderheitengesetzen steht, erheblich ab. Die Devise für die DWA als Menschenrechtsorganisation lautet daher: Ständig auf der Hut sein!“Erst vor wenigen Tagen verabschiedete der italienische Ministerrat in Rom eine Aufforderung im Sinn von Artikel 120 der Verfassung, deren negative Folgen noch kaum abzuschätzen sind. Rom fordert Südtirol auf, binnen 60 Tagen alle einsprachig-deutschen Schilder durch zweisprachige deutsch-italienische zu ersetzen. Gemeint sind damit vor allem Hinweisschilder auf Wanderwegen, die vom Alpenverein in deutscher Sprache aufgestellt werden. Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder weist die römische Forderung von sich und erklärt: „Die Schilder, die das Land aufgestellt hat, sind alle zweisprachig, die beanstandeten Schilder haben Dritte aufgestellt“, in deren Kompetenzen er nicht eingreifen kann.Für Wassertheurer ist die Aufforderung aus Rom der Versuch, die Privatsphäre der Südtiroler Bevölkerung grob zu verletzten: „Es ist einmal die nationalistische Diktion aus Rom, die hier völlig überzogen ist. So kann man mit den Rechten einer Volksgruppe nicht umgehen. Die Zeit des italienischen Faschismus ist vorbei“, kritisiert Wassertheurer, der Österreich auffordert, als Schutzmacht die Rechte der Südtiroler Landsleute zu verteidigen: „Wien muss jetzt sofort aktiv werden und an der Seite der Südtiroler Bevölkerung zwischen Rom und Bozen vermitteln. Es geht darum, der italienischen Regierung klar zu machen, dass sie nicht das Recht besitzt, Privatpersonen und Privatvereinen in Südtirol vorzuschreiben, ob Hinweisschilder ein- oder zweisprachig angefertigt werden. Das wären ein Eingriff in das persönliche nationale Identitätsempfinden der Südtiroler und der Beginn einer gefährlichen Entwicklung, an deren Ende ein ausgehöhltes Südtiroler Autonomiepaket stehen könnte.“
Der brave Soldat Karel Schwarzenberg Ein Kommentar zum Interview mit Karl Schwarzenberg in der „Presse am Sonntag“ vom 17.Juli. Tschechiens neuer und alter Außenminister, Karl von Schwarzenberg, ist offenbar endgültig vom altösterreichischen Menschenrechtler, der ein gemeinsames gleichberechtigtes Mitteleuropa anstrebte, zum braven Soldaten Schwejk des tschechischen Mainstreams mutiert. Jener Mann, der einst von einem gemeinsamen österreichisch-tschechischen Volk sprach, das sich den Luxus zweier Sprachen leistete, arbeitet heute für die bewusst trennende nationalistische und antieuropäische Politik Tschechiens. Jener Mann, der einst die Beneš-Dekrete als großes Unrecht bekämpfte, bezeichnet sie heute als unabänderlich. Jener Mann, der sich einst gegen Zwentendorf und die Atomenergie stellte, verteidigt nun die Ausbaupläne Temelins mit Tschechiens nationalen Interessen. Es steht jedem Land frei, seine Energiegewinnungsform frei zu wählen. Allerdings sollten Atomkraftwerke nicht an solchen Standorten gebaut werden, die, im Falle eines Unfalles, ausschließlich im Nachbarland Unheil anrichten. Doch Temelin ist genau so ein Fall. Schwarzenberg hat unrecht, wenn er behauptet, es gäbe Atomkraftwerke in Bayern, die bei vorherrschenden Winden Gebiete in Österreich noch stärker gefährden. Die bayerischen Atommeiler sind nicht nur weiter von der Grenze entfernt, sondern befinden sich vor allem auch weiter vom großen Ballungsraum Wien. Die oftmalige Aussage, dass das Atomkraftwerk aus tektonischen Gründen (Erdbebenschutz) unbedingt im äußersten Süden Böhmens gebaut werden musste, ist bereits wiederholt widerlegt worden. Die Behauptung, dass die Beneš-Dekrete nicht ex tunc abgeschafft werden können, sind ebenso falsch wie Schwarzenbergs Vergleich der Beneš-Dekrete mit dem Münchner Vertrag. Der Münchner Vertrag wurde bereits zu Kriegszeiten von den Briten ex tunc für null und nichtig erklärt. Außerdem wurde er von der Tschechoslowakei 1938 zuerst de facto anerkannt, und später durch einige Beneš-Dekrete de facto ex tunc für ungültig erklärt. Der Pariser Friedensvertrag nach dem Zweiten Weltkrieg sowie der formelle Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Alliierten, der zur deutschen Wiedervereinigung führte, hoben ebenfalls den Münchner Vertrag nochmals ex tunc auf. Jene Beneš-Dekrete, die die kollektive Enteignung und Ausbürgerung aller deutschsprachigen Tschechoslowaken bestimmten, könnten, genauso wie die vielen kommunistischen Gesetze, die nach der Samtenen Revolution wieder abgeschafft wurden, auch jederzeit wieder dort landen wo sie hingehören – im Papierkorb unserer Geschichte. Dies könnte durch einen Beschluss der tschechischen Abgeordnetenkammern erfolgen oder durch ein Erkenntnis des tschechischen und slowakischen Verfassungsgerichts. Die Beneš-Dekrete stehen nämlich nicht nur im Widerspruch zum europäischen Gedanken und verschiedenen internationalen Übereinkünften, sondern verstoßen vehement gegen die tschechische Verfassung. Künstlich am Leben erhaltenAus politischen Gründen erfanden tschechische Juristen bisher ihre eigenen Interpretationen global geltender Menschenrechtsprinzipien, um die Dekrete künstlich am Leben zu erhalten. Die Behauptung, dass die Beneš-Dekrete durch den Vertrag von Potsdam international sanktioniert sind, ist unrichtig, da sich dieser Vertrag auf Deutsche bezieht, nicht auf deutschsprachige Tschechoslowaken, wie sie durch den Vertrag von St.Germain 1919 entstanden sind. Auch die These, dass die Wahlerfolge der ehemaligen Sudetendeutsche-Partei die Dekrete rechtfertigen, entbehrt jeder Grundlage. Die Sudetendeutsche-Partei, die fraglos später zu einem Naziableger mutierte, wurde bei allen Wahlen von der tschechoslowakischen Wahlbehörde anerkannt und bejahte zu jener Zeit laut offiziellem Wahlprogramm die tschechoslowakische Republik und die demokratische Gesellschaftsordnung. Eine strenge Entnazifizierung und die Bestrafung von Naziverbrechern ist eine Sache. Die Ermordung, Vertreibung und Entrechtung von Millionen von Menschen aufgrund ihrer Sprache eine andere. Schwarzenberg sollte sich als erklärter Mitteleuropäer, der sich in Österreich und Tschechien gleichermaßen zu Hause fühlt, ganz besonders um eine Lösung des Problems Temelin und eine Aufarbeitung der Dekrete kümmern. Statt regelmäßig gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran, in Kuba oder Nordkorea zu protestieren, sollte der tschechische Außenminister zuerst im eigenen Hinterhof kehren. Er sollte der tschechischen Öffentlichkeit endlich erklären, warum eine Übereinkunft mit den 2,5 Millionen vertriebenen Altösterreichern und deren Nachfahren in erster Linie im Interesse des eigenen Landes ist. Der antieuropäische Geist, der heute in Tschechien wie in keinem anderen mitteleuropäischen Land besteht, ist nicht zuletzt ein Produkt der künstlich geschaffenen Angst vor den „Sudetendeutschen“ und einer seit Jahrzehnten verfolgten einseitigen Geschichtsschreibung. Nur eine Übereinkunft mit der historischen deutschsprachigen Bevölkerung kann Tschechien wieder in normale Bahnen führen. Es ist erfreulich, dass junge Tschechen in Dokumentationen und Ausstellungen auf die Geschichte der Sudetendeutschen sowie Nachkriegsmassaker in Prag, Aussig, Postelberg, Brünn oder Prerau aufmerksam machen. Um einen wirklichen Umschwung zu erreichen, werden allerdings tschechische Politiker mit Charakter gebraucht. Viele Mitteleuropäer hofften, Schwarzenberg könnte ein solcher sein. Sie wurden bisher maßlos enttäuscht. Das Motto über den tschechischen Wappen, „Die Wahrheit wird siegen“, lässt weiter auf sich warten. (von Peter Josika) ("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.07.2010)
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Wahlkampf Steiermark und Hilfe für Deutsche Volksgruppe in Slowenien Sehr geehrte Damen und Herren, als Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA) habe ich schon mehrmals auf die triste Lage der deutschen-altösterreichischen Volksgruppe in Slowenien aufmerksam gemacht. Dieser Volksgruppe wird trotz ihrer 800-jährigen Geschichte in diesem Raum weiterhin die Zuerkennung eines autochthonen Volksgruppenstatuts verweigert. Dass es eine deutsche-altösterreichische Volksgruppe mit steirischen und kärntnerischen Wurzeln in Slowenien (ehemals südlicher Teil des Herzogtums Steiermark mit den bekannten Städten Marburg/Maribor, Pettau/Ptuj, Cilli/Celje) gibt, konnte in mehreren Studien nachgewiesen werden. Ich erinnere hier nur an die Arbeiten von Stefan Karner. Die DWA möchte für die deutsche Volksgruppe lediglich das einfordern, was der ungarischen und italienischen Volksgruppe in der slowenischen Verfassung zugestanden wird, nämlich die Anerkennung als autochthone Volksgruppe. Das autochthone Volksgruppenstatut garantiert wichtige Sonderrechte wie staatliche Basisförderungen zur Pflege der Kultur und zur Finanzierung des autonomen Kindergarten-, Medien- und Schulwesens, die als elementare Voraussetzungen für den Erhalt der eigenen Identität und der eigenen Muttersprache gelten. Die deutsche Volksgruppe wird so gegenüber der italienischen und ungarischen Volksgruppe diskriminiert. Die DWA verurteilt dieses Unrecht, zumal die Angehörige der deutschen-altösterreichischen Volksgruppe Bürger der Europäischen Union (EU) sind, was sie vor ethnischen, rassischen und kulturellen Diskriminierungen schützt. Ich möchte Sie daher bitten, die Lage der deutschen-altösterreichischen Volksgruppe in Ihrem Wahlkampf zum Thema zu machen und sich bei den verantwortlichen slowenischen Stellen dafür auszusprechen, dass der deutschen-altösterreichischen Volksgruppe endlich das autochthone Volksgruppenstatus zuerkannt wird, um diese Diskriminierung im Herzen Europas zu beseitigen. Unterstreichen Sie mit diesem Engagement Ihre Solidarität und Verbundenheit mit Ihren steirischen Landsleuten in Slowenien.
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Einzig richtige Reaktion der Donauschwaben auf Wiener Eklat Wassertheurer: Mutige Entscheidung der Donauschwaben Noch vor wenigen Monaten sah die Sache ganz anders aus. Worum geht es aber? Vor Jahren wurde unter großem Applaus im 21. Wiener Gemeindebezirk der Donauschwabenpark der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Donauschwaben hatten sich im Laufe ihrer Geschichte um die Stadt Wien verdient gemacht. Nicht nur, dass die Siedlungsgeschichte der Donauschwaben im ehemaligen Königreich Ungarn im Wien des 18. Jahrhunderts durchgeführt worden war, allein im 20. Jahrhundert leistete diese Volksgruppe viel für Österreichs Hauptstadt. Und eine solche Anerkennung verdienen nicht nur berühmte Donauschwaben wie Ignaz Semmelweis, Nikolaus Lenau, Adam Müller-Guttenbrunn oder Robert Hammerstiel. Nach dem Ersten Weltkrieg organisierten nämlich Donauschwaben für Wiener Kinder aus den Arbeiterbezirken ein Hilfsprogramm. Tausende Kinder wurden zu donauschwäbischen Bauern ins Banat geschickt, wo sie vor dem drohenden Hungertod bewahrt werden konnten. Sie wurden dort verpflegt und fanden im Kreis der donauschwäbischen Familien eine herzliche Aufnahme. Dann nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligten sich Hunderttausende von vertriebenen Donauschwaben unter schwierigsten sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen am Aufbauwerk der Zweiten Republik Österreich. Zehntausende halfen mit ihren fleißigen Händen Wien von Schutt und Asche zu befreien! Der Donauschwabenpark ist in den Jahren das geblieben, was er seit seiner Eröffnung war: ein Stück Wiese, das Hunden täglich als Toilette dient! Pläne der Donauschwaben zur Umgestaltung des Donauschwabenparks blieben bisher in den Schubladen der verantwortlichen Wiener Magistratsabteilungen liegen. Vor wenigen Monaten unternahm der Wiener Schwabenverein einen neuerlichen Versuch und informierte die Wiener Stadt- und Landesregierung über den für Wien blamablen Zustand des Donauschwabenparks. Verantwortlich dafür ist die politische Leitung des 21. Bezirks. Und die liegt bei den Sozialdemokraten (SPÖ). Angeblich, so lauteten bisher die Argumente, sei die Sache mit dem Donauschwabenpark nicht finanzierbar. Es geht um 120.000.- Euro. Dann gab es unerwartet grünes Licht für das Gesamtprojekt, nachdem der Donauschwabenpark bei einer Klausurtagung der Wiener SPÖ positiv zur Sprache kam. Die Donauschwaben schöpften neue Hoffnung. Bei einer neuerlichen Rücksprache zerplatze aber die Vorfreude wie eine Seifenblase. „Man kann das Projekt Donauschwabenpark lediglich mit 20.000.- Euro unterstützen“, hieß es aus dem Mund des verantwortlichen Bezirkvorstehers. „Es reicht!“ lautete voller Empörung jüngst die Antwort der Donauschwaben in Wien. Jetzt stellen sie den Antrag auf „Löschung des Namens Donauschwabenpark im 21. Bezirk“ (vgl. Schreiben im Anhang). Für Peter Wassertheurer, Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA), ist die Angelegenheit Donauschwabenpark eine Schande und ein kulturpolitisches Armutszeugnis für Wien. „Ich halte die Reaktion der Wiener Donauschwaben für mutig und werte sie als richtiges Zeichen. Die Donauschwaben haben von der Stadt Wien mehr verdient als ein Hundeklo! Schändlicher kann man den Namen Donauschwaben nicht entehren. Eine solche entwürdigende Behandlung hatten sie zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg in den Konzentrationslagern des Tito-Regimes erlebt“, meint Wassertheurer, der ergänzend festhält: „Erst vor wenigen Jahren wurde in Wien für den Kommunisten und Massenmörder Che Guevara im Beisein des Wiener Bürgermeisters eine Büste enthüllt. Daran erkennt man wieder einmal, nach welchen ideologischen Maßstäben in Wien Ehrungen, Straßennamen, Büsten und andere Würdigungen vergeben werden. Die Leistungen der Donauschwaben für Wien sind den regierenden Herrschaften im Wiener Rathaus wohl zu wenig revolutionär.“ Wien, am 29. Juni 2010
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Wilde Vertreibungen, Internierung, Beneš-Dekrete, AVNOJ-Gesetze, Diese Liste des Grauens ließe sich nach Peter Wassertheurer, Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA), noch mit „Mord und Totschlag, Entrechtung, Zwangsarbeit, Kulturbarbarei, Eliminierung deutscher Kulturgüter und Völkermord“ fortsetzen. Es waren vor allem die Sommermonate Mai, Juni und Juli 1945, in denen in der Tschechoslowakei über eine halbe Million Sudetendeutsche mit Gewalt in Todesmärschen (Brünner Todesmarsch) über die Grenzen nach Österreich oder Deutschland vertrieben wurden, in Schlesien der polnische Terror mit Vertreibungsexzessen auf den Straßen regierte, in Jugoslawien das Tito-Regime Konzentrationslager für die deutsche Bevölkerung errichtete oder bereits Hunderttausende Deutsche aus Südost- oder Osteuropa in die Sowjetunion zur Zwangsarbeit deportiert worden waren. „Man darf nicht vergessen, dass für Millionen von deutschen Zivilpersonen der Leidensweg erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unter den Augen der alliierten Siegermächte begann“, erinnert Wassertheurer, der auch auf das Schicksal der Deutschen in den USA hinweist, die pauschal der NS-Zusammenarbeit beschuldigt wurden. Viele unschuldige US-Deutsche wurden in den Kriegsjahren in Lager gesperrt, wo sie Zwangsarbeit verrichten mussten. Ein Schreiben der DWA an US-Präsident Barack Obama, in dem eine Wiedergutmachung für diesen Personenkreis verlangt wird, wie sie bereits US-japanischen Personen gewährt wurde, ist bis heute trotz Nachfrage unbeantwortet geblieben.
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Wichtiges Zeichen der Anerkennung des Massakers von Postelberg Wassertheurer: Gedenktafel kann nur ein erster Schritt sein!
Am 3. Juni 2010 wurde unter starker deutscher und tschechischer Medienpräsenz auf dem Friedhof der Ortschaft Postelberg (tsch. Postoloprty) eine Gedenktafel enthüllt. Der Text auf der Tafel lautet:
Den unschuldigen Opfern der Ereignisse
in Postelberg im Juni 1945
Es war im Juni 1945 am Höhepunkt der Phase der wilden Vertreibungen, als die deutsche Bevölkerung von Saaz (tsch. Žatec) in zwei Lager gebracht wurde, wo sie auf ihre Abschiebung nach Deutschland wartete. Der männliche Teil befand sich in einer Kaserne in der Nähe von Postelberg. Es kam dann dort aus reinem Deutschenhass zu einer Massenexekution, der nach einer Untersuchung einer tschechischen Parlamentskommission von 1947 rund 800 Personen zum Opfer fielen. Unter den Ermordeten befanden sich auch Kinder. Im Untersuchungsbericht der Parlamentskommission rechtfertigte General Karel Klapálek dieses grausame Massaker mit dem Hinweis, dass es legitim und verständlich sei, blutige Rache an Unschuldigen zu nehmen:
Als Kommandeur (…) kann ich erklären, dass im genannten Vorfall Postelberg-Saaz die nachgeordneten Kommandeure und Soldaten im Geist der vorgegebenen militärischen Grundsätze ordnungsgemäß gehandelt haben, und falls es im Einzelfall zu Übergriffen gekommen ist, müssen wir in Betracht ziehen, dass Soldaten einfache Leute sind, welche (…) durch die Hölle der Front hindurch mussten und zum allergrößten Teil im Krieg ihre Brüder, Schwestern, Väter, Ehefrauen, Kinder und ihre Großeltern durch Grausamkeiten seitens der Deutschen verloren haben. Gerade die Postelberger Einheit, welche zum größten Teil auch aus wolhynischen Tschechen zusammengestellt worden war, hatte in der UdSSR ihre Verwandten verloren und mit eigener Haut die Gräueltaten der Deutschen erlebt; so kann es niemand wundern, dass gerade diese Soldaten hart gegen die Deutschen vorgingen, was militärisch und menschlich verständlich ist.
Die Kommission empfahl dann, die tschechischen Täter für das Massaker von Postelberg nach dem Straffreistellungsgesetz Nr. 115 zu behandeln. Dieses Gesetz vom 8. Mai 1946 stellte alle Verbrechen straffrei, die „im Kampf um die Wiedergewinnung der Freiheit der Tschechen und Slowaken“ verübt worden waren.
„Wenn man sich diese beiden Dokumente vor Augen hält, wird deutlich, wie sich 1945/46 in der Tschechoslowakei Verbrechen und Freispruch unter dem Deckmantel der antifaschistischen Kollektivschuldthese einander ergänzten“, erklärt Peter Wassertheurer als Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA). Der Hinweis auf die Verbrechen des NS-Regimes galt als Freibrief, rechtfertigte Mord und Totschlag an unschuldigen Zivilpersonen und bewahrte tschechische Gewaltverbrecher gesetzlich vor Verfolgung und Verurteilung.
Nach Wassertheurer „ist es Zeit, dass sich die tschechische Regierung von Verbrechen, wie sie in Postelberg verübt wurden, ohne Wenn und Aber distanziert und jene Verbrechen an unschuldigen Personen verurteilt, die in der Tschechoslowakei nach dem Gesetz Nr. 115 straffrei gestellt wurden“. Außerdem ist es, so Wassertheurer abschließend, „ die Aufgabe der tschechischen Justiz, Personen, die sich an Massakern wie an jenem in Postelberg beteiligt hatten, endlich strafrechtlich zu verfolgen, um sie zur Verantwortung zu ziehen. Es darf nämlich nicht sein, dass Unrechtsgesetze wie das Straffreistellungsgesetz Nr. 115 heute noch vor rechtlichen Konsequenzen schützen, wenn es sich um Mord, Totschlag und sonstige Schwerverbrechen handelte.“
Wien, am 4. Juni 2010
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Altes Unrecht und Diskriminierung bleiben Wassertheurer: DWA fordert autochthonen Volksgruppenstatus für deutsche Volksgruppe in Slowenien
Peter Wassertheurer nimmt als Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA) den Besuch des slowenischen Staatspräsidenten Danilo Türk in Österreich (2 - 3. Juni 2010) zum Anlass, um von der slowenischen Regierung die Zuerkennung des autochthonen Volksgruppenstatus für die deutsche Volksgruppe zu verlangen.
„Die DWA möchte für die deutsche Volksgruppe nur das einfordern, was der ungarischen und italienischen Volksgruppe in der slowenischen Verfassung sehr wohl zuerkannt wird, nämlich die Anerkennung als autochthone Volksgruppe“, meint Wassertheurer. Das autochthone Volksgruppenstatut garantiert einer Volksgruppe in Slowenien wichtige Sonderrechte wie Basisförderungen zur Pflege der Kultur und zur Finanzierung des autonomen Kindergarten-, Medien- und Schulwesens, die als elementare Voraussetzungen für den Erhalt der eigenen Identität und der eigenen Muttersprache gelten. „Die deutsche Volksgruppe, die seit Jahrhunderten auf dem heutigen Staatsgebiet der Republik Slowenien (ehemals südlicher Teil des Herzogtums Steiermark mit den bekannten Städten Marburg/Maribor, Pettau/Ptuj, Cilli/Celje) siedelt, wird gegenüber der italienischen und ungarischen Volksgruppe diskriminiert“, kritisiert Wassertheurer, der sich in dieser Sache mit dem slowenischen Ministerpräsidenten schriftlich in Verbindung setzen wird. „Die DWA wird diesen eindeutigen Fall einer ethnisch motivierten Diskriminierung einer deutschen Volksgruppe auch im Europäischen Parlament vorbringen“, sagte Wassertheurer. Immerhin, so Wassertheurer abschließend, „sind die Angehörigen der deutschen Volksgruppe in Slowenien Bürger der Europäischen Union (EU), was sie vor jeder Form einer ethnischen, rassischen und kulturellen Diskriminierung schützt.“
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Brünner Todesmarsch bleibt Teil eines Völkermords
Heute vor 65 Jahren ereignete sich am 31. Mai 1945 in der Tschechoslowakei eines der schrecklichsten Nachkriegsverbrechen. Die deutsche Einwohnerschaft der mährischen Hauptstadt Brünn wurde brutal aus ihren Häusern getrieben und in einem Todesmarsch an die österreichische Grenze gejagt. Ein Elendszug von 35.000 Personen quälte sich unter Schlägen eines emotional aufgereizten tschechischen Mobs aus dem heimatlichen Boden, auf dem sie nach den Beneš-Dekreten als „staatlich unzuverlässliche Bürger“ nicht mehr leben durften. Immer wieder kam es zu Gewaltakten, wurden alte Menschen geprügelt oder in den Straßengraben gestoßen, wo sie erschöpft und am Ende ihrer Kräfte kurzerhand von tschechischer Hand erschossen wurden. Tausende der Brünnerdeutschen starben noch während des Todesmarsches oder erlagen den Folgen von Seuchen, Erschöpfung und Unterernährung auf österreichischem Staatsgebiet. Obwohl die tschechische Jugend heute mehr Aufklärung zu den Ereignissen von 1945/46 verlangt, rührt sich die tschechische Politik in dieser Frage kaum bis gar nicht. „Die Aufarbeitung der eigenen Schandtaten erfordert Mut zur Wahrheit und setzt die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung voraus“, meint Wassertheurer, der zum Brünner Todesmarsch offizielle Gedenkveranstaltungen deutscher, tschechischer und österreichischer Stellen ebenso vermisst wie Mahnrufe in der Art von „Niemals wieder!“ oder „Gegen das Vergessen!“ aus den Reihen der nationalen Parlamente oder EU-Institutionen. Bitte schauen Sie sich die beiden unten angeführten Links im Internet an und versenden Sie beide an Ihre Bekannten und Verwandten! http://diepresse.com/home/politik/zeitgeschichte/569798/index.do
http://www.ct24.cz/domaci/89000-zabijeni-po-cesku-drasticke-zabery-vrazdeni-nemeckych-civilistu/
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Sudetendeutscher Karlspreis 2010 an Erika Steinbach (BdV) Die Deutsche Weltallianz (DWA) gratuliert Erika Steinbach zur Verleihung des Sudetendeutschen Karlspreises beim 61. Sudetendeutschen Tag in Augsburg. „Erika Steinbach hat sich diese hohe Auszeichnung wirklich verdient“, erklärt DWA-Präsident Peter Wassertheurer, der „Steinbachs unermüdliches Engagement für das geplante Zentrum gegen Vertreibungen hervorhebt.“ Für Wassertheurer ist Erika Steinbach eine Garantin dafür, dass es bestimmten chauvinistischen Kräften in Polen oder in der Tschechoslowakei nicht gelingt, die Thematik der brutalen Vertreibung von 20 Millionen Deutschen aus Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa „zu verschweigen und zu verharmlosen.“ Wassertheurer meint abschließend an die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV): „Bleiben Sie weiterhin standhaft und halten Sie im Interesse der Heimatvertriebenen an Ihren Zielen fest, um im 21. Jahrhundert zu verhindern, dass das Schicksal der vertriebenen Deutschen und Altösterreicher aus dem öffentlichen Bewusstsein vertrieben werden. Leider nehmen dafür die Indizien zu.“
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Südtiroler Autonomiepaket als Erfolgsmodell überall anwenden Der Tod des ehemaligen Südtiroler Landeshauptmanns Silvius Magnago nimmt der Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA), Peter Wassertheurer, zum Anlass, um an das Südtiroler Autonomiepaket als Erfolgsmodell zu erinnern, das von Magnago unter schwierigen italienisch-faschistischen Vorzeichen erreicht und umgesetzt werden konnte. Nach Wassertheurer „ist das Südtiroler Autonomiepaket ein positives Beispiel“, das „von allen europäischen Staaten zum Schutz ethnischer Minderheiten übernommen und den eigenen Verhältnissen angepasst werden sollte.“ Die ethnische Landkarte würde heute in Europa anders aussehen, „hätte man bereits nach 1918 in der Zwischenkriegszeit weniger auf Nationalismus und Chauvinismus als vielmehr ernsthaft an lösungsorientierten Modellen wie das Südtirolpaket gearbeitet“, meint Wassertheurer. Die DWA möchte sich namens ihrer Mitglieder vor den Leistungen Silvius Magnagos verbeugen und diesen großartigen Patrioten mit einem „Vergelt’s Gott“ die letzte Ehre erweisen.
Still speaking German
Published May 8, 2010 Why continue to speak a different language in a land where English dominates? http://herald-zeitung.com/story.lasso?ewcd=ba8ad28be741b341
Massaker an Sudetendeutschen im tschechischen Staatsfernsehen
Das tschechische Webportal Prague Monitor berichtet, dass das tschechische Staatsfernsehen heute um 20 Uhr auf čT2 die Dokumentation Zabíjení po česku ( "Morden auf Tschechisch") ausstrahlt, in der ein bisher noch nicht veröffentlichter Amateurfilm einer Massenexekution deutscher Zivilisten in Prag gezeigt wird.
In diesem Amateurfilm sind laut Prague Monitor deutsche Zivilisten zu sehen, die zuerst die Strasse entlang gepfercht werden, und dann von der Revolutionären Garde erschossen werden. Danach fährt ein LKW über die Verwundeten und Toten. Die Sendung behandelt auch andere Massenmorde an Sudetendeutschen, wie jene in Postelberg und Aussig. Nähere Informationen über die Sendung, inklusive einer Vorschau, sind auf der Webseite des tschechischen Fernsehens auf Tschechisch abrufbar.
Article in English on the web server "The Prague Monitor": http://praguemonitor.com/2010/05/06/mfd-czech-television-show-film-mass-execution-germans MfD: Czech Television to show film on mass execution of GermansČTK |
6 May 2010 Prague, May 5 (CTK) - The public broadcaster Czech Television (CT) will show on Thursday a film in which Czech amateur filmmaker Jiri Chmelicek recorded a brutal execution of 42 Germans in civilian clothes in May 1945, Mlada fronta Dnes (MfD) writes Wednesday.The family was hiding the film on the brutality of the "Revolutionary Guards" (RG, para-military units spontaneously established at the close of World War Two) for a long time, but it decided to publish it 65 years later, MfD. The documentary "Killing in the Czech Way" will be projected by the programme CT2 at 20:00 on Thursday, it adds. The film records the atmosphere of the days in May 1945. Historians say it is a valuable document casting some light on a dark chapter of the Czech anti-Nazi resistance. Chmelicek shot the film from the windows of his flat. In it, RG members make Germans march along a street in Prague, pushing them to a ditch and shooting them dead. Then they drove with a lorry over the mortally or seriously injured German civilians. The family was keeping the film in hiding for decades. The authorities knew someone had shot the brutal scene, but they never managed to find the author. The calls for the amateur filmmaker to report to them were fruitless as well, MfD writes. "My father was afraid that his film on the atrocities committed by the RG would be confiscated. The shots showed the Prague Uprising in quite a different light then official propaganda," Chmelicek's daughter Helena Dvorackova said. Experts said the May 1945 events should be approached in the right context. "Naturally, the killing of German civilians is absolutely unexcusable. But we should bear in mind the atrocities committed on Czechs by members of the Waffen-SS or Hitlerjugend during the Prague Uprising," Eduard Stehlik, from the Military Historical Institute, told the paper. SS members captured two Czech officers who acted as negotiators and drove by a tank over their heads. Fanatical Hitlerjugend youths were also very active in this field. They put out captured civilians' eyes, slashed their throats and made them living shields in street fights, historians said. SS members threw hand grenades into the cellars in which Praguers were seeking shelter during the fights at the close of the war. Historians say that Czech collaborators were often involved in the lynching of Germans. They often deliberately got rid of troublesome witnesses of their denunciating activities. The uprising started throughout the Protectorate of Bohemia and Moravia on May 5, 1945. Almost 1700 Czechs died during the uprising in Prague.
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz
Tito: 30. Todestag eines Massenmörders Heute vor 30. Jahren starb im ehemaligen sozialistischen Jugoslawien Josip Broz Tito. Die internationalen Printmedien berichten darüber, vergessen aber darauf hinzuweisen, dass Tito und seine Partisanen am Ende des Zweiten Weltkriegs in Jugoslawien ein grausames Terrorregime errichteten, dem mindestens 1 Million Menschen zum Opfer fielen. Tito wollte einen kommunistischen Einparteienstaat errichten und seiner Partei die absolute Macht im Staat sichern. Die politische Opposition wurde unter dem Deckmantel des Antifaschismus regelrecht vernichtet. Noch heute stößt man in Serbien, Kroatien oder Slowenien auf Massengräber. Zu den ersten Opfern Titos gehörten die Donauschwaben. Sie wurden bereist ab dem Herbst 1944 verfolgt, zu Tausenden ohne faire Verfahren von Volksgerichten hingerichtet und interniert. Mindestens 170.000 Donauschwaben kamen in Lager, die vom November 1944 bis teilweise März 1948 bestanden und vielfach den Charakter von Vernichtungslagern hatten. Mindestens 51.000 Donauschwaben kamen in Titos Todeslagern ums Leben. Die Gesamtzahl der donauschwäbischen Opfer betrug am Ende dieses Völkermords mindestens 64.000. Das gesamte Eigentum der Donauschwaben sicherte sich Tito mit seinen AVNOJ-Gesetzen. „Es ist Zeit, dass man ehemalige kommunistische Schlächter wie Tito endlich posthum auf die Anklagebank setzt und damit aufhört, in Slowenien oder Kroatien Straßen, Gassen und Plätze nach diesem Massenmörder zu benennen. Das gehört sich für EU-Staaten oder für solche, die der EU beitreten möchten, einfach nicht! Die internationale Staatengemeinschaft ist jedenfalls aufgefordert, ohne Wenn und Aber einen Mann zu ächten, der einen Völkermord und zahlreiche Kriegsverbrechen zu verantworten hatte“, meint Peter Wassertheurer als Präsident der Deutschen Weltallianz.
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz
Tabuisierung des Unrechts an Sudetendeutschen bleibt Staatsdoktrin-Prag setzt bei Beneš-Dekreten sture Haltung fort Der Besuch des österreichischen Außenministers Michael Spindelegger vom 27.04.2010 in Prag bei seinem tschechischen Amtskollegen Jan Kohout hat es wieder einmal gezeigt: Das Unrecht der Vertreibung von über 3 Millionen Sudetendeutschen bleibt in Tschechien ein Tabuthema, das nach wie vor von der politischen Diskussion ausgegrenzt wird. Als Spindelegger nämlich die Beneš-Dekrete, auf deren Grundlage die Sudetendeutschen 1945 kollektiv enteignet und als Staatsbürger entrechtet und vertrieben worden waren, ansprach, würgte Kohout dieses Thema kurzerhand mit folgender Bemerkung ab: „Die Tschechische Republik sieht keinen Grund, Fragen der Vergangenheit auf politischer Ebene zu besprechen.“ Peter Wassertheurer, Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA) mit Sitz in Washington, erkennt in diesem Verhalten eine „plumpe Verdrängung der historischen Verantwortung“ und eine „Flucht aus der eigenen Geschichte.“ Wassertheurer hält fest, „dass sich die Republik Österreich vor wenigen Jahren bei der Frage der Entschädigung von tschechischen NS-Zwangsarbeitern keineswegs hinter einer solchen primitiven Formel, wie sie Kohout verwendet, versteckte, sondern sich als humanistische Kulturnation zu erkennen gab, die im Interesse der damaligen Opfer handelte und auf parteipolitische Empfindlichkeiten verzichtete.“ Die österreichische Außenpolitik soll sich nach Wassertheurer von solchen „partei- und wahltaktischen Pflanzereien der Tschechen“ nicht entmutigen lassen und die Politik in Prag weiterhin bei jeder Gelegenheit an das Unrecht der Vertreibung der Sudetendeutschen erinnern.
Von Dr. Peter Wassertheurer, Präsident der DWA Peter Wassertheurer: Deutsche Volksgruppen in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa. Ihre Lage im Spiegel der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Eckartschrift 198, 112 Seiten zahlreiche Landkarten und Bilder. € 8,20 Das Friedensdiktat von Saint-Germain hatte zur Abtrennung von sechs Millionen Deutschen aus dem österreichischen Staatsverband geführt, die unter Mißachtung des Selbstbestimmungsrechts als nationale Minderheiten in den Grenzen der neuen nichtdeutschen Nationalstaaten leben mußten. Obwohl sich diese vertraglich zum Schutz ihrer Minderheiten verpflichtet hatten, wurden die Minderheiten nach dem Prinzip der Beherrschung behandelt, was eine radikale Assimilationspolitik in Gang setzte, die in einem ersten Schritt die fortschreitende Ausmerzung des deutschen Elements aus dem öffentlichen Raum beabsichtigte. Der nächste Eingriff in das wirtschaftliche Sozialgefüge der deutschen Volksgruppen betraf Besitztümer und die natürlichen Vorräte. Stärker wirkte sich mancherorts der wirtschaftliche Protektionismus der neuen Regime aus. So wurden in der Tschechoslowakei tschechische Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen eindeutig gegenüber den sudetendeutschen bevorzugt, was in den Jahren der Weltwirtschaftskrise den Niedergang ganzer Industriezweige (Instrumentenbau, Glasverarbeitung, Textilindustrie) im Sudetenland noch zusätzlich beschleunigte. Die Folgen waren Massenarbeitslosigkeit und eine soziale Verelendung ganzer Gesellschaftsschichten. Die Wirtschaftskrise der 1930er Jahre führte nicht nur in den Ländern der böhmischen Krone zu einer Auswanderungswelle, betroffen waren auch die Deutschen in der Gottschee, in Siebenbürgen sowie das Deutschtum in Ungarn, das sich nach Trianon auf den zentralpannonischen Raum und den Großraum Budapest konzentrierte. Gleicht man die letzte Volkszählung unter monarchischen Verhältnissen von 1910 mit den Ergebnissen der späteren Volkszählungen nach 1918 ab, lassen sich regionalspezifische Verschiebungen zeigen, deren Ursachen in der Nationalisierungspolitik der Nachfolgestaaten der k.u.k. Monarchie zu suchen sind. Da 1910 nach dem Kriterium „Umgangssprache“ gefragt wurde, das nicht zwingend mit dem Bekenntnis zur nationalen Zugehörigkeit zusammenfallen mußte, kam es nach 1918 zwischen deutscher und slawischer Seite zu heftigsten Kontroversen, weil die neuen Regime in den Nachfolgestaaten die Ergebnisse anzweifelten. In der cisleithanischen (österreichischen) Hälfte gaben von den 27,963.872 Staatsbürgern 9,950.266 (35,6%) Deutsch als Muttersprache an. In Transleithanien (ungarische Reichshälfte) waren es von den 20,886.487 Einwohnern 2,037.435 (die Deutsch als Muttersprache angaben). Zieht man von beiden Zahlen die Bevölkerung der Republik Deutsch-Österreich ab, ergibt das eine Anzahl von sechs Millionen Personen deutscher Volkszugehörigkeit, die 1918 der Tschechoslowakei, dem Staat der Serben, Kroaten und Slowenen (SHS), Italien, Ungarn und Rumänien zufielen. Wer das Schicksal der deutschen Volksgruppen Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas seit der Wende von 1989 verstehen möchte, muß deren gesamte Geschichte im 20. Jahrhundert berücksichtigen, weil sich ihre aktuellen sozialen, politischen, demographischen, kulturellen, geistigen und wirtschaftlichen Zustände nur unter Berücksichtigung der Ereignissen der Jahrzehnte davor richtig begreifen lassen. Daß die Mutterländer der deutschen Volksgruppen – trotz der deutlich geringeren Zahlen – auch heute noch Verantwortung für diese Menschen haben, ist nicht überall bekannt. Die Volksgruppen haben jahrzehntelang wertvolle Einflüsse zur Urheimat gehabt: Politiker, Künstler, Wissenschafter, Dichter, Soldaten u. v. a andere haben uns bereichert; es liegt an uns allen, uns dessen zu erinnern und Dank nicht nur in hohlen Worten zurückzuerstatten, sondern geistig-emotional und wirtschaftlich mitzuhelfen, daß die deutschen Volksgruppen und Sprachinseln weiterhin einen Bestand haben.
Minge honored Minnesota Court of Appeals Judge David Minge received a plaque from Hermann Monument Society activist George Glotzbach, to mark Minge's role in declaring Hermann Monument a national symbol of German American immigration and German Americans' contributions to national life. This year marks the 10th anniversary of the legislation to that effect passed by Congress. Minge, who represented Minnesota's Second Congressional District in 1992-2000, was instrumental in passing the legislation. Minge was in New Ulm for an unrelated event Saturday evening.
Wien, am 12. April 2010
Serbisches Parlament bedauert Opfer von Srebrenica Von Dr. Peter Wassertheurer, Präsident der DWA 1995 kam es in Srebrenica zu einem Massaker an mindestens 8.000 muslimischen Bosniern. 15 Jahre später verabschiedete das serbische Parlament eine Resolution, in der man den Opfern von Srebrenica ein tiefes Mitgefühl zum Ausdruck bringt. Freilich wird entgegen der öffentlichen Meinung das Wort Völkermord in der Resolution vermieden. „Die Resolution des serbischen Parlaments zur Entschuldigung für die Ermordung von 8.000 Muslimen in Srebrenica von 1995 zeugt von einer vorsichtigen politischen Bewusstseinsänderung der serbischen Abgeordneten und darf als wichtiger Schritt in Richtung europäische Wertegemeinschaft verstanden werden“, meint Peter Wassertheurer als Präsident der DWA. Wassertheurer erinnert aber daran, dass dieses Schuldbewusstsein und das Bekenntnis zur Anerkennung und Aufarbeitung des eigenen Unrechts auch die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg einbeziehen muss. Wenn Serbien das Leiden der Opfer von Srebrenica in einer Resolution bedauert, ist es hoch an der Zeit, „einen solchen Schritt auch für die Leiden der deutschen Volksgruppen nach dem Zweiten Weltkrieg zu setzen“, fordert Wassertheurer. Fasst man nämlich die Opfer der Donauschwaben, Deutsch-Untersteirer und Gottscheer zusammen, fielen dem kommunistischen Titoterror mindestens 70.000 Personen durch Gewalt, Seuchen und Hunger zum Opfer. „Serbien und andere Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens wie Slowenien oder Kroatien müssen in einer gemeinsamen Resolution die ethnischen Säuberungen der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg als ersten Schritt für eine Wiedergutmachung verabschieden“, meint Wassertheurer abschließend.
Wien, 06.04.2010
Ein mutiges Wort von Heinz Fischer (Eine Replik zum Gastkommentar von Harald Walser vom 19 März 2010) Von Dr. Peter Wassertheurer, Präsident der DWA Walser kritisiert Heinz Fischers Klarstellung, „die Beneš-Dekrete waren schweres Unrecht“, als „undifferenzierte Äußerung“. Die Verbalattacken aus Prag verdeutlichen, dass Österreichs Bundespräsident die Finger auf eine Wunde legte, die den Tschechen weiterhin wehtut. Warum auch den Grünen Fischers Wort vom schweren Unrecht sauer aufstößt, kann nur erahnt werden, wenn man deren ideologischen Unterbau berücksichtigt. Ihnen geht es nicht um Fakten, vielmehr sollen manipulierte Geschichtsbilder Unrecht legitimieren helfen. Das war Methode in der Geschichtsschreibung kommunistischer Regime. Walser steht in dieser Tradition, zumindest deckt sich sein Bild von den Sudetendeutschen mit jenem der stalinistischen Ära. Walsers Zugang zum sudetendeutsch-tschechischen Verhältnis im 20.Jahrhundert konzentriert sich auf die Zeitspanne 1938–1945 und minimiert sich auf folgenden Mythos: Die Sudetendeutschen, die in „einer demokratischen Insel im faschistischen Mitteleuropa“ lebten, liefen in Scharen zu den Nationalsozialisten über, verrieten als Fünfte Kolonne die Tschechoslowakei und wurden 1945 für ihre Illoyalität zu Recht mit Heimatverlust und Vertreibung bestraft. Das, Herr Walser, kann zwei Jahrzehnte nach dem kommunistischen Kollaps keiner kritischen Öffentlichkeit mehr aufgetischt werden. Die Geschichtsforschung steht heute ganz woanders. Walser weist zu Recht auf das Unrecht vor 1945 hin, zitiert zu Recht die NS-Verbrechen im Protektorat mit 250.000 Opfern, bleibt aber die Antwort schuldig, wer dafür die Verantwortung trägt. Walser bemüht hier die alte Kollektivschuldthese. Die wurde inzwischen aber auf dem Misthaufen der Geschichte entsorgt. Die Namen jener Sudetendeutschen, die sich eines NS-Verbrechens schuldig machten, sind bekannt, sie wurden teils sogar hingerichtet. Was aber war das Verbrechen der drei Millionen Vertreibungsopfer? Freilich war die Mehrheit für den Anschluss. Neben sprachlichen, ethnischen und historischen Motiven waren existenzielle Ängste ausschlaggebend dafür. Die Genese der deutsch-tschechischen Entfremdung des 20. Jahrhunderts begann keineswegs erst 1938. Soziale VerelendungWalser übersieht, dass die tschechische Okkupation sudetendeutscher Gebiete negativistische Ressentiments schürte, die für viele eine Identifizierung mit der neuen Staatsmacht unmöglich machte. Als die sudetendeutsche Sozialdemokratie am 4. März 1919 zu einem Generalstreik aufrief, bezahlten 54 Sudetendeutsche ihren zivilen Ungehorsam mit dem Leben. In Paris sicherte sich indessen Außenminister Edvard Beneš mit fragwürdigen Fakten den Erwerb dieses von Wien beanspruchten Territoriums. Die Krisen in den 1930er-Jahren führten dann zum Ruin der sudetendeutschen Industrie. Die Arbeitslosigkeit war bei den Sudetendeutschen viermal höher als unter Tschechen. Die Folgen waren eine soziale Verelendung des Mittelstandes, Anfälligkeiten für Radikalismen und das Ende des sudetendeutschen Aktivismus. Darauf erst gedieh Konrad Henleins Sudetendeutsche Heimatfront. Eine Worthülse ist auch Walsers Hinweis auf die „kollektive Scham“ der Tschechen für das, was sich an Verbrechen nach 1945 ereignete. In Prag gelten die Beneš-Dekrete weiterhin als unantastbar. Dialogverweigerung, Verdrängung und die Verharmlosung der Vertreibungsverbrechen sind weder vertrauensbildend noch geeignet für eine kritische Aufarbeitung. Fischers mutiges Wort ist daher eine klare Absage an die geistige Blockadepolitik der Tschechen. Die Grünen hingegen dienen mit ihrer plumpen Rechtfertigungsideologie nur dem tschechischen Links- und Rechtsextremismus.
Dr. Peter Wassertheurer (geb. 1964) ist Historiker, Germanist und Projektkoordinator im Haus der Heimat. ("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.04.2010)
5 März
Tschechien mokiert sich über FischerKritik des Präsidenten an Benes-Dekreten schlägt hohe Wellen.
Prag. Tschechische Politiker zeigen Empörung über die Aussagen von Österreichs Präsidenten Heinz Fischer, der die Benes-Dekrete in einer Grußbotschaft an die "Sudetendeutsche Landmannschaft" als "schweres Unrecht" bezeichnet hat. Der Chef der Sozialdemokraten, Jiri Paroubek, bezeichnete die Aussagen Fischer als "Exzess, der die tschechisch-österreichischen Beziehungen überflüssig beschädigen kann". Und der Vorsitzende Demokratischen Bürgerpartei (ODS), Mirek Topolanek, meinte gegenüber der Tageszeitung "Pravo", dass der österreichische Präsidentschaftswahlkampf bei Fischer einen "unsinnigen und gefährlichen Populismus" ausgelöst habe. Es bestehe aber keine Gefahr, dass die Sudetendeutschen die Gerichte mit ihren Forderungen überfluteten, fügte Topolanek hinzu. Die Ansagen aus Tschechien blieben wiederum in Österreich nicht unbeantwortet. Tschechiens Politik werde letztlich nicht umhinkommen, Unrecht einzugestehen und Entschädigung leisten zu müssen, erklärte ÖVP-Vertriebenensprecher Nationalratsabgeordneter Norbert Kapeller. In der Aussage Heinz Fischers glaubt Kapeller einen "deutlichen Paradigmenwechsel der SPÖ und des Präsidenten" zu erkennen. Darauf aufbauend sehe er "neue Chancen, gemeinsam mit dem Koalitionspartner neue Wege in einer aktiven Vertriebenenpolitik zu gehen". Printausgabe vom Samstag, 06. März 2010
Czech politicians say Beneš decrees are a done dealČTK |
Petition for dual citizenship to circulate in South Tyrol By Lisa Chapman South Tyrol People’s Party (SVP) MP Siegfried Brugger has begun to collect signatures on a petition for dual Austrian-Italian citizenship for provincial residents. He said today (Thurs) he wanted to send "a strong signal to Vienna" about the wishes of the inhabitants of South Tyrol since he could not understand Austrian "scepticism" about dual citizenship. "It would be a qualitative improvement of our status as a minority party and a new approach in South Tyrolean politics that would be supra-party and promoted on a broader basis," he was quoted as saying in today’s edition of the South Tyrol newspaper Dolomiten. Brugger’s comments came partially in reaction to recent comments by Tyrol MP Hermann Gahr, the chairman of Parliament’s sub-committee on South Tyrol, who said such a step would "cause an avalanche in other countries." Brugger, however, claimed dual citizenship would be easier to arrange than the anchoring of Austria’s protective function in the Austrian constitution, which Italy would strongly object to. Austrian citizenship for residents of South Tyrol was Austria’s business and "absolutely unobjectionable" since Italy already allowed it, he said, adding Austria would be unable to continue to oppose it if residents of South Tyrol demonstrated they were strongly in favour of it. News of Brugger’s petition initiative follows senior SVP officials’ call yesterday (Mon) for dual citizenship. South Tyrol SVP Governor Luis Durnwalder and party leader Richard Theiner also called for Austria’s so-called protective function – a largely symbolic status which has no legal force either domestically or internationally in which Austria acts as South Tyrol's protector - to be anchored in the Austrian constitution. Some Italian politicians have claimed in the past that Austria has used its status as protector to intervene in Italian internal affairs, particularly on issues concerning South Tyrol's political status and budget. Several SVP MPs called for dual citizenship last month but the move was opposed by the South Tyrol Freedom Party (FPS) which labelled the SVP’s call "embarrassing". FPS provincial deputy Ulli Mair said that SVP MPs Karl Zeller and Brugger’s proposal for dual citizenship had been "embarrassing" and that the issue should be dealt with by more than one party. He said the SVP could not claim to represent South Tyrol. "Such an issue should be discussed at a roundtable," Mair said. South Tyrol has 300,000 residents. The post-World War I Treaty of St. Germain gave Italy sovereignty over South Tyrol, which until then had been part of the Austro-Hungarian Empire.
German World Alliance Press Release ELLIS ISLAND: WHERE IT BEGAN AND WHERE IT ENDED On December 8, 2009, the 68th anniversary of the internment of the first German Americans under the U. S. Government’s Alien Enemy Control Program, the German World Alliance, in co-operation with the National Park Service and the support of the German American Internee Coalition (ww.gaic.info), Maj. A.D. Jacobs’ of foitimes.com, The Steuben Society and many other German-American organizations, will host a conference entitled “WHERE IT BEGAN AND WHERE IT ENDED.” The conference will be held from 11:00 AM to 3:00 PM on Ellis Island, in the lecture hall above the Great Hall. The conference will offer an overview of the Department of Justice internment program, from pre-war planning, to its inception on December 8, 1941 through its end on Ellis Island in 1948, three years after the end of World War II. Talks by former internees will be supported by maps, videos, internment memorabilia and photos of Ellis Island and other World War II internment camps. The conference will commemorate the thousands of German and Italian Americans and German and Italian Latin Americans who were interned and highlight the fact that their internment remains unknown. It is hoped that Congress will finally pass the Wartime Treatment Study Act which would create an independent commission to analyze the facts and circumstances surrounding the internment of German and Italian Americans and Latin Americans. All former internees and their families are encouraged to attend. The general public is welcome to join former internees and learn about this unknown aspect of Ellis Island’s and America’s history. __________________________________ To get to Battery Park * By train, take the 1 or 9 train to the South Ferry station, 4 or 5 train to the Bowling Green station, or the N or R train to the Whitehall Street station.
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Die Friedensdiktate von Saint Germain, Versailles und Trianon Am Anfang stand die Missachtung des nationalen Selbstbestimmungsrechts Ich darf Ihnen als Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) namens des Verbandes der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) die besten Grüße aus dem Haus der Heimat übermitteln. Der VLÖ wurde 1954 als Dachverband der volksdeutschen Heimatvertriebenen gegründet und vertritt seither in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsverbänden deren Interessen in der politischen und medialen Öffentlichkeit. Dem VLÖ gehören folgende Landsmannschaften an: Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich, die Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft, die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, die Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich, die Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen, die Landsmannschaft der Deutsch-Untersteirer in Österreich, der Österreichische Heimatbund Beskidenland, der Verein der Banater Schwaben Österreichs und die Gottscheer Landsmannschaft in Klagenfurt. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben rund 350.000 Heimatvertriebene in Österreich eine neue Heimat gefunden...weiter Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Böhmische Stadt errichtet Denkmal für ermordete Deutsche PRAG. Die nordböhmische Stadt Postelberg (Postoloprty) errichtet ein Denkmal fr die deutschen Opfer der Massaker im Mai und Juni 1945. Fr einen entsprechenden Antrag stimmten am Mittwoch 14 von 18 Mitgliedern des Stadtrates.
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Deutscher Kulturverein in Marburg/Slowenien geehrt Deutschen Minderheit in Slowenien erhält damit Anerkennung Die Deutsche Weltallianz (DWA) teilt mit, dass Veronika Haring, Obfrau des Marburger „Vereins deutschsprachiger Frauen Brücken“ eine Ehrenmedaille für interkulturelle Leistungen verliehen bekommt. Diese Auszeichnungen werden vom Kulturvereinsverband Marburg und der Marburger Zweigstelle des öffentlichen Fonds für kulturelle Tätigkeiten vergeben. Die Verleihung findet am 18. Juni 2008 um 19 Uhr im Marburger UNION-Saal statt. Die DWA begrüßt diese Geste und wertet sie als wichtigen Schritt zur Anerkennung der deutschen Minderheit in Slowenien durch slowenische Einrichtungen. Bisher besteht nämlich das Problem, dass die deutsche Minderheit in Slowenien nicht als autochthone Volksgruppe anerkannt wird, was bedeutet, dass sie keine Basisförderungen vom slowenischen Staat erhält. Wassertheurer Peter, Präsident der DWA, macht auf die italienische und ungarische Minderheit in Slowenien aufmerksam: „Beide werden in der slowenischen Verfassung als autochthone Volksgruppen anerkannt und können auf staatliche Subventionen und rechtliche Sonderprivilegien zurückgreifen, die der deutschen Volksgruppe vorenthalten bleiben.“ Wassertheurer erkennt in der slowenischen Rechtspraxis eine Diskriminierung der deutschen Minderheit. Wassertheurer meint daher: „Die DWA fordert die Regierung in Österreich auf, diese ethnische Diskriminierung im bilateralen Verkehr mit Slowenien zu thematisieren und auf eine Lösung nach dem Vorbild der italienischen und ungarischen Minderheit zu drängen. Hierbei wäre die Einbindung der deutschen Minderheit in die Gespräche unbedingt notwendig, “ meint Wassertheurer.
Presseaussendung der Deutschen Weltallianz Meinungsfreiheit muss auch für Heimatvertriebene gelten Wo bleibt hier der Rechtsstaat? Deutsche Weltallianz (DWA) kritisiert Angriffe gegen Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) in Deutschland. Steinbach wurde nach heftigen Protesten linker Studenten daran gehindert, eine Vortragsreihe an der Universität in Potsdam durchzuführen. Die Vortragsreihe von Erika Steinbach sollte „Die Siedlungsgeschichte der Deutschen in Ostmitteleuropa“ behandeln und wurde vom Historischen Institut und Menschenrechtszentrum der Universität Potsdam und dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte veranstaltet. Antifa-Aktivisten erkannten darin eine revanchistische Aktion (???) und hatten bereits am 27. Mai 2008 den Zugang zum Auditorium Maximum der Universität gewaltsam blockiert und damit eine Veranstaltung unmöglich gemacht. In den nächsten Tagen kam es zu Tumulten – die Polizei musste sogar mit Wasserwerfern ausrücken und gegen die linken Randalierer vorgehen.....weiter June 10 , 2008 GWA Member To Give Talk On The German-American Internment GWA member and German-American Internee at age 17, Eberhart Fuhr, has been invited to discuss the internment of German Civilians by the USA on June 21, 2008 at the Cincinnati Museum. Mr. Fuhr will make a formal address/lecture at 1:00 PM and will preside over an exhibit booth from 2:00 PM until closing. Fuhr will exhibit Alien Registration of 1940 and re-registration documents after Pearl Harbor, arrest warrant by Attorney General Biddle, photos of internment facilities, Internee Rosters of 1944 and 1946, Ellis Island photos, Senate Bill S. 1749, dated July 1947 introduced by Senator Wm. Langer, naming 280 including the writer for release, NY Times articles of 1947 citing court sanctioned refusal of HABEAS CORPUS, and 1948 article citing that 150 internees remained interned. Mr Fuhr will also show personal photos, documents, and information. Please feel free to disseminate this notice to all German-Americans in the Cincinnati area as we hope attendance will be good. The Museum is located in the Union Terminal Building completed in 1933 with murals (mosaic as large as 22'x 110') by German born Winold Reiss, then resident of Woodstock. The Terminal is celebrating its 75th Anniversary. Mr Fuhr lived but 10 city blocks from there at the time he was interned by the US government for being a German.
Wann kommen endlich tschechisch-deutsche Ortsschilder? Zeihsel: Zynische, minderheitenfeindliche Ortstafelregelung in Tschechischer Republik aufheben In der tschechischen Zeitung Mlada fronta Dnes am 13.05.2008 berichtete die Ministerin für Minderheiten, Džamila Stehliková, dass 31 Gemeinden in der CR auch polnische Namen auf den Ortsschildern bekommen und die polnischen Bezeichnungen auf den Ortsschildern gleich groß sein müssten, wie die tschechische Schrift. Aus praktischen Gründen sei es auch besser, die Bezeichnung auf der gleichen Ortstafel unterzubringen, da nur anderssprachige Schilder immer wieder beschädigt würden, meinte die Ministerin....weiter April 12 , 2008 "I did over 4 years ... for being a German" WWII internee tells his personal story of liberty imperiled By Rubén Rosario What's it like to be locked up in your adopted country as a "dangerous alien enemy"? Eberhard Fuhr knows. His crime? 26.03.2008 Unterstützung für Tibet Pressemitteilung der Sudetendeutsche Landsmannschaft, Bezirksgruppe Oberbayern
March 9, 2008 First Germans in America 400th Anniversary Celebration Jamestown and Williamsburg, Virginia April 18–20, 2008 Click here for the detailed program...
5. März, 2008 5º TREFFEN DER DEUTSCHEN GEMEINSCHAFTEN IN LATEINAMERIKA Das 5º Treffen fand am 6. bis 12. November 2007 in Colonia Tovar, Venezuela, statt, 60 Km von Caracas entfernt in bergiger Gegend. Colonia Tovar war über ein Jahrhundert ohne grossen Kontakt mit der Aussenwelt, was aber dazu beigetragen hat, den langen Erhalt der Sprache (alemannischen Dialekt) und Kultur der aus Baden stammenden Einwanderern, die 1843 nach dort kamen, hauptsächlich aus Endingen am Kaiserstuhl. Heute ist Colonia Tovar das grösste Tourismuszentrum von Venezuela und durch seine hohe landwirtschaftliche Produktivität, besitzt es eine hervorrangende wirtschaftliche Situation im Land. Das Munizip Tovar zählt ungefähr 25.000 Einwohner, davon rund 8.000 deutscher Herkunft. Jedoch das Stadtzentrum, Colonia Tovar, zeigt einen ausgeprägten deutschen Stil, was von allen Einwohnern, gleich welcher Herkunft, gepflegt wird. Die kulturellen Verbindungen mit Endingen wurden stark entwickelt, ein Verdienst des Bürgermeisters Esteban Bocaranda und besonders von Dipl.Ing. Leopoldo Jahn, dessen deutscher Vorfahre schon 1835 nach Venezuela kam. ....weiter February 3 , 2008 Midwest/WWII History Museum Annouces German Film Series Filme im Februar Film Series: A Month-Long Exploration of German Film From 1920s German expressionist film such as The Cabinet of Dr. Caligari to the Nazi anti-Semitic propaganda of The Eternal Jew, from postwar film such as The Murderers are Among Us to modern day attempts at understanding a horrific past in Downfall, to finally finding optimism in the present and future in The Princess and the Warrior, German filmmaking encompasses the history and emotions of a country with a tumultuous past, and has come full circle in its exploration of its past, present and future.....more January 21, 2008 "Day of Remembrance" Gets Unanimous Support House Passed Resolution 404-0, Recognizing Wrongs Washington, DC Legislation authored by US Rep. Mike Honda (D-CA), Chair of the Congressional Asian Pacific American Caucus, today received unanimous congressional approval, clearing the way for a national "Day of Remembrance" to recognize the wrongful internment of members of America's Japanese, German, and Italian communities during World War II....more
They Were Killing Germans in Revenge Adam Zadworny, Szczecin/Stettin During the winter of 1945/1946, in Świnoujście/Swinemünde, cut off from the rest of the world by accumulated ice floe, Poles were murdering German civilians. The National Remembrance Institute (IPN) is searching for the victims' graves and pledging to fill yet another blank page in Poland's post-war history. The building at Piastowska street in Świnoujście/Swinemünde - which served as police headquarters in the immediate post-war period - today houses a special school. Under the tarmac of the school's sports field, the IPN expects to find a mass grave of the Germans murdered in the building.....more Wien, 6. Dezember 2007/GE 10. Dezember 2007 –Tag der Menschenrechte Die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich fordert unter Hinweis auf die Petition der Sudetendeutschen vom 2.12.1975 an die UNO in New York, vom 8.07.1976 an die UNO-Menschenrechts-Kommission in Genf und vom 17.06.1993 an die UNO-Menschenrechtskonferenz in Wien · die Rehabilitation der Opfer von Vertreibung, Zwangsarbeit und Völkermord 1945/1946 durch die Beneš-Dekrete der damaligen CSR und
Die Europäische Union der Flüchtlinge und Vertriebenen – EUFV in Triest gegründet Peter Ludwig (SLÖ) zum Stellvertretenden Generalsekretär gewählt Am 1. Dezember 2007 haben die Delegierten von 11 Vertriebenenorganisationen in Triest, im Großen Saal der Handelskammer, die Europäische Union der Flüchtlinge und Vertriebenen (EUFV) gegründet. Aus Österreich nahmen der VLÖ - Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich– Bundesverband und die Gottscheer Landsmannschaft aktiv teil....weiter November 20, 2007 October 17, 2007 Czech MPs reject dialogue with Austria on Benes decrees Prague- Czech deputies across the political spectrum have rejected the Austrian parties' appeal for Prague to launch a dialogue on the postwar Benes decrees, deputies addressed by CTK said today. The decrees issued by former Czechoslovak president Edvard Benes, later enacted as laws, stripped most ethnic Germans and many Hungarians in Czechoslovakia of property and citizenship after World War Two. Austrian politicians also pointed out that the Austrian-Czech inter-parliamentary commission dealing with the safety issues of the Temelin Czech nuclear power plant should serve as a model for a dialogue on the Benes decrees. ....more 25. September 2007 Unverständlicher Akt gegen vertriebene, enteignete und ermordete Karpatendeutsche und Ungarn ÖVP-Vertriebenensprecher Kapeller kritisiert Beschluss des slowakischen Parlaments über Unantastbarkeit der Benes-Dekrete Wien, 25. September 2007 (ÖVP-PK) "Der Beschluss des slowakischen Parlaments über die Unantastbarkeit der Beneš-Dekrete vergangene Woche ist ein unverständlicher Akt der Slowakei gegenüber den abertausend vertriebenen, enteigneten, zur Zwangsarbeit verschleppten und vielfach ermordeten Karpatendeutschen und Ungarn der Jahre 1945 bis 1948. Aber es ist auch ein Schlag ins Gesicht der europäischen Werte- und Rechtsgemeinschaft", zeigt sich ÖVP-Vertriebenensprecher Abg. Norbert Kapeller entsetzt über die Beschlussfassung des Parlaments in Pressburg. Es sei skandalös, wenn ein Parlament eines EU-Mitgliedsstaates "ethnische Säuberungen" gutheiße....weiter September 23, 2007 Participants Needed for New Book on Women in the Expulsion Dear German World Alliance Members, I am seeking about 15 women who will share with me their stories of displacement from East Central Europe, 1945-1950, for publication in a German-language edition of Voices of Loss and Courage. I am looking for women from the following areas: Sudetenland, Koenigsberg, East Prussia, West Prussia, and Pomerania and will consider others. Please email me at bneary@uscupstate.edu if you are interested in participating or if you know of someone who is interested. Thank you -- I look forward to hearing from you. Nachrichten DPA 21.09.2007 Die Beneš-Dekrete sind "unantastbar" Das Parlament der Slowakei hat die umstrittenen Beneš-Dekrete mit großer Mehrheit für "unantastbar" erklärt. Die Verordnungen waren Voraussetzung für die Enteignung und Vertreibung von rund drei Millionen Sudeten- und Karpatendeutschen sowie Ungarn aus der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg....weiter English Version: Slovak president defends decision on Benes decrees
DWA Mitglied übt harte Kritik an regierenden Politikern in Österreich wie in Deutschland Bekannter Völkerrechtler Altred M. de Zayas im “Sudetenpost”- lnterview ermutigt die Vertriebenen aber zum Durchhalten Sudetenpost: Herr Professor de Zayas, viele Vertriebene sind der Ansicht, daB man im Kampf für Recht und Gerechtigkeit ohnehin nicht mehr viel ausrichten könne. Ist der Pessimismus berechtigt? Altred M. de Zayas: Gutta cavat lapidem (Ovidius). Steter Tropfen höhlt den Stein. Die deutschen Vertriebenen dürfen nicht aufgeben. Sie sollen weiterhin auf ihre Rechte bestehen, auch wenn die deutschen und österreichischen Politiker versagen. Es geht um die Menschenwürde und um das allgemeine Prinzip der Gleichheit aller Menschen und der Gleichheit der Opfer. Deutsche Opfer dürfen nicht als Opfer zweiter Klasse behandelt werden. Die Armenier sind lange Zeit ignoriert worden. Sie haben neunzig Jahre um ihre Anerkennung als Opfer gekämpft -und heute wird der Völkermord an den Armeniern anerkannt und die Armenier haben ihre Geschichte, ihre Identität, ihre Ehre zurückerkämpft. Die überlebenden Griechen aus Pontos und Smyrna, die Überlebenden Assyrer und ihre Nachfolger kämpfen noch gegen das Schweigen ihres Leidens, denn sie waren genauso von den Osmanen ausgerottet als die Armenier. Die deutschen Vertriebenen warten noch auf Anerkennung ihres Status als Opfer. Sie sollen ähnlich wie die Armenier verfahren und auf der Basis der Menschenrechte das verlangen, was ihr Recht ist. Es gibt keinen schlimmeren Pessimismus als Verzicht.....weiter September 9, 2007 Office of Attorney General Opposes Justice for German-Americans 8. September 2007 Randnotizen zum Deutschlandtreffen der Schlesier 2007 Christian K. Kuznik, stellvertretender Bundesvorsitzender Nun ist es vorbei, das heimatliche Schlesiertreffen in Hannover. 18 Jahre hat es gedauert, bis die Schlesier sich wieder in ihrem Patenland Niedersachsen treffen konnten, nachdem die linke rot-grüne Regierung des Landes seinerzeit die „revanchistischen und rechts-radikalen“ Schlesier aus ihrem Bundesland ausgebootet hatte. Und das diesjährige Treffen in Hannover war ein großer Erfolg in vielerlei Hinsicht – es kamen viel mehr vertriebene Schlesier aus dem Bundesgebiet und einige aus der Heimat, als die meisten es erwarten konnten. Ihnen allen gebührt Dank für ihre Treue zu Schlesien und den Landsleuten, aber auch den Organisatoren und Helfern in der Landsmannschaft sowie allen anderen Akteuren und großen und kleinen Spendern und Sponsoren des Treffens....weiter August 27, 2007 Scandalous letter from Bush Justice Department on Wartime Treatment Study Act
21. 8, 2007 Mehrsprachig: Ein Faktor der Versöhnung Mit dem Aufstellen zweisprachiger Ortsschilder tut sich Tschechien schwer Von Peter Josika Seit 2001 gilt in Tschechien ein Minderheitengesetz. Seit 2005 können autochthone Minderheiten zweisprachige Orts-, Straßen- und Hinweisschilder beantragen, wenn sie mindestens zehn Prozent der Bevölkerung einer Gemeinde stellen. Laut aktueller tschechischer Volkszählung gibt es fast hundert Gemeinden, in denen die deutsche, polnische und slowakische Volksgruppe diese Marke erreicht....weiter 11. 07. 2007 Immer noch offene Vermögensfragen Berlin – Der Bund der Vertriebenen hat nachdrücklich eine verbindliche Regelung noch offener Vermögensfragen gefordert. „Das ist eine längst überfällige Aufgabe der Politik, auch der deutschen Politik“, sagte Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach am Wochenende in der BdV - Bundesversammlung in Berlin. Im Interesse Deutschlands, des Rechtsfriedens in Europa und der guten Nachbarschaft führe nur eine Lösung dieser noch offenen Fragen zu dauerhafter Befriedigung. Steinbach sprach sich zugleich für einen nationalen Gedenktag für die Opfer von Vertreibung, Deportation und Zwangsarbeit aus. Eine „längst überfällige Verpflichtung Deutschlands“ nannte sie die Einrichtung einer Dokumentationsstätte über das Schicksal Vertriebener....weiter July 12, 2007 Three letters by GWA members printed in Newsweek An English Connection? Evan Thomas makes a good point that the British-American language ties contributed to the Anglo-American hegemony in the 20th century ("Ties of Blood and History," Feb. 26). But 92 years after the outbreak of World War I, readers are entitled to a more balanced approach to the causes of these conflagrations. The Manichaean good/bad perspective does not help us understand the complexities, and the statement "the English-speaking peoples have been seriously threatened by force four times: twice by German aggression, once by Soviet totalitarianism and most recently by Islamic fanaticism" casts Anglo-Americans as "good guys," without trying to understand the problems and interests of the "bad guys."....more July 4, 2007 PILGRIMS OF WAR -- A MOVING NOVEL OF THE INTERNMENT OF JAPANESE, GERMAN AND ITALIANS DURING WORLD WAR II Awarding winning author and screenwriter Carl A. Veno's moving novel " Pilgrims of War" is now available by Publish American and will be released to Amazon. com and bookstores in three weeks. The novel based on a true story of the internment of not only Japanese, but Germans and Italians during World War II....more
June 29, 2007 PRESSEMITTEILUNG Grußwort an die Teilnehmer des Deutschlandtreffens der Schlesier vom 30. Juni - 1. Juli 2007 in Hannover BdV-Präsidentin Erika Steinbach MdB hat sich mit folgendem Grußwort an die Teilnehmer des Deutschlandtreffens der Schlesier gewandt: Liebe Schlesier, liebe Schlesierinnen! Zu Ihrem diesjährigen großen Deutschlandtreffen grüße ich Sie seitens des Bundes der Vertriebenen und auch persönlich recht herzlich. Besonders freut es mich, dass Ihr Treffen endlich wieder in Hannover, der Hauptstadt Ihres Patenlandes Niedersachsen stattfinden kann. Dafür ist Ministerpräsident Wulff sehr zu danken. ...weiter June 29, 2007 Nummer Sexa Groundhog Lodge Helen Yanulus, Pocono Life Writer At one time, people who sought a ticket to the annual banquet of the Nummer Sexa Groundhog Lodge in the West End had to wait for one to become available. For the most part, tickets were handed down from one generation to the next. During its heyday, 500 people attended the February event where a speaker was featured, and the effort concentrated on preserving the Pennsylvania German language and culture. Bob Andrews of Kresgeville, vice president of the lodge that was formed in 1950 and presided over for the first 25 years by his father, Raymond Andrews, said, "It's our ancestry, culture and language. It's the mudder schprohe, or mother tongue. We are shoveling sand against the tide because young people aren't learning it."...more
Biel - Bienne, Monday, 25 June 2007 More bilingual signs in Germany- but idea of German signs in southern Denmark sparks controversy by Peter Josika A new ruling by the German Ministry of Infrastructure paves the way for more bilingual place-name signs in Germany. The areas affected by the new rules will be the northernmost state (Bundesland) of Germany, Schleswig-Holstein, where autochthonous Frisians, Danes and Low-Germans live. While bilingual signs have already been erected in many traditional Frisian-speaking communities, there are, as yet, no signs in Danish and Low-German....more
Neues Referat für deutschsprachige Volksgruppen im Ausland Außenministerium will Betreuung der Altösterreicher verbessern Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, sowie die österreichischen Vertretungsbehörden im Ausland engagieren sich seit Jahren für die Anliegen der deutschsprachigen Volksgruppen und deren Angehörige in der österreichischen Nachbarschaft. "Mit Hilfe der Schaffung eines eigenen Referates im Außenministerium wollen wir einerseits unser Engagement für die Angehörigen dieser Volksgruppen vertiefen, die Betreuung und innerösterreichische Koordination verbessern, sowie auch einen symbolischen Akt setzen, der unser fortlaufendes Engagement deutlicher zur Geltung bringt", sagte Staatssekretär Hans Winkler.....weiter
Zeihsel: Kambodscha als Vorbild für Tschechen Täter können endlich für Völkermord verfolgt werden Die Justiz in Kambodscha kann endlich nach jahrelangen Verzögerungen gegen die noch lebenden Anführer des Regimes der Roten Khmer vorgehen. Wie die APA vom 13. Juni 2007 berichtet, konnten die Richter in Kambodscha eine neue Strafprozessordnung ausarbeiten. Nunmehr ist es möglich, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen (UN) Ermittlungen aufzunehmen und Haftbefehle auszustellen. Der Prozess soll offiziell spätestens Anfang nächsten Jahres beginnen. Das Tribunal, das den Völkermord der Roten Khmer untersuchen sollte, wurde letztes Jahr auf Grundlage eines Beschlusses der kambodschanischen Regierung und der UNO gegründet. ....weiter
June 9, 2007 Senate votes to study treatment of Germans in U.S. during WW2 By Frederic J. Frommer, Associated Press Writer WASHINGTON,--In 1943, 17-year-old Eberhard Fuhr was taken out of his high school classroom in Cincinnati, arrested by FBI agents, and sent off to an internment camp for "enemy aliens" in Texas, where he spent the next 4 1/2 years with his family. Thousands of Germans experienced a similar fate. They were detained in far fewer numbers in this country than Japanese. The stories of the Germans have gotten little attention so far, but the Senate took a step toward changing that this week, voting to look into the treatment of Germans and other Europeans in the U.S. during World War II. The legislation's status is uncertain because it was passed as an amendment to the immigration bill, which stalled in the Senate this week....more
17. März 2006 Österreichische Parlamentarier thematisieren historische Altlasten Prag war Schauplatz einer neuen Dialogphase mit Wien Die vorletzte Station der Gedenkreisen, die eine österreichische Parlamentarierdelegation bis Mai 2006 unter Leitung von AbgzNR Norbert Kapeller (ÖVP) zu den deutschen Minderheiten in die ehemaligen Kronländer der Donaumonarchie führen, ist Tschechien. Zu den weiteren Delegationsteilnehmern gehörten die Abgeordneten Werner Kummerer (SPÖ), Anton Wattaul (BZÖ) und Terezija Stoisits (Grüne). Die Delegation wurde vom Obmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ), Gerhard Zeihsel, und einem ORF-Team (Redaktion Hohes Haus) begleitet. Der erste Teil der Tschechienreise fand vom 13. bis 14. März 2006 statt, der zweite wird Ende März durchgeführt. Für den ersten Teil wurden Lidice, Aussig, Reichenberg und Prag als Zielorte ausgewählt. Bereits am Sonntagabend trafen die Delegationsmitglieder mit ihren Gästen im oberösterreichischen Freistadt in eisiger Kälte zusammen und besprachen in entspannter Atmosphäre den Ablauf der beiden Tage in Tschechien. ...weiter
VLÖ - Wien, 22 02 2006 Slowenien: Deutsche Volksgruppe will Ende der Diskriminierung Österreichische Parlamentsdelegation ringt um Anerkennung der DeutschenAm 21. Februar 2006 wurde eine österreichische Parlamentarierdelegation im slowenischen Parlament von Vertretern des Menschenrechtsausschusses empfangen. Die österreichische Parlamentsdelegation brachte die Lage der deutschen Minderheit in Slowenien zur Sprache und stellte deren Anerkennung als autochthone Volksgruppe zur Diskussion. ...weiter
Österreich ist in Fragen der Restitution ein europäischer Musterschüler", so Abgeordneter Norbert Kapeller, der Vertriebenensprecher der ÖVP, und weist in diesem Zusammenhang auf die aktuelle Diskussion hinsichtlich der Rückgabe der "Klimt"-Bilder hin. Zurückgegebene Kulturgüter können sogar aus Österreich ausgeliefert werden, im Gegensatz zu Deutschland, wo das dortige Kulturschutzgesetz dies verbietet"....weiter Sudetendeutscher Pressedienst (SdP) Die Delegierten der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) gedachten anlässlich der 60-jährigen Wiederkehr der organisierten Vertreibung von über drei Millionen Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei und der etwa 250 000 Toten als Folge der fürchterlichen Exzesse 1945 und 1946 dieser Tragödie und verabschiedeten anläßlich ihrer in Wien am 1. April 2006 durchgeführten Bundeshauptversammlung folgende ERKLÄRUNG München, 28. Januar 2006"Ein solch heikles Thema" Zur Ausstellung "Flucht, Vertreibung Integration“ Im recht umfangreichen Begleitbuch zur Ausstellung wird von Professor Hermann Schäfer, Präsident des "Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" in Bonn, wo die Ausstellung am 2. Dezember 2005 eröffnet wurde, gleich auf den ersten Seiten das Verbrechen der Vertreibung mit der Entfesselung des Zweiten Weltkrieges im ursächlichen Zusammenhang gesehen: „Ohne den Waffengang, der von deutscher Seite vor allem im Osten als Rassen- und Vernichtungskrieg geführt worden war, wäre es nicht zu millionenfacher Flucht und zur Vertreibung gekommen. ... Wien, 26. Januar 2006 Wie die kroatische Jutarnji List in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, bereitet die kroatische Regierung ein neues Gesetz vor, das die Entschädigung von nicht-kroatischen Staatsbürgern neu regelt. Bisher wurde als Grundlage ein bilaterales Abkommen zwischen dem Staat der Antragsteller und der Republik Kroatien gefordert. Ein solches bilaterales Vermögensabkommen bestand bis dato nur zwischen Kroatien und Österreich 19. Januar 2006Deutscher Volksverband in Serbien wird DWA Mitglied Der Deutsche Volksverband wurde im Dezember 1996 ins Leben gerufen und wurde vom zuständigen Ministerium im März 1997 anerkannt. Der Deutscher Volksverband ist mit Sitz in Subotica/Maria Theresiopel und hat ein Betätigungsfeld in gesamten Gebiet der Woiwodina/Serbien. Wien, 18. Januar, 2006 Der Böhmerwaldbund Wien gibt bekannt, dass nach dem großen Erfolg der ersten VIDEO-Produktion „ALTE HEIMAT Gratzen – Strobnitz – Brünnl - Deutsch-Beneschau – Deutsch-Reichenau im südlichen Böhmerwald“ (Spieldauer 65 Minuten) nunmehr ein zweites Bilder-Video... Wien, 11. Jannuar 2006 Wir katholischen Bischöfe können nicht länger schweigen zu dem furchtbaren Lose der mehr als 10 Millionen Ostdeutschen, deren Vorfahren größtenteils vor sieben- bis achthundert Jahren im ostdeutschen Raum gesiedelt und den Boden urbar gemacht haben.... 3. Dezember 2005 – 17. April 2006Flucht, Vertreibung, Integration Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn Zwischen 60 und 80 Millionen Menschen müssen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts allein in Europa ihre Heimat verlassen. Durch den vom nationalsozialistischen Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieg erreichen Flucht und Vertreibung eine neue, erschreckende Dimension....
Wiener Erklärung der Deutschen Weltallianz 2005Wien, 29. September 2005Die Deutsche Weltallianz (DWA) / German World Alliance (GWA) ist ein internationales Netzwerk nationaler und regionaler Organisationen in verschiedenen Ländern und einzelner Personen, das als Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) am 21. September 2002 in Washington mit dem Ziel gegründet wurde, Personen, die ihre kulturelle, sprachliche und ethnische Herkunft als deutsch bezeichnen, eine gemeinsame politische Stimme gegenüber Regierungen, Medien und der Öffentlichkeit zu geben. Die DWA/GWA hat in Übereinstimmung mit ihren Zielen bei der Jahreshauptversammlung 2005 in Wien eine Erklärung verfasst, in der die Regierungen weltweit aufgefordert werden ...weiter Erste Radio-Sendung in deutscher Sprache in Serbien jetzt auch über das Internet erreichbar In dem Jahr 1998 am zweiten Jahrestag unseres Deutschen Volksverbandes wurden die ersten dreißig Minuten unserer deutschsprachiger Radiosendung mit Namen "Unsere Stimme" ausgestrahlt. Unsere deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger können uns ,schon sieben Jahre lang, nun jeden Freitag auf der Welle von Radio Subotica von 19.00 Uhr bis 19.30 Uhr auf UKW 89,6 Megahertz hören. Wien, 2.November 2005Deutscher Kulturverein in Marburg/Maribor bezieht neues Vereinslokal Am 30. Oktober 2005 fand im slowenischen Marburg/Maribor die feierliche Eröffnung der neu adaptierten Räumlichkeiten für den Kultur Verein deutschsprachiger Frauen BRÜCKEN (Kulturno društvo nemško govorečih žena Mostovi) statt. Das in der Barvarska Nr. 5 untergebrachte Vereinslokal wurde durch Subventionen der Kärntner und Steirischen Landesregierung und eine großzügige Spende des Alpenländischen Kulturvereins Südmark finanziert. Marburgs Bürgermeister Sovič bekennt sich zur multikulturellen Geschichte seiner Stadt. 9. August 2005 Liebe Freunde und Mitglieder des BJO, zum 750jährigen Gründungsjubiläum unserer ostpreußischen Landeshauptstadt Königsberg darf ein Programmpunkt natürlich nicht fehlen: Im Rahmen der AG Junge Generation im BdV findet vom 23.-24. September 2005 das Seminar "750 Jahre Stadt Königsberg" in Düsseldorf statt, anläßlich dessen wir auch das Museum Stadt Königsberg in Duisburg besuchen werden. Die Vertreibung der Deutschen Jose Ayala Lasso in Berlin Wien / Bonn, 7. Juni 2005/GE 5. Juni, 2005 31.Mai 2005 Wien, 13. Mai 2005 Wien, 2. Mai 2005 January 26, 2005 12 Januar 2005 Dezember 2004 Pressebericht der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Oesterreich: 9. Oktober 2004 DWA Pressebericht 14. September 2004 DWA Pressebericht 21 September, 2002
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Blanka Mouralová
Milena Bartlová, photo: www.ct24.cz
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Miroslav Mareš
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David Vondráček (Foto: www.ceskatelevize.cz)


Wien, am 15. Mai 2008
2008-01-18, ostatnia aktualizacja 2008-01-18 14:10
13. September 2007, Sudetenpost
Wien, 22. Juni 2007/GE 