German World Alliance / Deutsche Weltallianz

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Wien, 13 Dezember 2010

DWA

Pressemitteilung der DWA:

Tag der Menschenrechte: Diskriminierung trifft auch Deutsche

DWA: Unrecht anerkennen und verurteilen



Die Deutsche Weltallianz (DWA) erinnert am Tag der Menschenrechte an das große Unrecht, das nach dem Zweiten Weltkrieg an Millionen von deutschen Heimatvertriebenen begangen wurde und mancherorts bis heute fortlebt. Mord und Totschlag, Enteignungen und die Aberkennung aller bürgerlichen Rechte wurden in Namen einer gerechten Vergeltung für die Verbrechen des NS-Regimes verübt. Die Folgen dieser ethnischen Säuberungen sind bis zum heutigen Tag in Form rechtlicher Diskriminierungen lebendig geblieben. Die DWA weist darauf hin, dass etwa bei der Restitution in Tschechien oder in der Slowakei die vertriebenen Sudetendeutschen nach wie vor auf Grundlage der rassistischen Beneš-Dekrete diskriminiert werden. In Slowenien wird der kleinen altösterreichischen deutschen Volksgruppe nach wie vor die Zuerkennung eines autochthonen Volksgruppenstatus verweigert. In Schlesien werden regelmäßig deutschsprachige Ortsaufschriften mit antideutschen Parolen überschmiert. In Ungarn schreitet die Assimilation unbehindert fort und bedroht die sprachliche und kulturelle Identität nicht nur der ungarndeutschen Volksgruppe. „Diese wenigen Beispiele zeigen, dass die deutschen Volksgruppen in Ost-Ostmittel- und Südosteuropa in ihren elementaren Volksgrundrechten bedroht sind“, meint Peter Wassertheurer, Präsident der DWA. Wassertheurer fordert daher, dass „in der Europäischen Union (EU) endlich auch die Diskriminierungen gegen deutsche Volksgruppen zur Kenntnis genommen und mit aller Deutlichkeit verurteilt werden.“ Für Wassertheurer ist es nämlich Zeit, die „kollektive Täteridentität, die allen Deutschen seit dem Zweiten Weltkrieg anlastet“, aufzugeben.




Wien, 18 November 2010

DWA

Pressemitteilung der DWA:

Deutsche Weltallianz gratuliert Valentina Sulina

Wassertheurer: „Über 30.000 Deutsche in der Ukraine.“

Die „Assoziation der Deutschen der Ukraine“ (ADU) hat als Vertreterin der deutschen Volksgruppe in der Ukraine die bisherige Präsidentin Valentina Sulina wieder in das Präsidentenamt gewählt. Der Sitz der ADU ist in Kiew. Die Deutsche Weltallianz (DWA) gratuliert zur Wiederwahl und wünscht der Präsidentin weiterhin viel Erfolg.

Assoziation der Deutschen der Ukraine e.V.
Valentina Sulina
ul. Olesja Gontschara 44/3
UA-01034 Kiew
Tel/Fax: +38-044-288 2705
ADU




Wien, 10 November 2010

DWA

Pressemitteilung der DWA:

Deutsche Weltallianz gratuliert Martin Dzingel

Wassertheurer: „Präsidentin Irene Kunc hat wertvolle Arbeit geleistet.“

Die Landesversammlung (LV) der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien hat als Vertreterin der deutschen Volksgruppe in der Tschechischen Republik einen neuen Präsidenten gewählt. Martin Dzingel war bisher Geschäftsführer der LV und stammt aus Bergstadt (tsch. Horni Město) im Altvatergebirge. Er folgt Irene Kunc in dieser verantwortungsvollen Aufgabe nach. Ihm zur Seite stehen als Vizepräsidenten Erika Vosáhlova und Richard Neugebauer.

Die Deutsche Weltallianz (DWA) gratuliert dem neuen 35-jährigen Präsidenten zu diesem Amt und wünscht Martin Dzingel viel Erfolg.




Wien, 2 November 2010

DWA

Pressemitteilung der DWA:

Erika Steinbach wiedergewählt. Deutsche Weltallianz gratuliert


Die Deutsche Weltallianz (DWA) gratuliert Erika Steinbach zu ihrer Wiederwahl als Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV). Erika Steinbach steht nach Meinung des DWA-Präsidenten Peter Wassertheurer „für eine aktive Vertriebenenpolitik, die dort ansetzt, wo bestimmte Gruppen in der deutschen und europäischen Gesellschaft die Tradition des Schweigens und Verharmlosens fortsetzen möchten.“ Erika Steinbach setzt mit ihrem Zentrum gegen Vertreibungen einen unschätzbaren Beitrag zur historischen Aufarbeitung des Schicksals der Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg. Die DWA wünscht Erika Steinbach weiterhin viel Erfolg, Stehvermögen und Durchsetzungskraft bei ihrer Arbeit an der Spitze des BdV. „Erika Steinbach konnte schon in der Vergangenheit zeigen, dass sie für eine Versachlichung der politischen Auseinandersetzung steht und sich gegen billige Polemiken aus dem In- und Ausland zu wehren weiß“, meint Wassertheurer abschließend.




München, 14 Oktober 2010

DWA

40-jähriges Jubiläum des Hauses des Deutschen Ostens

Sozialministerin Haderthauer: „Eine einzigartige Erfolgsgeschichte!“

„Die deutschen Vertriebenen gehören in unsere Mitte! Ihre Geschichte und ihre Kultur sind Teil unserer Geschichte und Kultur. Diese Geschichte müssen wir vorurteilsfrei aufarbeiten. Dazu trägt das Haus des Deutschen Ostens wesentlich bei“, so Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer beim 40-jährigen Jubiläum des Hauses des Deutschen Ostens in München.
„Bayern hat das Haus des Deutschen Ostens vor 40 Jahren als Geschenk an die vertriebenen Mitbürgerinnen und Mitbürger errichtet. Seitdem unterstützt es mit großem Erfolg die Pflege der Kultur der Heimatvertriebenen. Zudem hat es sich in den letzten 40 Jahren zu einer zentralen Bildungsstätte entwickelt, die bis über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt ist. Das Haus des Deutschen Ostens sollte lebendiges Begegnungszentrum werden und das ist bestens gelungen! Diese großartige Erfolgsgeschichte verdanken wir allen, die dieses Haus seit 40 Jahren begleiten und stützen. Als bayerische Sozialministerin bin ich stolz darauf, eine solches Fach- und Förderzentrum für die deutschen Vertriebenen, Flüchtlinge und Spätaussiedler zu haben. Ich wünsche dem Haus des Deutsche Ostens weiterhin viel Erfolg und eine gute Zukunft“, erklärte Haderthauer abschließend.

Pressemiteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen


Wien, 30 September 2010

DWA

10. VLÖ Volksgruppensymposium im Banater Bergland- Schulwesen der deutschen Volksgruppen in Ostmittel- und Südosteuropa

Vor zehn Jahren rief der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) im Wiener Haus der Heimat eine Initiative ins Leben, die seither unter dem Titel „Volksgruppensymposium der deutschen Volksgruppen aus Ostmittel- und Südosteuropa“ veranstaltet wird. Der Gründungsidee zufolge sollten Vertreter aus den Reihen der deutschen altösterreichischen Volksgruppen aus dem ehemaligen Raum der Donaumonarchie jährlich zusammen kommen, um über aktuelle Themen zu diskutieren und sich gegenseitig über die jeweils eigenen Erfahrungen zu informieren. In den letzten zehn Jahren sind enge Freundschaften entstanden, wurden wichtige Kontakte geknüpft und es entstand eine rege Einladungskultur. Den kleineren deutschen Volksgruppen konnte zudem die Gewissheit „Ihr seit nicht allein“ vermittelt werden, was für deren Ringen um die eigene Identität sehr wichtig ist.

Das Jubiläumssymposium 2010 fand in Reschitz im Banater Bergland in Rumänien statt. In den Tagen zwischen dem 23. und 26. September wurde im Hotel Zeminic ausführlich die aktuelle Situation des deutschen Schul- und Bildungswesens erörtert. Im Vordergrund stand die Frage, in welchen Länder Ostmittel- und Südosteuropas sich nach dem Zweiten Weltkrieg deutsche Bildungseinrichtungen halten konnten und in welche Richtung sich die Situation seit der Wende vor 20 Jahren entwickeln konnte. Die Referenten gehören den deutschen Volksgruppen in Slowenien (Veronika Haring, Milena Meško), Kroatien (Zoran Schönberger), Ungarn (Nelu Bradean-Ebinger), Rumänien (Yvonne Christa Demenyi, Alexandra Damsea), Slowakei (Maria Recktenwald, Mensel Berta), Schlesien (Hubert Kolodziej), Tschechien (Irene Kunc) und der Ukraine (Valentyna Sulina, Oksana Kazantseva) an. Neben den deutschen Volksgruppenvertretern berichtete noch Thomas Hüttner über die Geschichte der Österreichischen Landsmannschaft (ÖLM) und Helmut Loicht über den Ungarndeutschen Schulverein.

Eine Aufführung eines Stücks von Rudolf Hollinger (Wenn sich die Wege nur kreuzen) im Reschitzer Stadttheater mit Schauspielern des Pygmalion-Theaters aus Wien, eine Gedenkveranstaltung am Mahnmal der Banaterdeutschen Rußlanddeoprtierten, ein Besuch von Wolfsberg mit Darbietungen des Franz Stürmer-Chors, des Banater Bergland-Trios sowie der Volkstanzgruppe Enzian rundeten das reichhaltige Programm ab.

Es gehört auch schon zur guten Tradition des VLÖ-Volksgruppensymposiums, dass das österreichische Außenministerium einen Vertreter entsendet. Diesmal kam Mag. Walter Hecher, Attache an der österreichischen Botschaft in Bukarest, nach Reschitz. Tradition ist es auch, das Symposium gemeinsam mit der jeweils vorort tätigen deutschen Volksgruppe zu organisieren. Diesmal war es das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen unter seinem Vorsitzenden Erwin Ziegler, der keine Mühen scheute, um den Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu schenken, das allen in bester Erinnerung bleiben wird.

Abschließend möchte sich der VLÖ auch für die sehr wertvollen Ausführungen zur Geschichte des Banats, seiner Kultur, seiner Wirtschaft, seiner Bildungseinrichtungen und der Entwicklung seiner multiethnischen Bevölkerungsstruktur bedanken. Dieser Dank gilt Hans Dama und Nelu Bradean-Ebinger, die beide aus dem Banat stammen und die deutsche Siedlungsgeschichte aus unterschiedlichsten wirtschaftlichen, sozialen, geographischen und kulturellen Gesichtspunkten vorstellten. Dieselbe Anerkennung gebührt auch Reinhold Reimann (Alpenländischer Kulturverband Südmark, Graz) für seine anschauliche Präsentation des Banater Berglands.

Karlsruhe, 17 September 2010

DWA

Pressemitteilung des Deutschen Bundesverfassungsgerichtes

BUNDESVERFASSUNGSGERICHT
Pressemitteilung
Dienstgebäude: Schloßbezirk 3 • 76131 Karlsruhe Telefon: 0721/9101-389
Postanschrift: Postfach 1771 • 76006 Karlsruhe Telefax: 0721/9101-461
E-Mail: presse@bundesverfassungsgericht.de Internet: www.bundesverfassungsgericht.de
Nr. 87/2010 vom 28. September 2010
Beschluss vom 17. August 2010
1 BvR 2585/06
Herabsetzende Kritik der Bundeszentrale für Politische Bildung an einem
wissenschaftlichen Aufsatz zum Thema Antisemitismus verfassungswidrig
Der Beschwerdeführer ist emeritierter Professor der Politikwissenschaft. Im Jahr 2004 erschien
ein von ihm verfasster Aufsatz mit dem Titel „Deutsche Identität in Verfassung und Geschichte“
in der Zeitschrift „Deutschland Archiv“, die ein privater Verlag im Auftrag der Bundeszentrale
für Politische Bildung herausgibt. Der Aufsatz befasst sich u. a. mit der Verbreitung des Antisemitismus
in der deutschen Bevölkerung während der NS-Zeit. Er vertritt die These, dass die
Mehrheit der Deutschen seinerzeit nicht antisemitisch eingestellt gewesen sei, sondern mit den
verfolgten Juden sympathisiert habe, wobei er unter anderem von einer „deutsch-jüdischen Symbiose
unter dem Hakenkreuz“ spricht. Erst nach Auslieferung der Zeitschrift an mehrere tausend
Abonnenten erlangte die Leitungsebene der Bundeszentrale Kenntnis vom Inhalt des Aufsatzes
und richtete ein Schreiben an die Abonnenten, in dem sie die Veröffentlichung des Aufsatzes,
durch den sie ihre eigene Arbeit „desavouiert“ sehe, „außerordentlich“ bedauert und versichert,
dass dieser „einmalige Vorgang“ sich nicht wiederholen werde; der Rest der betreffenden Auflage
der Zeitschrift werde makuliert. Das Schreiben endet mit einer Entschuldigung gegenüber allen
Lesern, „welche sich durch den Beitrag verunglimpft fühlen“.
Der Beschwerdeführer vertritt die Auffassung, dass die Ausführungen in dem Schreiben der Bundeszentrale
für ihn als Mensch und Wissenschaftler rufschädigend und herabsetzend seien. Seine
Klage vor den Verwaltungsgerichten blieb in allen Instanzen erfolglos.
Die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts hat die hiergegen erhobene Verfassungsbeschwerde
zur Entscheidung angenommen und die angegriffenen Entscheidungen aufgehoben.
Das beanstandete Schreiben der Bundeszentrale für Politische Bildung wird ihrer Aufgabe,
die Bürger mit Informationen zu versorgen und dabei Ausgewogenheit und rechtsstaatliche
Distanz zu wahren, nicht gerecht und verletzt den Beschwerdeführer in seinem allgemeinen Persönlichkeitsrecht.
Die angegriffenen Entscheidungen beruhen auf dieser Grundrechtsverletzung.
- Seite 2 von 2 -
Der Entscheidung liegen im Wesentlichen folgende Erwägungen zugrunde:
Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst auch den Schutz vor solchen Äußerungen, die - ohne
im engeren Sinne ehrverletzend zu sein - geeignet sind, sich abträglich auf das Ansehen des Einzelnen
in der Öffentlichkeit auszuwirken. Eine solche Herabsetzung geht von der abschätzigen
Kommentierung des Aufsatzes in dem beanstandeten Schreiben der Bundeszentrale aus. Er wird
als Autor eines Aufsatzes dargestellt, der nicht mehr diskursiv erörtert, sondern nur noch makuliert
werden kann, was vor dem Hintergrund des sensiblen Themas Antisemitismus eine erhebliche
Stigmatisierung des Betroffenen mit sich bringen kann.
Die Bundeszentrale kann sich nicht wie Private auf Grundrechte wie etwa die Meinungsfreiheit
berufen. Sie nimmt als Anstalt des öffentlichen Rechts für die Bundesregierung die Aufgabe
wahr, die Bürger mit solchen Informationen zu versorgen, deren diese zur Mitwirkung an der demokratischen
Willensbildung bedürfen. Im Rahmen ihres Bildungsauftrags ist sie zwar nicht
gehalten, alle grundrechtlich geschützten Meinungen formal gleich zu behandeln; vielmehr kann
sie insoweit auch wertende Unterscheidungen treffen, wobei es ihr grundsätzlich nicht verwehrt
ist, Extremmeinungen am Rande des politischen Spektrums nicht zu berücksichtigen und sie als
solche zu bezeichnen. Da zu den Grundlagen ihrer eigenen Tätigkeit auch das öffentliche Vertrauen
in die eigene Glaubwürdigkeit und Integrität gehört, kann es ein legitimes Interesse darstellen,
sich von ihr zuzurechnenden Beiträgen, die von dem Anspruch einer ausgewogenen Informationstätigkeit
auffällig abweichen, weil sie etwa extreme oder extremistische Meinungen vertreten,
zu distanzieren, um so die eigene Reputation wiederherzustellen. Hierbei hat die Bundeszentrale
jedoch Ausgewogenheit und rechtsstaatliche Distanz zu wahren. Von vorneherein ausgeschlossen
sind insoweit jedenfalls öffentliche Äußerungen gegenüber Einzelnen, die allein dem
Bestreben dienen, eine behördliche Auffassung, namentlich eine von der Bundeszentrale für richtig
gehaltene spezifische Geschichtsinterpretation zur Geltung zu bringen und als einzig legitim
oder vertretbar hinzustellen.
Hiervon ausgehend ist vorliegend nicht ersichtlich, dass das Schreiben der Bundeszentrale den ihr
einzuräumenden Einschätzungs- und Handlungsspielraum wahrt und als nach den Anforderungen
des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes erforderliche und angemessene Reaktion auf den Artikel des
Beschwerdeführers angesehen werden kann. Weder hinsichtlich der Ankündigung der Makulierung
noch hinsichtlich der Entschuldigung für eine etwaige Verunglimpfung ist erkennbar, dass
diese von dem legitimen Zweck gedeckt sein können.


Prague, September 17, 2010

DWA

Radio Prague: Plans under way for first museum dedicated to former German minority

16-09-2010 12:46 | Ian Willoughby

The first German speakers settled in the Czech lands in the 13th century, and in the interwar period there were around three million ethnic Germans in Czechoslovakia. That changed completely after World War II, when almost all of them were forcibly expelled from the country. Now, however, their history is being reclaimed – with plans to open the first museum in the Czech Republic dedicated to the country’s former German minority.

Blanka MouralováBlanka Mouralová Preparations are underway to open the Czech Republic’s first ever museum dedicated to the region’s former German speaking minority. It will be located in the north Bohemian town of Ústí nad Labem, not far from the Czech-German border. Presenting the project in Prague, organiser Blanka Mouralová said there was no doubt ethnic Germans had left an indelible mark on this part of the world.

“Over a long period of time German speaking inhabitants made up a large section of the population in the Czech lands. You can see their legacy is all areas of life: in industry, but also in culture, in music, in politics, in literature – for example the work of the Prague German speaking authors… For us it would enrich our understanding of our culture if we could return these figures to the interpretation of our history.”

Milena Bartlová, photo: www.ct24.czMilena Bartlová, photo: www.ct24.cz Professor Milena Bartlová is an expert in this field, and one of the people behind the museum project. She says many Czechs have a long way to go to accepting their country’s multi-ethnic past.

“Most Czech people today would never admit that German history belongs in their own historical identity. The aim of our museum is precisely to try to enlarge the concept of Czech historical identity to encompass German speaking… people – it wasn’t always a minority. Including the Jews, of course.”

Most of the exhibits being gathered for the new museum are from the second half of the 19th century and the first half of the 20th century, when many leading industrialists in what is today the Czech Republic were German speakers. Czechs have come to regard several products originally created by Germans as their own, and Professor Bartlová says the museum should help open their eyes.

“We hope to be able to show quite a lot of those emotionally charged objects which relate to the history of industrial production in Bohemia. That means for instance old machines, old cars – because one of the points of the museum is to show, predominantly to the Czechs, how many important personalities, especially from the area of industry and science, were in fact part of the German speaking part of the country.”

The Museum of German History and Culture in the Czech Lands is due to open in Ústí nad Labem in the first half of 2012.


http://www.radio.cz/en/article/131735




Prague, September 1, 2010

DWA

MFD: Police search for graves of Germans massacred in 1945

Prague, Aug 31 (CTK) - The Czech police search for what may be hundreds of further mass graves of victims of post-war massacres of ethnic Germans in Czechoslovakia, similar to the one recently uncovered near Dobronin, south Moravia, daily Mlada fronta Dnes (MfD) writes Tuesday.
In the past days, a man reported to the police, citing a "trustworthy eyewitness," that there are still unknown graves of Germans, who were killed shortly after the end of World War Two, in the garden of the Moravsky Krumlov chateau, south Moravia, MfD writes.
The case reminds of the Dobronin grave, where the remains of six people were found earlier this month. In the case of Moravsky Krumlov, the suspicion is quite fresh. It is therefore impossible to say now how many people are allegedly buried in the chateau garden, MfD writes, citing Eduard Kocvara, from the Office for the Investigation and Documentation of Crimes of Communism (UDV).
Period documents indicate that hundreds of such graves may exist all over the Czech Republic. Maybe the police will have to check tens of cases.
Apart from Moravsky Krumlov, they are checking another similar suspicion in a locality in Bohemia which they would not identify for now, MfD writes.
The UDV has at its disposal hundreds of old reports on cases of post-war violence targeting Germans, which the then Czechoslovak police received in 1947 and whose investigation UDV director Pavel Bret says was free of political influences at the time.
The documents provide a shattering testimony. For example, in the internment camp for Germans in Ostrava, north Moravia, 234 people were shot dead between May 15 and June 20, 1945.
Eighteen people died under suspicious circumstances in Frydek-Mistek, north Moravia, and another 11 people were shot dead in a nearby forest. Nothing is known about their graves, MfD writes.
"The documents also carry the information that the Germans, in retreat, left caches with weapons behind in the Czech Lands and that the Czechs feared that they planned to continue fighting. On the other hand, sometimes it [the massacres] was not a just revenge or justified indignation, but often it had a criminal subtext, such as thefts of gold [from the German victims]," Bret told MfD.
The documents indicate that violent acts were mainly committed by the "revolutionary guards." Their members toured internment camps, where ethnic Germans were waiting for being transferred away from Czechoslovakia, and selected certain inmates under the pretext that they should join a special separate transfer. Afterwards they secretly killed these people.
In addition, the "revolutionaries" did not focus on war criminals or Gestapo members but often on the people who were known as wealthy, MfD writes, referring to period documents.
In this respect, there was a big difference between the areas that were liberated by the Red Army and by the U.S. army, MfD continues.
The U.S. soldiers admitted no violence in the areas they had liberated. The Czechoslovak police could make home searches and arrest people only in the presence of the Americans, it ensues from the period documents.
Although the Czechoslovak police started investigating the post-war cases of violence in 1947, people learnt nothing about most of them as the information was classified. The communist coup in 1948 put a definitive end to the police efforts to clear-up the suspected massacres, MfD writes.
In the areas where violence occurred, people have kept silent on it to date. The information about it has been only borne by German natives. This is also the case of an alleged mass grave near Hostinne, east Bohemia, where German witnesses said soldiers and possibly also civilians were shot dead in 1945.
"Two people said this to me separately. One of them died some time ago, and the other eyewitness, who heard the shooting, died a fortnight ago," the daily quotes Tomas Andel, from Hostinne, as saying.
Copyright 2009 by the Czech News Agency (ČTK). All rights reserved.




Prag, am 17. August 2010

DWA

Massaker von Bergersdorf

Massengrab bei Iglau: Polizei ermittelt


17-08-2010 12:31 | Till Janzer (Radio Prag)

Im Ort Dobronín / Bergersdorf, einige Kilometer nördlich von Jihlava / Iglau, wird derzeit ein Massengrab ausgehoben. Dort sollen unmittelbar nach dem Krieg Deutsche ermordet worden sein. Nach den Recherchen von zwei tschechischen Journalisten hatte die Polizei die Aushebung veranlasst – und ermittelt nun in dem Fall, der 65 Jahre zurückliegt.

Foto: ČTKFoto: ČTK Seit Montag arbeiten Archäologen und Polizeiermittler auf einem Feld nahe dem Ort Dobronín. Sie sollen herausfinden, ob die Gebeine, die derzeit ausgehoben werden, von Deutschen stammen, die im Mai 1945 hier ermordet sein sollen. Der freie Journalist Miroslav Mareš hatte im vergangenen Jahr die Polizei auf den Fall aufmerksam gemacht. Er begleitet nun jeden Tag die Ausgrabungen:

„Schon am Montag hat die Polizei bei der Untersuchung des Ortes nach ein bis zwei Stunden erste menschliche Überreste gefunden. Derzeit wird alles dokumentiert und dann folgen weitere Grabungen. Den Informationen nach sollen hier 11 bis 15 Opfer liegen“, so Mareš am Dienstagvormittag gegenüber Radio Prag.

Miroslav MarešMiroslav Mareš Dass es ein Massaker an diesem Ort gegeben haben soll, hatte Mareš per Zufall im Internet erfahren. Die Ereignisse hatte der deutsche Zeitzeuge Fritz Hawelka in einem Wikipedia-Beitrag beschrieben. Demnach sollen Angehörige der so genannten „vaterländischen Partisanen- und Revolutionsgarden“ am Abend des 19. Mai 1945 das Massaker initiiert und durchgeführt haben.

Opfer waren deutsche Männer aus den Dörfern der Gegend, die gefangen gehalten wurden, um sie aus dem Land zu verweisen. Dem Bericht nach waren die Gardisten nach einer Tanzveranstaltung betrunken, sie führten die Männer auf ein Feld und zwangen sie ihre Gräber selbst auszuheben. Dann sollen die Gardisten mit Spaten, Schaufeln und Hacken brutal gemordet haben. Der Bericht von Hawelka nennt sowohl die Namen der möglichen Opfer, als auch der Täter. Auch die deutsche Schriftstellerin Herma Kennel hat die Ereignisse in ihrem Roman „Bergersdorf“ beschrieben.

Foto: ČTKFoto: ČTK Miroslav Mareš machte sich aufgrund der Informationen auf die Suche nach den Hinterbliebenen in Deutschland. Sie waren, wie die meisten anderen Deutschen, nach dem Krieg aus der Tschechoslowakei vertrieben worden.

„Die Hinterbliebenen verfassten Erklärungen über das, was sich hier bei Dobronín zugetragen haben soll. Als ich die Erklärungen und weitere Aussagen von Zeugen beieinander hatte, habe ich mich an die Staatsanwaltschaft in Jihlava gewandt.“

Dort hielt man das Material für genügend glaubwürdig, die Polizei nahm die Ermittlungen auf.

David Vondráček (Foto: www.ceskatelevize.cz)David Vondráček (Foto: www.ceskatelevize.cz) Nach der Bergung der menschlichen Überreste aus dem Massengrab soll nun die Identität der Opfer festgestellt werden. Dazu sollen Spezialisten in Tschechien und Deutschland DNA-Analysen durchführen. Doch was ist mit den Tätern? David Vondráček ist Reporter des Tschechischen Fernsehens und recherchiert zusammen mit Mareš für einen Beitrag, der am Montag im Fernsehen gesendet werden soll:

„Ich habe ein Gespräch mit einem angeblichen Beteiligten an dem Mord geführt, er war damals 18 Jahre alt. Er soll sich direkt am Massaker beteiligt haben, den Namen nenne ich aber jetzt nicht“, so Vondráček.

Das wiederum könnte für die Polizei interessant sein. Michal Laška leitet die polizeilichen Ermittlungen. Er sagt indes:

„Es stellt sich die Frage, ob es sich um Mord handelt. Der wäre heutzutage bereits verjährt. Oder aber es handelt sich um ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das verjährt nicht.“



Dobronín/Dobrenz, August 16, 2010

Massacre of Bergersdorf

Remains found at site of alleged 1945 murder of German civilians

Aug 16, 2010, 17:57 GMT

Prague - Czech police said Monday that they have found skeletal remains at a field near the village of Dobronin, where local Czechs allegedly murdered some 15 German civilians shortly after the end of World War II in 1945.

Investigators and archeologists also discovered remnants of leather clothing buried at the site in the central Czech Republic, police spokeswoman Dana Cirtkova said.

The investigators, who plan to dig at the Dobronin site until Friday, hope to identify the remains with the help of DNA analyses, she said.

Police began investigating the case as a murder in September after being alerted by a local journalist who researched the post-war killing.

The case, which is largely unknown in the Czech Republic, was also described in a novel by German writer Herma Kennel titled Bergersdorf.

In May 1945, a group of local drunken Czechs reportedly paraded some 15 local ethnic Germans to a field by the village where they were forced to dig their own graves.

The Germans were then either shot or beaten to death, the Czech news agency CTK said.

Only one of the alleged Czech assailants is alive, according to the ongoing investigation. The man told police that he does not remember the event, Cirtkova said.

Former Czechoslovakia was home to a large ethnic German minority. Soon after the war ended, some Czechs lynched and massacred their German neighbours out of revenge for Adolf Hitler's regime starting the global war.

In the best-known case, more than 750 German civilians were murdered in the north-western town of Postoloprty. More than 3 million Czechoslovak Germans were later expelled to Germany in an act of collective punishment.




Wien, am 2. August 2010

DWA

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

60 Jahre Charta der deutschen Heimatvertriebenen

Wassertheurer:„Versprechen eingelöst“



Vor 60 Jahren verabschiedeten am 5. August 1950 die volksdeutschen Heimatvertriebenen in Stuttgart eine Charta, in der sie sich von Rache und Vergeltung distanzierten, sich zum wirtschaftlichen Wiederaufbau Deutschlands verpflichteten und die Vereinigung Europas als Ziel ihrer Arbeit ankündigten. Für Peter Wassertheurer, Präsident der DWA, ist diese Charta ein „Friedensdokument menschlicher Größe“ und ein „Beleg für Toleranz, Demut und Verantwortung.“ Die Heimatvertriebenen haben nach Wassertheurer  „ihre Versprechen bis zum heutigen Tag eingehalten und zum Wohl Europas eingelöst“, wofür ihnen nach 60 Jahren der Arbeit und des Fleißes Dank und Anerkennung gebührt.

Im Bewusstsein ihrer Verantwortung vor Gott und den Menschen, im Bewusstsein ihrer Zugehörigkeit zum christlich-abendländischen Kulturkreis, im Bewusstsein ihres deutschen Volkstums und in der Erkenntnis der gemeinsamen Aufgabe aller europäischen Völker, haben die erwählten Vertreter von Millionen Heimatvertriebenen nach reiflicher Überlegung und nach Prüfung ihres Gewissens beschlossen, dem deutschen Volk und der Weltöffentlichkeit gegenüber eine feierliche Erklärung abzugeben, die die Pflichten und Rechte festlegt, welche die deutschen Heimatvertriebenen als ihr Grundgesetz und als unumgängliche Voraussetzung für die Herbeiführung eines freien und geeinten Europas ansehen.

  1. Wir Heimatvertriebenen verzichten auf Rache und Vergeltung. Dieser Entschluss ist uns ernst und heilig im Gedenken an das unendliche Leid, welches im Besonderen das letzte Jahrzehnt über die Menschheit gebracht hat.
  2. Wir werden jedes Beginnen mit allen Kräften unterstützen, das auf die Schaffung eines geeinten Europas gerichtet ist, in dem die Völker ohne Furcht und Zwang leben können.
  3. Wir werden durch harte, unermüdliche Arbeit teilnehmen am Wiederaufbau Deutschlands und Europas.

Wir haben unsere Heimat verloren. Heimatlose sind Fremdlinge auf dieser Erde. Gott hat die Menschen in ihre Heimat hineingestellt. Den Menschen mit Zwang von seiner Heimat trennen, bedeutet, ihn im Geiste töten. Wir haben dieses Schicksal erlitten und erlebt. Daher fühlen wir uns berufen zu verlangen, dass das Recht auf die Heimat als eines der von Gott geschenkten Grundrechte der Menschheit anerkannt und verwirklicht wird.
So lange dieses Recht für uns nicht verwirklicht ist, wollen wir aber nicht zur Untätigkeit verurteilt beiseite stehen, sondern in neuen, geläuterten Formen verständnisvollen und brüderlichen Zusammenlebens mit allen Gliedern unseres Volkes schaffen und wirken.
Darum fordern und verlangen wir heute wie gestern:

  1. Gleiches Recht als Staatsbürger nicht nur vor dem Gesetz, sondern auch in der Wirklichkeit des Alltags.
  2. Gerechte und sinnvolle Verteilung der Lasten des letzten Krieges auf das ganze deutsche Volk und eine ehrliche Durchführung dieses Grundsatzes.
  3. Sinnvollen Einbau aller Berufsgruppen der Heimatvertriebenen in das Leben des deutschen Volkes.
  4. Tätige Einschaltung der deutschen Heimatvertriebenen in den Wiederaufbau Europas.

Die Völker der Welt sollen ihre Mitverantwortung am Schicksal der Heimatvertriebenen als der vom Leid dieser Zeit am schwersten Betroffenen empfinden.
Die Völker sollen handeln, wie es ihren christlichen Pflichten und ihrem Gewissen entspricht.
Die Völker müssen erkennen, dass das Schicksal der deutschen Heimatvertriebenen wie aller Flüchtlinge, ein Weltproblem ist, dessen Lösung höchste sittliche Verantwortung und Verpflichtung zu gewaltiger Leistung fordert.
Wir rufen Völker und Menschen auf, die guten Willens sind, Hand anzulegen ans Werk, damit aus Schuld, Unglück, Leid, Armut und Elend für uns alle der Weg in eine bessere Zukunft gefunden wird.
Stuttgart, den 5. August 1950

Der Hohe Kommissar der UN für Menschenrechte, Jose AyalaLasso, lobte in einer Rede in der Paulskirche vom 28. Mai 1995 ausdrücklich die Charta der Heimatvertriebenen.



Wien, am 24. Juli 2010

DWA

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Südtiroler Autonomiepacket in Gefahr

Wassertheurer: „Das ist die falsche römische Diktion“

 

Die italienische Regierung rühmt sich gerne der Errungenschaften um das Autonomiepaket mit Südtirol. Erst unlängst hat auch die Deutsche Weltallianz (DWA) auf das Modell Südtirol als positives Beispiel einer fortschrittlichen Volksgruppenpolitik hingewiesen. Immerhin, so meint DWA-Präsident Peter Wassertheurer, „gibt es in Europa nicht sehr viele Beispiele einer in der Praxis gut funktionierenden Volksgruppenpolitik. Da ist man für jede gute Lösung dankbar. Oft weicht nämlich der Alltag von dem, was so schön und vollmundig in Verfassungen oder Minderheitengesetzen steht, erheblich ab. Die Devise für die DWA als Menschenrechtsorganisation lautet daher: Ständig auf der Hut sein!“

Erst vor wenigen Tagen verabschiedete der italienische Ministerrat in Rom eine Aufforderung im Sinn von Artikel 120 der Verfassung, deren negative Folgen noch kaum abzuschätzen sind. Rom fordert Südtirol auf, binnen 60 Tagen alle einsprachig-deutschen Schilder durch zweisprachige deutsch-italienische zu ersetzen. Gemeint sind damit vor allem Hinweisschilder auf Wanderwegen, die vom Alpenverein in deutscher Sprache aufgestellt werden. Südtirols Landeshauptmann Luis Durnwalder weist die römische Forderung von sich und erklärt: „Die Schilder, die das Land aufgestellt hat, sind alle zweisprachig, die beanstandeten Schilder haben Dritte aufgestellt“, in deren Kompetenzen er nicht eingreifen kann.

Für Wassertheurer ist die Aufforderung aus Rom der Versuch, die Privatsphäre der Südtiroler Bevölkerung grob zu verletzten: „Es ist einmal die nationalistische Diktion aus Rom, die hier völlig überzogen ist. So kann man mit den Rechten einer Volksgruppe nicht umgehen. Die Zeit des italienischen Faschismus ist vorbei“, kritisiert Wassertheurer, der Österreich auffordert, als Schutzmacht die Rechte der Südtiroler Landsleute zu verteidigen: „Wien muss jetzt sofort aktiv werden und an der Seite der Südtiroler Bevölkerung zwischen Rom und Bozen vermitteln. Es geht darum, der italienischen Regierung klar zu machen, dass sie nicht das Recht besitzt, Privatpersonen und Privatvereinen in Südtirol vorzuschreiben, ob Hinweisschilder ein- oder zweisprachig angefertigt werden. Das wären ein Eingriff in das persönliche nationale Identitätsempfinden der Südtiroler und der Beginn einer gefährlichen Entwicklung, an deren Ende ein ausgehöhltes Südtiroler Autonomiepaket stehen könnte.“




Wien, am 21. Juli 2010

DWA

Der brave Soldat Karel Schwarzenberg

Ein Kommentar zum Interview mit Karl Schwarzenberg in der „Presse am Sonntag“ vom 17.Juli.

Tschechiens neuer und alter Außenminister, Karl von Schwarzenberg, ist offenbar endgültig vom altösterreichischen Menschenrechtler, der ein gemeinsames gleichberechtigtes Mitteleuropa anstrebte, zum braven Soldaten Schwejk des tschechischen Mainstreams mutiert. Jener Mann, der einst von einem gemeinsamen österreichisch-tschechischen Volk sprach, das sich den Luxus zweier Sprachen leistete, arbeitet heute für die bewusst trennende nationalistische und antieuropäische Politik Tschechiens. Jener Mann, der einst die Beneš-Dekrete als großes Unrecht bekämpfte, bezeichnet sie heute als unabänderlich. Jener Mann, der sich einst gegen Zwentendorf und die Atomenergie stellte, verteidigt nun die Ausbaupläne Temelins mit Tschechiens nationalen Interessen.

Es steht jedem Land frei, seine Energiegewinnungsform frei zu wählen. Allerdings sollten Atomkraftwerke nicht an solchen Standorten gebaut werden, die, im Falle eines Unfalles, ausschließlich im Nachbarland Unheil anrichten. Doch Temelin ist genau so ein Fall. Schwarzenberg hat unrecht, wenn er behauptet, es gäbe Atomkraftwerke in Bayern, die bei vorherrschenden Winden Gebiete in Österreich noch stärker gefährden. Die bayerischen Atommeiler sind nicht nur weiter von der Grenze entfernt, sondern befinden sich vor allem auch weiter vom großen Ballungsraum Wien. Die oftmalige Aussage, dass das Atomkraftwerk aus tektonischen Gründen (Erdbebenschutz) unbedingt im äußersten Süden Böhmens gebaut werden musste, ist bereits wiederholt widerlegt worden.

Die Behauptung, dass die Beneš-Dekrete nicht ex tunc abgeschafft werden können, sind ebenso falsch wie Schwarzenbergs Vergleich der Beneš-Dekrete mit dem Münchner Vertrag. Der Münchner Vertrag wurde bereits zu Kriegszeiten von den Briten ex tunc für null und nichtig erklärt. Außerdem wurde er von der Tschechoslowakei 1938 zuerst de facto anerkannt, und später durch einige Beneš-Dekrete de facto ex tunc für ungültig erklärt. Der Pariser Friedensvertrag nach dem Zweiten Weltkrieg sowie der formelle Friedensvertrag zwischen Deutschland und den Alliierten, der zur deutschen Wiedervereinigung führte, hoben ebenfalls den Münchner Vertrag nochmals ex tunc auf.

Jene Beneš-Dekrete, die die kollektive Enteignung und Ausbürgerung aller deutschsprachigen Tschechoslowaken bestimmten, könnten, genauso wie die vielen kommunistischen Gesetze, die nach der Samtenen Revolution wieder abgeschafft wurden, auch jederzeit wieder dort landen wo sie hingehören – im Papierkorb unserer Geschichte. Dies könnte durch einen Beschluss der tschechischen Abgeordnetenkammern erfolgen oder durch ein Erkenntnis des tschechischen und slowakischen Verfassungsgerichts. Die Beneš-Dekrete stehen nämlich nicht nur im Widerspruch zum europäischen Gedanken und verschiedenen internationalen Übereinkünften, sondern verstoßen vehement gegen die tschechische Verfassung.


Künstlich am Leben erhalten

Aus politischen Gründen erfanden tschechische Juristen bisher ihre eigenen Interpretationen global geltender Menschenrechtsprinzipien, um die Dekrete künstlich am Leben zu erhalten. Die Behauptung, dass die Beneš-Dekrete durch den Vertrag von Potsdam international sanktioniert sind, ist unrichtig, da sich dieser Vertrag auf Deutsche bezieht, nicht auf deutschsprachige Tschechoslowaken, wie sie durch den Vertrag von St.Germain 1919 entstanden sind. Auch die These, dass die Wahlerfolge der ehemaligen Sudetendeutsche-Partei die Dekrete rechtfertigen, entbehrt jeder Grundlage.

Die Sudetendeutsche-Partei, die fraglos später zu einem Naziableger mutierte, wurde bei allen Wahlen von der tschechoslowakischen Wahlbehörde anerkannt und bejahte zu jener Zeit laut offiziellem Wahlprogramm die tschechoslowakische Republik und die demokratische Gesellschaftsordnung. Eine strenge Entnazifizierung und die Bestrafung von Naziverbrechern ist eine Sache. Die Ermordung, Vertreibung und Entrechtung von Millionen von Menschen aufgrund ihrer Sprache eine andere.

Schwarzenberg sollte sich als erklärter Mitteleuropäer, der sich in Österreich und Tschechien gleichermaßen zu Hause fühlt, ganz besonders um eine Lösung des Problems Temelin und eine Aufarbeitung der Dekrete kümmern. Statt regelmäßig gegen Menschenrechtsverletzungen im Iran, in Kuba oder Nordkorea zu protestieren, sollte der tschechische Außenminister zuerst im eigenen Hinterhof kehren. Er sollte der tschechischen Öffentlichkeit endlich erklären, warum eine Übereinkunft mit den 2,5 Millionen vertriebenen Altösterreichern und deren Nachfahren in erster Linie im Interesse des eigenen Landes ist.

Der antieuropäische Geist, der heute in Tschechien wie in keinem anderen mitteleuropäischen Land besteht, ist nicht zuletzt ein Produkt der künstlich geschaffenen Angst vor den „Sudetendeutschen“ und einer seit Jahrzehnten verfolgten einseitigen Geschichtsschreibung. Nur eine Übereinkunft mit der historischen deutschsprachigen Bevölkerung kann Tschechien wieder in normale Bahnen führen.

Es ist erfreulich, dass junge Tschechen in Dokumentationen und Ausstellungen auf die Geschichte der Sudetendeutschen sowie Nachkriegsmassaker in Prag, Aussig, Postelberg, Brünn oder Prerau aufmerksam machen. Um einen wirklichen Umschwung zu erreichen, werden allerdings tschechische Politiker mit Charakter gebraucht. Viele Mitteleuropäer hofften, Schwarzenberg könnte ein solcher sein. Sie wurden bisher maßlos enttäuscht. Das Motto über den tschechischen Wappen, „Die Wahrheit wird siegen“, lässt weiter auf sich warten. (von Peter Josika)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.07.2010)




Wien, am 13. Juli 2010

DWA

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Wahlkampf Steiermark und Hilfe für Deutsche Volksgruppe in Slowenien

Sehr geehrte Damen und Herren,

 als Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA) habe ich schon mehrmals auf die triste Lage der deutschen-altösterreichischen Volksgruppe in Slowenien aufmerksam gemacht. Dieser Volksgruppe wird trotz ihrer 800-jährigen Geschichte in diesem Raum weiterhin die Zuerkennung eines autochthonen Volksgruppenstatuts verweigert. Dass es eine deutsche-altösterreichische Volksgruppe mit steirischen und kärntnerischen Wurzeln in Slowenien (ehemals südlicher Teil des Herzogtums Steiermark mit den bekannten Städten Marburg/Maribor, Pettau/Ptuj, Cilli/Celje) gibt, konnte in mehreren Studien nachgewiesen werden. Ich erinnere hier nur an die Arbeiten von Stefan Karner.

Die DWA möchte für die deutsche Volksgruppe lediglich das einfordern, was der ungarischen und italienischen Volksgruppe in der slowenischen Verfassung zugestanden wird, nämlich die Anerkennung als autochthone Volksgruppe. Das autochthone Volksgruppenstatut garantiert wichtige Sonderrechte wie staatliche Basisförderungen zur Pflege der Kultur und zur Finanzierung des autonomen Kindergarten-, Medien- und  Schulwesens, die als elementare Voraussetzungen für den Erhalt der eigenen Identität und der eigenen Muttersprache gelten. Die deutsche Volksgruppe wird so gegenüber der italienischen und ungarischen Volksgruppe diskriminiert. Die DWA verurteilt dieses Unrecht, zumal  die  Angehörige der deutschen-altösterreichischen Volksgruppe Bürger der Europäischen Union (EU) sind, was sie vor ethnischen, rassischen und kulturellen Diskriminierungen schützt.

Ich möchte Sie daher bitten, die Lage der deutschen-altösterreichischen Volksgruppe in Ihrem Wahlkampf zum Thema zu machen und sich bei den verantwortlichen slowenischen Stellen dafür auszusprechen, dass der deutschen-altösterreichischen Volksgruppe endlich das autochthone Volksgruppenstatus zuerkannt wird, um diese Diskriminierung im Herzen Europas zu beseitigen. Unterstreichen Sie mit diesem Engagement Ihre Solidarität und Verbundenheit mit Ihren steirischen Landsleuten in Slowenien.




Wien, am 6. Juli 2010

DWA

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Einzig richtige Reaktion der Donauschwaben auf Wiener Eklat

Wassertheurer: Mutige Entscheidung der Donauschwaben

Noch vor wenigen Monaten sah die Sache ganz anders aus. Worum geht es aber? Vor Jahren wurde unter großem Applaus im 21. Wiener Gemeindebezirk der Donauschwabenpark der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Donauschwaben hatten sich im Laufe ihrer Geschichte um die Stadt Wien verdient gemacht. Nicht nur, dass die Siedlungsgeschichte der Donauschwaben im ehemaligen Königreich Ungarn im Wien des 18. Jahrhunderts durchgeführt worden war, allein im 20. Jahrhundert leistete diese Volksgruppe viel für Österreichs Hauptstadt. Und eine solche Anerkennung verdienen nicht nur berühmte Donauschwaben wie Ignaz Semmelweis, Nikolaus Lenau, Adam Müller-Guttenbrunn oder Robert Hammerstiel. Nach dem Ersten Weltkrieg organisierten nämlich Donauschwaben für Wiener Kinder aus den Arbeiterbezirken ein Hilfsprogramm. Tausende Kinder wurden zu donauschwäbischen Bauern ins Banat geschickt, wo sie vor dem drohenden Hungertod bewahrt werden konnten. Sie wurden dort verpflegt und fanden im Kreis der donauschwäbischen Familien eine herzliche Aufnahme. Dann nach dem Zweiten Weltkrieg beteiligten sich Hunderttausende von vertriebenen Donauschwaben unter schwierigsten sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen am Aufbauwerk der Zweiten Republik Österreich. Zehntausende halfen mit ihren fleißigen Händen Wien von Schutt und Asche zu befreien!

Der Donauschwabenpark ist in den Jahren das geblieben, was er seit seiner Eröffnung war: ein Stück Wiese, das Hunden täglich als Toilette dient! Pläne der Donauschwaben zur Umgestaltung des Donauschwabenparks blieben bisher in den Schubladen der verantwortlichen Wiener Magistratsabteilungen liegen. Vor wenigen Monaten unternahm der Wiener Schwabenverein einen neuerlichen Versuch und informierte die Wiener Stadt- und Landesregierung über den für Wien blamablen Zustand des Donauschwabenparks. Verantwortlich dafür ist die politische Leitung des 21. Bezirks. Und die liegt bei den Sozialdemokraten (SPÖ). Angeblich, so lauteten bisher die Argumente, sei die Sache mit dem Donauschwabenpark nicht finanzierbar. Es geht um 120.000.- Euro. Dann gab es unerwartet grünes Licht für das Gesamtprojekt, nachdem der Donauschwabenpark bei einer Klausurtagung der Wiener SPÖ positiv zur Sprache kam. Die Donauschwaben schöpften neue Hoffnung. Bei einer neuerlichen Rücksprache zerplatze aber die Vorfreude wie eine Seifenblase. „Man kann das Projekt Donauschwabenpark lediglich mit 20.000.- Euro unterstützen“, hieß es aus dem Mund des verantwortlichen Bezirkvorstehers. „Es reicht!“ lautete voller Empörung jüngst die Antwort der Donauschwaben in Wien. Jetzt stellen sie den Antrag auf „Löschung des Namens Donauschwabenpark im 21. Bezirk“ (vgl. Schreiben im Anhang).

Für Peter Wassertheurer, Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA), ist die Angelegenheit Donauschwabenpark eine Schande und ein kulturpolitisches Armutszeugnis  für Wien. „Ich halte die Reaktion der Wiener Donauschwaben für mutig und werte sie als richtiges Zeichen. Die Donauschwaben haben von der Stadt Wien mehr verdient als ein Hundeklo! Schändlicher kann man den Namen Donauschwaben nicht entehren. Eine solche entwürdigende Behandlung hatten sie zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg in den Konzentrationslagern des Tito-Regimes erlebt“, meint Wassertheurer, der ergänzend festhält: „Erst vor wenigen Jahren wurde in Wien für den Kommunisten und Massenmörder Che Guevara im Beisein des Wiener Bürgermeisters eine Büste enthüllt. Daran erkennt man wieder einmal, nach welchen ideologischen Maßstäben in Wien Ehrungen, Straßennamen, Büsten und andere Würdigungen vergeben werden. Die Leistungen der Donauschwaben für Wien sind den regierenden Herrschaften im Wiener Rathaus wohl zu wenig revolutionär.“


Brief Donauschwaben

Wien, am 29. Juni 2010

DWA

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Wilde Vertreibungen, Internierung, Beneš-Dekrete, AVNOJ-Gesetze,
Enteignungen

Diese Liste des Grauens  ließe sich nach Peter Wassertheurer, Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA), noch mit „Mord und Totschlag, Entrechtung, Zwangsarbeit, Kulturbarbarei, Eliminierung deutscher Kulturgüter und Völkermord“ fortsetzen.

Es waren vor allem die Sommermonate Mai, Juni und Juli 1945, in denen in der Tschechoslowakei über eine halbe Million Sudetendeutsche mit Gewalt in Todesmärschen (Brünner Todesmarsch) über die Grenzen nach Österreich oder Deutschland vertrieben  wurden, in Schlesien der polnische Terror mit Vertreibungsexzessen auf den Straßen regierte, in Jugoslawien das Tito-Regime Konzentrationslager für die deutsche Bevölkerung errichtete oder bereits Hunderttausende Deutsche aus Südost- oder Osteuropa in die Sowjetunion zur Zwangsarbeit deportiert worden waren.

„Man darf nicht vergessen, dass für Millionen von deutschen Zivilpersonen der Leidensweg erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unter den Augen der alliierten Siegermächte begann“, erinnert Wassertheurer, der auch auf das Schicksal der Deutschen in den USA hinweist, die pauschal der NS-Zusammenarbeit beschuldigt wurden. Viele unschuldige US-Deutsche wurden in den Kriegsjahren in Lager gesperrt, wo sie Zwangsarbeit verrichten mussten. Ein Schreiben der DWA an US-Präsident Barack Obama, in dem eine Wiedergutmachung für diesen Personenkreis verlangt wird, wie sie bereits US-japanischen Personen gewährt wurde, ist bis heute trotz Nachfrage unbeantwortet geblieben.





Wien, am 11. Juni 2010

DWA

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Wichtiges Zeichen der Anerkennung des Massakers von Postelberg

Wassertheurer: Gedenktafel kann nur ein erster Schritt sein!

Am 3. Juni 2010 wurde unter starker deutscher und tschechischer Medienpräsenz auf dem Friedhof der Ortschaft Postelberg (tsch. Postoloprty) eine Gedenktafel enthüllt. Der Text auf der Tafel lautet:

 

Den unschuldigen Opfern der Ereignisse

in Postelberg im Juni 1945

 

Es war im Juni 1945 am Höhepunkt der Phase der wilden Vertreibungen, als die deutsche Bevölkerung von Saaz (tsch. Žatec) in zwei Lager gebracht wurde, wo sie auf ihre Abschiebung nach Deutschland wartete. Der männliche Teil befand sich in einer Kaserne in der Nähe von Postelberg. Es kam dann dort aus reinem Deutschenhass zu einer Massenexekution, der nach einer Untersuchung einer tschechischen Parlamentskommission von 1947 rund 800 Personen zum Opfer fielen. Unter den Ermordeten befanden sich auch Kinder. Im Untersuchungsbericht der Parlamentskommission rechtfertigte General Karel Klapálek dieses grausame Massaker mit dem Hinweis, dass es legitim und verständlich sei, blutige Rache an Unschuldigen zu nehmen:

Als Kommandeur (…) kann ich erklären, dass im genannten Vorfall Postelberg-Saaz die nachgeordneten Kommandeure und Soldaten im Geist der vorgegebenen militärischen Grundsätze ordnungsgemäß gehandelt haben, und falls es im Einzelfall zu Übergriffen gekommen ist, müssen wir in Betracht ziehen, dass Soldaten einfache Leute sind, welche (…) durch die Hölle der Front hindurch mussten und zum allergrößten Teil im Krieg ihre Brüder, Schwestern, Väter, Ehefrauen, Kinder und ihre Großeltern durch Grausamkeiten seitens der Deutschen verloren haben. Gerade die Postelberger Einheit, welche zum größten Teil auch aus wolhynischen Tschechen zusammengestellt worden war, hatte in der UdSSR ihre Verwandten verloren und mit eigener Haut die Gräueltaten der Deutschen erlebt; so kann es niemand wundern, dass gerade diese Soldaten hart gegen die Deutschen vorgingen, was militärisch und menschlich verständlich ist.

 

Die Kommission empfahl dann, die tschechischen Täter für das Massaker von Postelberg nach dem Straffreistellungsgesetz Nr. 115 zu behandeln. Dieses Gesetz vom 8. Mai 1946 stellte alle Verbrechen straffrei, die „im Kampf um die Wiedergewinnung der Freiheit der  Tschechen und Slowaken“ verübt  worden waren.

 

„Wenn man sich diese beiden Dokumente vor Augen hält, wird deutlich, wie sich 1945/46 in der Tschechoslowakei Verbrechen und Freispruch unter dem Deckmantel der antifaschistischen Kollektivschuldthese einander ergänzten“, erklärt Peter Wassertheurer als Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA). Der Hinweis auf die Verbrechen des NS-Regimes galt als Freibrief, rechtfertigte Mord und Totschlag an unschuldigen Zivilpersonen und bewahrte tschechische Gewaltverbrecher gesetzlich vor Verfolgung und Verurteilung.

 

Nach Wassertheurer „ist es Zeit, dass sich die tschechische Regierung von Verbrechen, wie sie in Postelberg verübt wurden, ohne Wenn und Aber distanziert und jene Verbrechen an unschuldigen Personen verurteilt, die in der Tschechoslowakei nach dem Gesetz Nr. 115 straffrei gestellt wurden“. Außerdem ist es, so Wassertheurer abschließend, „ die Aufgabe der tschechischen Justiz, Personen, die sich an Massakern wie an jenem in Postelberg beteiligt hatten, endlich strafrechtlich zu verfolgen, um sie zur Verantwortung zu ziehen. Es darf nämlich nicht sein, dass Unrechtsgesetze wie das Straffreistellungsgesetz Nr. 115 heute noch vor rechtlichen Konsequenzen schützen, wenn es sich um Mord, Totschlag und sonstige Schwerverbrechen handelte.“

 

 

 

Wien, am 4. Juni 2010

DWA

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Altes Unrecht und Diskriminierung bleiben

Wassertheurer: DWA fordert autochthonen Volksgruppenstatus für deutsche Volksgruppe in Slowenien

Peter Wassertheurer nimmt als Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA) den Besuch des slowenischen Staatspräsidenten Danilo Türk in Österreich (2 - 3. Juni 2010) zum Anlass, um von der slowenischen Regierung die Zuerkennung des autochthonen Volksgruppenstatus für die deutsche Volksgruppe zu verlangen.

 

„Die DWA möchte für die deutsche Volksgruppe nur das einfordern, was der ungarischen und italienischen Volksgruppe in der slowenischen Verfassung sehr wohl zuerkannt wird, nämlich die Anerkennung als autochthone Volksgruppe“, meint Wassertheurer. Das autochthone Volksgruppenstatut garantiert einer Volksgruppe in Slowenien wichtige Sonderrechte wie Basisförderungen zur Pflege der Kultur und zur Finanzierung des autonomen Kindergarten-, Medien- und  Schulwesens, die als elementare Voraussetzungen für den Erhalt der eigenen Identität und der eigenen Muttersprache gelten. „Die deutsche Volksgruppe, die seit Jahrhunderten auf dem heutigen Staatsgebiet der Republik Slowenien (ehemals südlicher Teil des Herzogtums Steiermark mit den bekannten Städten Marburg/Maribor, Pettau/Ptuj, Cilli/Celje) siedelt, wird gegenüber der italienischen und ungarischen Volksgruppe diskriminiert“, kritisiert Wassertheurer, der sich in dieser Sache  mit dem slowenischen Ministerpräsidenten schriftlich in Verbindung setzen wird. „Die DWA wird diesen eindeutigen Fall einer ethnisch motivierten Diskriminierung einer deutschen Volksgruppe auch im Europäischen Parlament vorbringen“, sagte Wassertheurer. Immerhin, so Wassertheurer abschließend, „sind die Angehörigen der deutschen Volksgruppe in Slowenien Bürger der Europäischen Union (EU), was sie vor jeder Form einer ethnischen, rassischen und kulturellen Diskriminierung schützt.“




Wien, am 31. Mai 2010

DWA

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Brünner Todesmarsch bleibt Teil eines Völkermords
Wassertheurer: „Tschechien muss Vergangenheit über Bekenntnis bewältigen

Obwohl die tschechische Jugend heute mehr Aufklärung zu den Ereignissen von 1945/46 verlangt, rührt sich die tschechische Politik in dieser Frage kaum bis gar nicht. „Die Aufarbeitung der eigenen Schandtaten erfordert Mut zur Wahrheit und setzt die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung voraus“, meint Wassertheurer, der zum Brünner Todesmarsch offizielle Gedenkveranstaltungen deutscher, tschechischer und österreichischer Stellen ebenso vermisst wie Mahnrufe in der Art von „Niemals wieder!“ oder „Gegen das Vergessen!“ aus den Reihen der nationalen Parlamente oder EU-Institutionen.

Bitte schauen Sie sich die beiden unten angeführten Links im Internet an und versenden Sie beide an Ihre Bekannten und Verwandten!

http://diepresse.com/home/politik/zeitgeschichte/569798/index.do

 

http://www.ct24.cz/domaci/89000-zabijeni-po-cesku-drasticke-zabery-vrazdeni-nemeckych-civilistu/




Wien, am 26. Mai 2010

DWA

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Sudetendeutscher Karlspreis 2010 an Erika Steinbach (BdV)

Die Deutsche Weltallianz (DWA) gratuliert Erika Steinbach zur Verleihung des Sudetendeutschen Karlspreises beim 61. Sudetendeutschen Tag in Augsburg. „Erika Steinbach hat sich diese hohe Auszeichnung wirklich verdient“, erklärt DWA-Präsident Peter Wassertheurer, der „Steinbachs unermüdliches Engagement für das geplante Zentrum gegen Vertreibungen hervorhebt.“ Für Wassertheurer ist Erika Steinbach eine Garantin dafür, dass es bestimmten chauvinistischen Kräften in Polen oder in der Tschechoslowakei nicht gelingt, die Thematik der brutalen Vertreibung von 20 Millionen Deutschen aus Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa „zu verschweigen und zu verharmlosen.“

Wassertheurer meint abschließend an die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV): „Bleiben Sie weiterhin standhaft und halten Sie im Interesse der Heimatvertriebenen an Ihren Zielen fest, um im 21. Jahrhundert zu verhindern, dass das Schicksal der vertriebenen Deutschen und Altösterreicher aus dem öffentlichen Bewusstsein vertrieben werden. Leider nehmen dafür die Indizien zu.“




Wien, am 26. Mai 2010

DWA

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Südtiroler Autonomiepaket als Erfolgsmodell überall anwenden
DWA: Silvius Magnagos Erbe bewahren

Der Tod des ehemaligen Südtiroler Landeshauptmanns Silvius Magnago nimmt der Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA), Peter Wassertheurer, zum Anlass, um an das Südtiroler Autonomiepaket als Erfolgsmodell zu erinnern, das von Magnago unter schwierigen italienisch-faschistischen Vorzeichen erreicht und umgesetzt werden konnte. Nach Wassertheurer „ist das Südtiroler Autonomiepaket ein positives Beispiel“, das „von allen europäischen Staaten zum Schutz ethnischer Minderheiten übernommen und den eigenen Verhältnissen angepasst werden sollte.“ Die ethnische Landkarte würde heute in Europa anders aussehen, „hätte man bereits nach 1918 in der Zwischenkriegszeit weniger auf Nationalismus und Chauvinismus als vielmehr ernsthaft an lösungsorientierten Modellen wie das Südtirolpaket  gearbeitet“, meint Wassertheurer.

Die DWA möchte sich namens ihrer Mitglieder vor den Leistungen Silvius Magnagos verbeugen und diesen großartigen Patrioten mit einem „Vergelt’s Gott“ die letzte Ehre erweisen.




New Braunfels, May 8, 2010

Still speaking German


By Eric J. Weilbacher
The Herald-Zeitung

Published May 8, 2010

Why continue to speak a different language in a land where English dominates?

For many who grew up speaking German in Texas, they did so for their grandparents.

“I grew up speaking German better than English, because at the time you did it for your grandparents,” said Marie Offerman, whose great and great-great grandparents were original New Braunfelsers, settling here in the 1840s. Offerman’s roots here are such that she said, now in her late 80s, she can “go to a funeral every week.”

When Offerman was a child, the school day was in English, but many students in New Braunfels attended German summer school through the New Braunfels Independent School District and the smaller rural districts that existed at the time. For six weeks, Offerman said they would study reading, writing, dancing and singing traditional German songs.

In the mid-1800s, tens of thousands of German immigrants landed in the Texas ports of Galveston, Indianola and elsewhere, and made a trek into central Texas and the Hill Country to found communities such as New Braunfels, Comfort, Round Top and Fredericksburg, building distinct communities and adding their mark to the increasingly diverse Texas cultural landscape.

No one is certain, but there are anywhere from 5,000 to 8,000 living speakers of German in central Texas, down from the more than 100,000 estimated at the turn of the 20th century. Those speakers use the distinct Texas German dialect that developed among them, according to the Texas German Dialect Project, a project of the University of Texas at Austin Department of Germanic Languages that interviews and archives recordings, transcripts and translations of interviews with living Texas German speakers. (Full disclosure: the author’s brother was a researcher and interviewer for the TGDP).

The project has interviewed more than 300 living speakers in the seven years since it began, and has more than 200 identified and waiting to be recorded.

But how did the number slip so far in a century, especially given the distinct culture and traditions still observed and practiced throughout those communities in the Hill Country?

For one, the advent of World War II brought the German summer school sessions to a halt, said Dr. Frederick Frueholz.

Frueholz, whose family would be considered newer German immigrants to New Braunfels — they immigrated in 1925 — attended, like Offerman, the German summer school, and also spoke German at home.

“We were blessed in this town with wonderful teachers,” Frueholz said, a 1945 grad of New Braunfels High School. “The Second World War came along and that killed it.

“After the war, there had been so much animosity against the Germans that why teach the students German?”

The internment of many Texas German speakers toward the end of the war, be they actually from Germany or not, also aided in discouraging newer generations to keep up the language.

“I know a lot of the people that went. It was sneaky; nobody knew who was down in Crystal City (internment camp),” Frueholz said. “My parents didn’t get sent off because they needed physicians.”

Frueholz is a retired general practice physician, as were his parents, and there was a time he can recall in New Braunfels when doctors needed to converse with their patients using three languages.

“I spoke German with some of my patients, and spoke Spanish to my patients that spoke Spanish, too,” he said.

Now, Frueholz and Offerman have fewer outlets to practice the language, but they both try to keep it up.

“I have a friend in Germany and we talk all the time. My sister and I still communicate, but she speaks Spanish better than German,” Offerman said.

“Basically, we still see each other at times,” Frueholz said of the group from his school days that attended the summer school classes, but the longer they go without speaking, the rustier they get.

“The older one gets, accuracy has fallen by the wayside,” he said.

http://herald-zeitung.com/story.lasso?ewcd=ba8ad28be741b341



Prag, am 6. Mai 2010

DWA

Massaker an Sudetendeutschen im tschechischen Staatsfernsehen

 

Das tschechische Webportal Prague Monitor berichtet, dass das tschechische Staatsfernsehen heute um 20 Uhr auf čT2 die Dokumentation Zabíjení po česku ( "Morden auf Tschechisch") ausstrahlt, in der ein bisher noch nicht veröffentlichter Amateurfilm einer Massenexekution deutscher Zivilisten in Prag gezeigt wird.
 
In diesem Amateurfilm sind laut Prague Monitor deutsche Zivilisten zu sehen, die zuerst die Strasse entlang gepfercht werden, und dann von der Revolutionären Garde erschossen werden. Danach fährt ein LKW über die Verwundeten und Toten. Die Sendung behandelt auch andere Massenmorde an Sudetendeutschen, wie jene in Postelberg und Aussig. Nähere Informationen über die Sendung, inklusive einer Vorschau, sind auf der Webseite des tschechischen Fernsehens auf Tschechisch abrufbar.
 

Article in English on the web server "The Prague Monitor":

http://praguemonitor.com/2010/05/06/mfd-czech-television-show-film-mass-execution-germans

MfD: Czech Television to show film on mass execution of Germans

ČTK |
6 May 2010
Prague, May 5 (CTK) - The public broadcaster Czech Television (CT) will show on Thursday a film in which Czech amateur filmmaker Jiri Chmelicek recorded a brutal execution of 42 Germans in civilian clothes in May 1945, Mlada fronta Dnes (MfD) writes Wednesday.
The family was hiding the film on the brutality of the "Revolutionary Guards" (RG, para-military units spontaneously established at the close of World War Two) for a long time, but it decided to publish it 65 years later, MfD.
The documentary "Killing in the Czech Way" will be projected by the programme CT2 at 20:00 on Thursday, it adds.
The film records the atmosphere of the days in May 1945.
Historians say it is a valuable document casting some light on a dark chapter of the Czech anti-Nazi resistance.
Chmelicek shot the film from the windows of his flat.
In it, RG members make Germans march along a street in Prague, pushing them to a ditch and shooting them dead.
Then they drove with a lorry over the mortally or seriously injured German civilians.
The family was keeping the film in hiding for decades. The authorities knew someone had shot the brutal scene, but they never managed to find the author.
The calls for the amateur filmmaker to report to them were fruitless as well, MfD writes.
"My father was afraid that his film on the atrocities committed by the RG would be confiscated. The shots showed the Prague Uprising in quite a different light then official propaganda," Chmelicek's daughter Helena Dvorackova said.
Experts said the May 1945 events should be approached in the right context.
"Naturally, the killing of German civilians is absolutely unexcusable. But we should bear in mind the atrocities committed on Czechs by members of the Waffen-SS or Hitlerjugend during the Prague Uprising," Eduard Stehlik, from the Military Historical Institute, told the paper.
SS members captured two Czech officers who acted as negotiators and drove by a tank over their heads.
Fanatical Hitlerjugend youths were also very active in this field. They put out captured civilians' eyes, slashed their throats and made them living shields in street fights, historians said.
SS members threw hand grenades into the cellars in which Praguers were seeking shelter during the fights at the close of the war.
Historians say that Czech collaborators were often involved in the lynching of Germans. They often deliberately got rid of troublesome witnesses of their denunciating activities.
The uprising started throughout the Protectorate of Bohemia and Moravia on May 5, 1945. Almost 1700 Czechs died during the uprising in Prague.



Wien, am 4. Mai 2010

DWA

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

 

Tito: 30. Todestag eines Massenmörders
Wassertheurer: „Welt vergisst wieder Völkermord an Donauschwaben“

Heute vor 30. Jahren starb im ehemaligen sozialistischen Jugoslawien Josip Broz Tito. Die internationalen Printmedien berichten darüber, vergessen aber darauf hinzuweisen, dass Tito und seine Partisanen am Ende des Zweiten Weltkriegs  in Jugoslawien ein grausames Terrorregime errichteten, dem mindestens 1 Million Menschen zum Opfer fielen. Tito wollte einen kommunistischen Einparteienstaat errichten und seiner Partei die absolute Macht im Staat sichern. Die politische Opposition wurde unter dem Deckmantel des Antifaschismus regelrecht vernichtet. Noch heute stößt man in Serbien, Kroatien oder Slowenien auf Massengräber. Zu den ersten Opfern Titos gehörten die Donauschwaben. Sie wurden bereist ab dem Herbst 1944 verfolgt, zu Tausenden ohne faire Verfahren von Volksgerichten hingerichtet und interniert. Mindestens 170.000 Donauschwaben kamen in Lager, die vom November 1944 bis teilweise März 1948 bestanden und vielfach den Charakter von Vernichtungslagern hatten. Mindestens 51.000 Donauschwaben kamen in Titos Todeslagern ums Leben. Die Gesamtzahl der donauschwäbischen Opfer betrug am Ende dieses Völkermords mindestens 64.000. Das gesamte Eigentum der Donauschwaben sicherte sich Tito mit seinen AVNOJ-Gesetzen.

„Es ist Zeit, dass man ehemalige kommunistische Schlächter wie Tito endlich posthum auf die Anklagebank setzt und damit aufhört, in Slowenien oder Kroatien Straßen, Gassen und Plätze nach diesem Massenmörder zu benennen. Das gehört sich für EU-Staaten oder für solche, die der EU beitreten möchten, einfach nicht! Die internationale Staatengemeinschaft ist jedenfalls aufgefordert, ohne Wenn und Aber einen Mann zu ächten, der einen Völkermord und zahlreiche Kriegsverbrechen zu verantworten hatte“, meint Peter Wassertheurer als Präsident der Deutschen Weltallianz.




Wien, am 29. April 2010

DWA

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

 

Tabuisierung des Unrechts an Sudetendeutschen bleibt Staatsdoktrin-Prag setzt bei Beneš-Dekreten sture Haltung fort

Der Besuch des österreichischen Außenministers Michael Spindelegger vom 27.04.2010 in Prag bei seinem tschechischen Amtskollegen Jan Kohout hat es wieder einmal gezeigt: Das Unrecht der Vertreibung von über 3 Millionen Sudetendeutschen bleibt in Tschechien ein Tabuthema, das nach wie vor von der politischen Diskussion ausgegrenzt wird. Als Spindelegger nämlich die Beneš-Dekrete, auf deren Grundlage die Sudetendeutschen 1945 kollektiv enteignet und als Staatsbürger entrechtet und vertrieben worden waren, ansprach, würgte Kohout dieses Thema kurzerhand mit folgender Bemerkung ab: „Die Tschechische Republik sieht keinen Grund, Fragen der Vergangenheit auf politischer Ebene zu besprechen.“

Peter Wassertheurer, Präsident der Deutschen Weltallianz (DWA) mit Sitz in Washington, erkennt in diesem Verhalten eine „plumpe Verdrängung der historischen Verantwortung“ und eine „Flucht aus der eigenen Geschichte.“ Wassertheurer hält fest, „dass sich die Republik Österreich vor wenigen Jahren bei der Frage der Entschädigung von tschechischen NS-Zwangsarbeitern keineswegs hinter einer solchen primitiven Formel, wie sie Kohout verwendet, versteckte, sondern sich als humanistische Kulturnation zu erkennen gab, die im Interesse der damaligen Opfer handelte und auf parteipolitische Empfindlichkeiten verzichtete.“

Die österreichische Außenpolitik soll sich nach Wassertheurer von solchen „partei- und wahltaktischen Pflanzereien der Tschechen“ nicht entmutigen lassen und die Politik in Prag weiterhin bei jeder Gelegenheit an das Unrecht der Vertreibung der Sudetendeutschen erinnern.



Wien, am 27.04.2010

DWAPräsident Dr Wassertheurer in der Eckartschrift

 

Von Dr. Peter Wassertheurer, Präsident der DWA

Peter Wassertheurer: Deutsche Volksgruppen in Ost-, Ostmittel- und Südosteuropa. Ihre Lage im Spiegel der Geschichte des 20. Jahr­hunderts. Eckartschrift 198, 112 Seiten zahlreiche Landkarten und Bilder. € 8,20

Das Friedensdiktat von Saint-Germain hatte zur Abtrennung von sechs Millionen Deutschen aus dem österreichischen Staatsverband geführt, die unter Mißachtung des Selbstbestimmungsrechts als nationale Minderheiten in den Grenzen der neuen nichtdeutschen Nationalstaaten leben mußten. Obwohl sich diese vertraglich zum Schutz ihrer Minderheiten verpflichtet hatten, wurden die Minderheiten nach dem Prinzip der Beherrschung behandelt, was eine radikale Assimilationspolitik in Gang setzte, die in einem ersten Schritt die fortschreitende Ausmerzung des deutschen Elements aus dem öffentlichen Raum beabsichtigte.

Der nächste Eingriff in das wirtschaftliche Sozialgefüge der deutschen Volksgruppen betraf Besitztümer und die natürlichen Vorräte. Stärker wirkte sich mancherorts der wirtschaftliche Protektionismus der neuen Regime aus. So wurden in der Tschechoslowakei tschechische Unternehmen bei öffentlichen Aufträgen eindeutig gegenüber den sudetendeutschen bevorzugt, was in den Jahren der Weltwirtschaftskrise den Niedergang ganzer Industriezweige (Instrumentenbau, Glasverarbeitung, Textilindustrie) im Sudetenland noch zusätzlich beschleunigte. Die Folgen waren Massenarbeitslosigkeit und eine soziale Verelendung ganzer Gesellschaftsschichten. Die Wirtschaftskrise der 1930er Jahre führte nicht nur in den Ländern der böhmischen Krone zu einer Auswanderungswelle, betroffen waren auch die Deutschen in der Gottschee, in Siebenbürgen sowie das Deutschtum in Ungarn, das sich nach Trianon auf den zentralpannonischen Raum und den Großraum Budapest konzentrierte.

Gleicht man die letzte Volkszählung unter monarchischen Verhältnissen von 1910 mit den Ergebnissen der späteren Volkszählungen nach 1918 ab, lassen sich regionalspezifische Verschiebungen zeigen, deren Ursachen in der Nationalisierungspolitik der Nachfolgestaaten der k.u.k. Monarchie zu suchen sind. Da 1910 nach dem Kriterium „Umgangssprache“ gefragt wurde, das nicht zwingend mit dem Bekenntnis zur nationalen Zugehörigkeit zusammenfallen mußte, kam es nach 1918 zwischen deutscher und slawischer Seite zu heftigsten Kontroversen, weil die neuen Regime in den Nachfolgestaaten die Ergebnisse anzweifelten.

In der cisleithanischen (österreichischen) Hälfte gaben von den 27,963.872 Staatsbürgern 9,950.266 (35,6%) Deutsch als Muttersprache an. In Transleithanien (ungarische Reichshälfte) waren es von den 20,886.487 Einwohnern 2,037.435 (die Deutsch als Muttersprache angaben). Zieht man von beiden Zahlen die Bevölkerung der Republik Deutsch-Österreich ab, ergibt das eine Anzahl von sechs Millionen Personen deutscher Volkszugehörigkeit, die 1918 der Tschechoslowakei, dem Staat der Serben, Kroaten und Slowenen (SHS), Italien, Ungarn und Rumänien zufielen.

Wer das Schicksal der deutschen Volksgruppen Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas seit der Wende von 1989 verstehen möchte, muß deren gesamte Geschichte im 20. Jahrhundert berücksichtigen, weil sich ihre aktuellen sozialen, politischen, demographischen, kulturellen, geistigen und wirtschaftlichen Zustände nur unter Berücksichtigung der Ereignissen der Jahrzehnte davor richtig begreifen lassen.

Daß die Mutterländer der deutschen Volksgruppen – trotz der deutlich geringeren Zahlen – auch heute noch Verantwortung für diese Menschen haben, ist nicht überall bekannt. Die Volksgruppen haben jahrzehntelang wertvolle Einflüsse zur Urheimat gehabt: Politiker, Künstler, Wissenschafter, Dichter, Soldaten u. v. a andere haben uns bereichert; es liegt an uns allen, uns dessen zu erinnern und Dank nicht nur in hohlen Worten zurückzuerstatten, sondern geistig-emotional und wirtschaftlich mitzuhelfen, daß die deutschen Volksgruppen und Sprachinseln weiterhin einen Bestand haben.



New Ulm, April 26, 2010

Minge honored

Minnesota Court of Appeals Judge David Minge received a plaque from Hermann Monument Society activist George Glotzbach, to mark Minge's role in declaring Hermann Monument a national symbol of German American immigration and German Americans' contributions to national life. This year marks the 10th anniversary of the legislation to that effect passed by Congress. Minge, who represented Minnesota's Second Congressional District in 1992-2000, was instrumental in passing the legislation. Minge was in New Ulm for an unrelated event Saturday evening.

 

 

Wien, am 12. April 2010

DWA

Serbisches Parlament bedauert Opfer von Srebrenica
Wassertheurer: „Was aber ist mit 70.000 volksdeutschen Opfern von 1945?“

Von Dr. Peter Wassertheurer, Präsident der DWA

1995 kam es in Srebrenica zu einem Massaker an mindestens 8.000 muslimischen Bosniern. 15 Jahre später verabschiedete das serbische Parlament eine Resolution, in der man den Opfern von Srebrenica ein tiefes Mitgefühl zum Ausdruck bringt. Freilich wird entgegen der öffentlichen Meinung das Wort Völkermord in der Resolution vermieden.

„Die Resolution des serbischen Parlaments zur Entschuldigung für die Ermordung von 8.000 Muslimen in Srebrenica von 1995 zeugt von einer vorsichtigen politischen Bewusstseinsänderung der serbischen Abgeordneten und darf als wichtiger Schritt in Richtung europäische Wertegemeinschaft verstanden werden“, meint Peter Wassertheurer als Präsident der DWA. Wassertheurer erinnert aber daran, dass dieses Schuldbewusstsein und das Bekenntnis zur Anerkennung und Aufarbeitung des eigenen Unrechts auch die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg einbeziehen muss. Wenn Serbien das Leiden der Opfer von Srebrenica in einer Resolution bedauert, ist es hoch an der Zeit, „einen solchen Schritt auch für die Leiden der deutschen Volksgruppen nach dem Zweiten Weltkrieg zu setzen“, fordert Wassertheurer. Fasst man nämlich die Opfer der Donauschwaben, Deutsch-Untersteirer und Gottscheer zusammen, fielen dem kommunistischen Titoterror mindestens 70.000 Personen durch Gewalt, Seuchen und Hunger zum Opfer.

„Serbien und andere Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawiens wie Slowenien oder Kroatien müssen in einer gemeinsamen Resolution die ethnischen Säuberungen der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg als ersten Schritt für eine Wiedergutmachung verabschieden“, meint Wassertheurer abschließend.

 

 

Wien, 06.04.2010

 

Ein mutiges Wort von Heinz Fischer

(Eine Replik zum Gastkommentar von Harald Walser vom 19 März 2010)

Von Dr. Peter Wassertheurer, Präsident der DWA

Walser kritisiert Heinz Fischers Klarstellung, „die Beneš-Dekrete waren schweres Unrecht“, als „undifferenzierte Äußerung“. Die Verbalattacken aus Prag verdeutlichen, dass Österreichs Bundespräsident die Finger auf eine Wunde legte, die den Tschechen weiterhin wehtut. Warum auch den Grünen Fischers Wort vom schweren Unrecht sauer aufstößt, kann nur erahnt werden, wenn man deren ideologischen Unterbau berücksichtigt. Ihnen geht es nicht um Fakten, vielmehr sollen manipulierte Geschichtsbilder Unrecht legitimieren helfen. Das war Methode in der Geschichtsschreibung kommunistischer Regime.

Walser steht in dieser Tradition, zumindest deckt sich sein Bild von den Sudetendeutschen mit jenem der stalinistischen Ära. Walsers Zugang zum sudetendeutsch-tschechischen Verhältnis im 20.Jahrhundert konzentriert sich auf die Zeitspanne 1938–1945 und minimiert sich auf folgenden Mythos: Die Sudetendeutschen, die in „einer demokratischen Insel im faschistischen Mitteleuropa“ lebten, liefen in Scharen zu den Nationalsozialisten über, verrieten als Fünfte Kolonne die Tschechoslowakei und wurden 1945 für ihre Illoyalität zu Recht mit Heimatverlust und Vertreibung bestraft. Das, Herr Walser, kann zwei Jahrzehnte nach dem kommunistischen Kollaps keiner kritischen Öffentlichkeit mehr aufgetischt werden.

Die Geschichtsforschung steht heute ganz woanders. Walser weist zu Recht auf das Unrecht vor 1945 hin, zitiert zu Recht die NS-Verbrechen im Protektorat mit 250.000 Opfern, bleibt aber die Antwort schuldig, wer dafür die Verantwortung trägt. Walser bemüht hier die alte Kollektivschuldthese. Die wurde inzwischen aber auf dem Misthaufen der Geschichte entsorgt. Die Namen jener Sudetendeutschen, die sich eines NS-Verbrechens schuldig machten, sind bekannt, sie wurden teils sogar hingerichtet. Was aber war das Verbrechen der drei Millionen Vertreibungsopfer? Freilich war die Mehrheit für den Anschluss. Neben sprachlichen, ethnischen und historischen Motiven waren existenzielle Ängste ausschlaggebend dafür. Die Genese der deutsch-tschechischen Entfremdung des 20. Jahrhunderts begann keineswegs erst 1938.


Soziale Verelendung

Walser übersieht, dass die tschechische Okkupation sudetendeutscher Gebiete negativistische Ressentiments schürte, die für viele eine Identifizierung mit der neuen Staatsmacht unmöglich machte. Als die sudetendeutsche Sozialdemokratie am 4. März 1919 zu einem Generalstreik aufrief, bezahlten 54 Sudetendeutsche ihren zivilen Ungehorsam mit dem Leben. In Paris sicherte sich indessen Außenminister Edvard Beneš mit fragwürdigen Fakten den Erwerb dieses von Wien beanspruchten Territoriums. Die Krisen in den 1930er-Jahren führten dann zum Ruin der sudetendeutschen Industrie. Die Arbeitslosigkeit war bei den Sudetendeutschen viermal höher als unter Tschechen. Die Folgen waren eine soziale Verelendung des Mittelstandes, Anfälligkeiten für Radikalismen und das Ende des sudetendeutschen Aktivismus. Darauf erst gedieh Konrad Henleins Sudetendeutsche Heimatfront.

Eine Worthülse ist auch Walsers Hinweis auf die „kollektive Scham“ der Tschechen für das, was sich an Verbrechen nach 1945 ereignete. In Prag gelten die Beneš-Dekrete weiterhin als unantastbar. Dialogverweigerung, Verdrängung und die Verharmlosung der Vertreibungsverbrechen sind weder vertrauensbildend noch geeignet für eine kritische Aufarbeitung. Fischers mutiges Wort ist daher eine klare Absage an die geistige Blockadepolitik der Tschechen. Die Grünen hingegen dienen mit ihrer plumpen Rechtfertigungsideologie nur dem tschechischen Links- und Rechtsextremismus.

Dr. Peter Wassertheurer (geb. 1964) ist Historiker, Germanist und Projektkoordinator im

Haus der Heimat.


meinung@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.04.2010)

 

 

5 März, 2010

 

Tschechien mokiert sich über Fischer

Kritik des Präsidenten an Benes-Dekreten schlägt hohe Wellen.

Prag. Tschechische Politiker zeigen Empörung über die Aussagen von Österreichs Präsidenten Heinz Fischer, der die Benes-Dekrete in einer Grußbotschaft an die "Sudetendeutsche Landmannschaft" als "schweres Unrecht" bezeichnet hat.

Der Chef der Sozialdemokraten, Jiri Paroubek, bezeichnete die Aussagen Fischer als "Exzess, der die tschechisch-österreichischen Beziehungen überflüssig beschädigen kann". Und der Vorsitzende Demokratischen Bürgerpartei (ODS), Mirek Topolanek, meinte gegenüber der Tageszeitung "Pravo", dass der österreichische Präsidentschaftswahlkampf bei Fischer einen "unsinnigen und gefährlichen Populismus" ausgelöst habe. Es bestehe aber keine Gefahr, dass die Sudetendeutschen die Gerichte mit ihren Forderungen überfluteten, fügte Topolanek hinzu.

Die Ansagen aus Tschechien blieben wiederum in Österreich nicht unbeantwortet. Tschechiens Politik werde letztlich nicht umhinkommen, Unrecht einzugestehen und Entschädigung leisten zu müssen, erklärte ÖVP-Vertriebenensprecher Nationalratsabgeordneter Norbert Kapeller. In der Aussage Heinz Fischers glaubt Kapeller einen "deutlichen Paradigmenwechsel der SPÖ und des Präsidenten" zu erkennen. Darauf aufbauend sehe er "neue Chancen, gemeinsam mit dem Koalitionspartner neue Wege in einer aktiven Vertriebenenpolitik zu gehen".

Printausgabe vom Samstag, 06. März 2010
Online seit: Freitag, 05. März 2010 18:48:00


March 5, 2010

 

Czech politicians say Beneš decrees are a done deal

ČTK |


Prague, March 4 (CTK) - Benes decrees are part of the Czech legal order, Czech politicians say in reaction to Austrian President Heinz Fischer's statement yesterday that they are "a serious injustice" that the other EU states "have not legalised" even by the opt-out from the EU Fundamental Rights Charter.
Some Czech politicians said the country should protest against Fischer's statement.
President Vaclav Klaus said he regrets that "these painful historical themes are abused" in the pre-election campaign in Austria again.
Fischer will be defending his presidential post next month.
He made the statement in a letter of greetings to the Sudeten Landsmannschaft (SLOe) in Austria, quoted by the Austrian news agency APA.
The decrees were issued by then Czechoslovak president Edvard Benes shortly after World War Two. They provided for the confiscation of the property of collaborators, traitors, ethnic Germans and Hungarians, except for those who themselves suffered under the Nazis. They also formed a basis for the transfer of the former groups from Czechoslovakia.
Klaus said Fischer's statement proves how prudent it was to secure the opt-out for the Czech Republic from the EU Fundamental Rights Charter.
Klaus insisted on the opt-out citing an alleged risk of the Benes decrees being challenged.
"It shows how important it is that this opt-out be codified in a legally binding way as soon as possible," Klaus said in a press release during his current visit to the United States.
Czech Prime Minister Jan Fischer said the Czech Republic has pronounced its stand on the decrees several times, and there is no reason to change anything in it.
Foreign Minister Jan Kohout also says the decrees are a closed chapter.
"For us the issue has been closed minimally since our entry into the European Union when it was examined whether our legislation, including the mentioned presidential decrees, is compatible with European law and it was noted that it is not in collision," Kohout said.
Senate chairman Premysl Sobotka (Civic Democrats, ODS) said he was surprised at the top Austrian representative attacking the decision made by the great powers which Benes transformed into the decrees.
The decrees were part of the post-war arrangement.
Sobotka recalled that EU representatives agreed with that the European Rights Charter does not apply to the decrees, which Klaus made a condition for his signature of the Lisbon treaty last year.
Social Democrat (CSSD) chairman Jiri Paroubek said his party has always considered the decrees a valid part of the legal order.
"We dismiss their challenging both at home and on international level," Paroubek told CTK.
He said he hopes that Fischer did not use the statement "serious injustice" in relation to the decrees and that he did not challenge them.
In the opposite case, this would be "a deplorable excess that can unnecessarily harm Czech-Austrian relations," Paroubek said.
Paroubek also recalled that the CSSD, unlike most other parties, supported Klaus's demand for the opt-out in the EU for the sake of protection of Benes decrees.
Civic Democrat (ODS) chairman Mirek Topolanek said the election campaign pushes Austrian President Fischer to dangerous populism.
"I would not be surprised if even some Czech politicians took up this favourite election theme," Topolanek said, hinting at the May general election.
He said, however, it is an artificial problem and that there is no threat of Sudeten Germans claiming their property at court.
Jan Kasal (Christian Democrats, KDU-CSL), deputy chairman of the Chamber of Deputies, said Fischer's statement should prompt a strong protest by the Czech Republic.
"I do not know any political party that would want to return to the Benes decrees. They are part of our legal order whether somebody likes it or not," Kasal told CTK.
Pavel Kovacik, chairman of the Communist (KSCM) deputy group, is of a similar opinion.
"I am personally convinced that the Czech Republic must protest against similar things," he said.
The post-war arrangement must be preserved for good and all, Kovacik said.
"It (the arrangement) must not be dusted off when it suits someone before elections, for instance, and it must not be used to make the atmosphere in Europe nervous," Kovacik said.
Some Czech politicians think that European Socialists should put their things in order.
Fischer is a socialist, but his membership has been suspended at the start of his presidential term.
Greens (SZ) deputy Katerina Jacuqes, Chamber of Deputies European committee chairwoman, said the post-war events really were a serious injustice.
"yesterday, however, the legal state is unchangeable and no political statements can change it," she told CTK.


December 8, 2009

 

Petition for dual citizenship to circulate in South Tyrol

By Lisa Chapman

South Tyrol People’s Party (SVP) MP Siegfried Brugger has begun to collect signatures on a petition for dual Austrian-Italian citizenship for provincial residents.

He said today (Thurs) he wanted to send "a strong signal to Vienna" about the wishes of the inhabitants of South Tyrol since he could not understand Austrian "scepticism" about dual citizenship.

"It would be a qualitative improvement of our status as a minority party and a new approach in South Tyrolean politics that would be supra-party and promoted on a broader basis," he was quoted as saying in today’s edition of the South Tyrol newspaper Dolomiten.

Brugger’s comments came partially in reaction to recent comments by Tyrol MP Hermann Gahr, the chairman of Parliament’s sub-committee on South Tyrol, who said such a step would "cause an avalanche in other countries."

Brugger, however, claimed dual citizenship would be easier to arrange than the anchoring of Austria’s protective function in the Austrian constitution, which Italy would strongly object to.

Austrian citizenship for residents of South Tyrol was Austria’s business and "absolutely unobjectionable" since Italy already allowed it, he said, adding Austria would be unable to continue to oppose it if residents of South Tyrol demonstrated they were strongly in favour of it.

News of Brugger’s petition initiative follows senior SVP officials’ call yesterday (Mon) for dual citizenship.

South Tyrol SVP Governor Luis Durnwalder and party leader Richard Theiner also called for Austria’s so-called protective function – a largely symbolic status which has no legal force either domestically or internationally in which Austria acts as South Tyrol's protector - to be anchored in the Austrian constitution.

Some Italian politicians have claimed in the past that Austria has used its status as protector to intervene in Italian internal affairs, particularly on issues concerning South Tyrol's political status and budget.

Several SVP MPs called for dual citizenship last month but the move was opposed by the South Tyrol Freedom Party (FPS) which labelled the SVP’s call "embarrassing".

FPS provincial deputy Ulli Mair said that SVP MPs Karl Zeller and Brugger’s proposal for dual citizenship had been "embarrassing" and that the issue should be dealt with by more than one party.

He said the SVP could not claim to represent South Tyrol. "Such an issue should be discussed at a roundtable," Mair said.

South Tyrol has 300,000 residents. The post-World War I Treaty of St. Germain gave Italy sovereignty over South Tyrol, which until then had been part of the Austro-Hungarian Empire.
Austrian Time




December 8, 2009




 

 

 

 

 

 

 

 


Read the letter of support from Cong. Mitchell (.pdf)

 


November 22, 2009

German World Alliance Press Release

ELLIS ISLAND: WHERE IT BEGAN AND WHERE IT ENDED

On December 8, 2009, the 68th anniversary of the internment of the first German Americans under the U. S. Government’s Alien Enemy Control Program, the German World Alliance, in co-operation with the National Park Service and the support of the German American Internee Coalition (ww.gaic.info), Maj. A.D. Jacobs’ of foitimes.com, The Steuben Society and many other German-American organizations, will host a conference entitled “WHERE IT BEGAN AND WHERE IT ENDED.”

The conference will be held from 11:00 AM to 3:00 PM on Ellis Island, in the lecture hall above the Great Hall. The conference will offer an overview of the Department of Justice internment program, from pre-war planning, to its inception on December 8, 1941 through its end on Ellis Island in 1948, three years after the end of World War II. Talks by former internees will be supported by maps, videos, internment memorabilia and photos of Ellis Island and other World War II internment camps.

The conference will commemorate the thousands of German and Italian Americans and German and Italian Latin Americans who were interned and highlight the fact that their internment remains unknown. It is hoped that Congress will finally pass the Wartime Treatment Study Act which would create an independent commission to analyze the facts and circumstances surrounding the internment of German and Italian Americans and Latin Americans.

All former internees and their families are encouraged to attend. The general public is welcome to join former internees and learn about this unknown aspect of Ellis Island’s and America’s history.

FOR FURTHER INFORMATION contact:
Kearn Schemm 703 534 9383
Kcschemmjr@hotmail.com

__________________________________
Getting There:
Round trip fare on the ferry, which includes admission to both the Statue of Liberty and Ellis Island, is $8 for adults, $6 for senior citizens, $3 for children 3-17 years old, and free to children 3 and under. The ferries, which leave from Battery Park in Manhattan and Liberty State Park in New Jersey, operate 7 days a week, from approximately 9:30am to 5:00pm. For ferry schedule and information, call 212-269-5755 or visit www.statueoflibertyferry.com.

To get to Battery Park

* By train, take the 1 or 9 train to the South Ferry station, 4 or 5 train to the Bowling Green station, or the N or R train to the Whitehall Street station.


21. November 2009

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Die Friedensdiktate von Saint Germain, Versailles und Trianon

Am Anfang stand die Missachtung des nationalen Selbstbestimmungsrechts

Ich darf Ihnen als Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) namens des Verbandes der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) die besten Grüße aus dem Haus der Heimat übermitteln. Der VLÖ wurde 1954 als Dachverband der volksdeutschen Heimatvertriebenen gegründet und vertritt seither in Zusammenarbeit mit seinen Mitgliedsverbänden deren Interessen in der politischen und medialen Öffentlichkeit. Dem VLÖ gehören folgende Landsmannschaften an: Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich, die Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft, die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, die Karpatendeutsche Landsmannschaft in Österreich, die Landsmannschaft der Buchenlanddeutschen, die Landsmannschaft der Deutsch-Untersteirer in Österreich, der Österreichische Heimatbund Beskidenland, der Verein der Banater Schwaben Österreichs und die Gottscheer Landsmannschaft in Klagenfurt. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben rund 350.000 Heimatvertriebene in Österreich eine neue Heimat gefunden...weiter


6. November 2009

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Böhmische Stadt errichtet Denkmal für ermordete Deutsche

PRAG. Die nordböhmische Stadt Postelberg (Postoloprty) errichtet ein Denkmal fr die deutschen Opfer der Massaker im Mai und Juni 1945. Fr einen entsprechenden Antrag stimmten am Mittwoch 14 von 18 Mitgliedern des Stadtrates.

Die Inschrift soll sowohl in tschechischer als auch in deutscher Sprache lauten: "Allen unschuldigen Opfern der Ereignisse in Postelberg vom Mai und Juni 1945."

Unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs hatte in der Stadt eine Einheit des tschechoslowakischen Militärs ber 5.000 deutsche Männer im Alter von 12 bis 60 Jahren eingesperrt, um "das Terrain von feindlichen Elementen zu subern", wie es in einem Befehl hie.

Ermittlungen 2003 aufgenommen

Die Deutschen wurden gefoltert und zum Teil grausam ermordet. Aus einem Massengrab wurden spter 763 Skelette geborgen. Eine tschechoslowakische Untersuchungskommission verzichtete mit Verweis auf die Bene-Dekrete auf eine Strafverfolgung der Täter.

1995 hatte der tschechische Journalist David Hertl den Fall erneut aufgerollt, woraufhin der Schriftsteller Ludvk Vaculk Strafanzeige stellte. Wegen eines 2003 gefundenen Parlamentsprotokolls von 1947 waren die Ermittlungen schlielich wieder aufgenommen worden.

Initiative von Sudetendeutschen

Die tschechische Polizei hat im Juni dieses Jahres schlielich die Verantwortlichen des Massakers ermittelt. Demnach htten der 1991 verstorbene Offizier Vojtch ern und der 1969 verstorbene Polizeikommandant Bohuslav Marek die Befehle gegeben. Die beiden hätten auch selbst gettet, erklrte der ermittelnde Kriminalkommissar laut Radio Prag.

Da der Opfer nun mit einem Denkmal gedacht wird, geht mageblich auf die Initiative des sudetendeutschen Frdervereins der Stadt Saaz (Zatec) zurck, der unter anderem mit einer Wanderausstellung, die in mehreren böhmischen Städten gezeigt wurde, auf die Greueltaten von 1945 aufmerksam gemacht hatte. (vo)

Wien, am 16. Juni 2008

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Deutscher Kulturverein in Marburg/Slowenien geehrt

Deutschen Minderheit in Slowenien erhält damit Anerkennung

Die Deutsche Weltallianz (DWA) teilt mit, dass Veronika Haring, Obfrau des Marburger „Vereins deutschsprachiger Frauen Brücken“ eine Ehrenmedaille für interkulturelle Leistungen verliehen bekommt. Diese Auszeichnungen werden vom Kulturvereinsverband Marburg und der Marburger Zweigstelle des öffentlichen Fonds für kulturelle Tätigkeiten vergeben. Die Verleihung findet am 18. Juni 2008 um 19 Uhr im Marburger UNION-Saal statt.

Die DWA begrüßt diese Geste und wertet sie als wichtigen Schritt zur Anerkennung der deutschen Minderheit in Slowenien durch slowenische Einrichtungen. Bisher besteht nämlich das Problem, dass die deutsche Minderheit in Slowenien nicht als autochthone Volksgruppe anerkannt wird, was bedeutet, dass sie keine Basisförderungen vom slowenischen Staat erhält. Wassertheurer Peter, Präsident der DWA, macht auf die italienische und ungarische Minderheit in Slowenien aufmerksam: „Beide werden in der slowenischen Verfassung als autochthone Volksgruppen anerkannt und können auf staatliche Subventionen und rechtliche Sonderprivilegien zurückgreifen, die der deutschen Volksgruppe vorenthalten bleiben.“ Wassertheurer erkennt in der slowenischen Rechtspraxis eine Diskriminierung der deutschen Minderheit. Wassertheurer meint daher: „Die DWA fordert die Regierung in Österreich auf, diese ethnische Diskriminierung im bilateralen Verkehr mit Slowenien zu thematisieren und auf eine Lösung nach dem Vorbild der italienischen und ungarischen Minderheit zu drängen. Hierbei wäre die Einbindung der deutschen Minderheit in die Gespräche unbedingt notwendig, “ meint Wassertheurer.

Wien, am 12. 06.2008

Presseaussendung der Deutschen Weltallianz

Meinungsfreiheit muss auch für Heimatvertriebene gelten

Wo bleibt hier der Rechtsstaat?

Deutsche Weltallianz (DWA) kritisiert Angriffe gegen Erika Steinbach, Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV) in Deutschland. Steinbach wurde nach heftigen Protesten linker Studenten daran gehindert, eine Vortragsreihe an der Universität in Potsdam durchzuführen.

Die Vortragsreihe von Erika Steinbach sollte „Die Siedlungsgeschichte der Deutschen in Ostmitteleuropa“ behandeln und wurde vom Historischen Institut und Menschenrechtszentrum der Universität Potsdam und dem Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte veranstaltet. Antifa-Aktivisten erkannten darin eine revanchistische Aktion (???) und hatten bereits am 27. Mai 2008 den Zugang zum Auditorium Maximum der Universität gewaltsam blockiert und damit eine Veranstaltung unmöglich gemacht. In den nächsten Tagen kam es zu Tumulten – die Polizei musste sogar mit Wasserwerfern ausrücken und gegen die linken Randalierer vorgehen.....weiter

June 10 , 2008

GWA Member To Give Talk On The German-American Internment

GWA member and German-American Internee at age 17, Eberhart Fuhr, has been invited to discuss the internment of German Civilians by the USA on June 21, 2008 at the Cincinnati Museum. Mr. Fuhr will make a formal address/lecture at 1:00 PM and will preside over an exhibit booth from 2:00 PM until closing. Fuhr will exhibit Alien Registration of 1940 and re-registration documents after Pearl Harbor, arrest warrant by Attorney General Biddle, photos of internment facilities, Internee Rosters of 1944 and 1946, Ellis Island photos, Senate Bill S. 1749, dated July 1947 introduced by Senator Wm. Langer, naming 280 including the writer for release, NY Times articles of 1947 citing court sanctioned refusal of HABEAS CORPUS, and 1948 article citing that 150 internees remained interned. Mr Fuhr will also show personal photos, documents, and information.

Please feel free to disseminate this notice to all German-Americans in the Cincinnati area as we hope attendance will be good. The Museum is located in the Union Terminal Building completed in 1933 with murals (mosaic as large as 22'x 110') by German born Winold Reiss, then resident of Woodstock. The Terminal is celebrating its 75th Anniversary. Mr Fuhr lived but 10 city blocks from there at the time he was interned by the US government for being a German.

Wien, am 15. Mai 2008

Wann kommen endlich tschechisch-deutsche Ortsschilder?

Zeihsel: Zynische, minderheitenfeindliche Ortstafelregelung in Tschechischer Republik aufheben

In der tschechischen Zeitung Mlada fronta Dnes am 13.05.2008 berichtete die Ministerin für Minderheiten, Džamila Stehliková, dass 31 Gemeinden in der CR auch polnische Namen auf den Ortsschildern bekommen und die polnischen Bezeichnungen auf den Ortsschildern gleich groß sein müssten, wie die tschechische Schrift. Aus praktischen Gründen sei es auch besser, die Bezeichnung auf der gleichen Ortstafel unterzubringen, da nur anderssprachige Schilder immer wieder beschädigt würden, meinte die Ministerin....weiter

April 12 , 2008

"I did over 4 years ... for being a German"

WWII internee tells his personal story of liberty imperiled

By Rubén Rosario

What's it like to be locked up in your adopted country as a "dangerous alien enemy"? Eberhard Fuhr knows. His crime?
"I was bred up to like the country I was born in,'' Fuhr, 82, a retired former Minnesota corporate sales executive, told me during a chat before a lecture at Concordia University in St. Paul last week. "But I was also taught to love the country I was living in.''
Fuhr is not one of the "enemy combatants'' or suspected associates held at Guantanamo Bay or other secret detention camps following the outbreak of war five years ago. But he knows the feeling. .....more

26.03.2008

Unterstützung für Tibet

Pressemitteilung der Sudetendeutsche Landsmannschaft, Bezirksgruppe Oberbayern

March 9, 2008

First Germans in America

400th Anniversary Celebration Jamestown and Williamsburg, Virginia April 18–20, 2008

Click here for the detailed program...

 

5. März, 2008

5º TREFFEN DER DEUTSCHEN GEMEINSCHAFTEN IN LATEINAMERIKA

Das 5º Treffen fand am 6. bis 12. November 2007 in Colonia Tovar, Venezuela, statt, 60 Km von Caracas entfernt in bergiger Gegend. Colonia Tovar war über ein Jahrhundert ohne grossen Kontakt mit der Aussenwelt, was aber dazu beigetragen hat, den langen Erhalt der Sprache (alemannischen Dialekt) und Kultur der aus Baden stammenden Einwanderern, die 1843 nach dort kamen, hauptsächlich aus Endingen am Kaiserstuhl. Heute ist Colonia Tovar das grösste Tourismuszentrum von Venezuela und durch seine hohe landwirtschaftliche Produktivität, besitzt es eine hervorrangende wirtschaftliche Situation im Land. Das Munizip Tovar zählt ungefähr 25.000 Einwohner, davon rund 8.000 deutscher Herkunft. Jedoch das Stadtzentrum, Colonia Tovar, zeigt einen ausgeprägten deutschen Stil, was von allen Einwohnern, gleich welcher Herkunft, gepflegt wird. Die kulturellen Verbindungen mit Endingen wurden stark entwickelt, ein Verdienst des Bürgermeisters Esteban Bocaranda und besonders von Dipl.Ing. Leopoldo Jahn, dessen deutscher Vorfahre schon 1835 nach Venezuela kam. ....weiter

February 3 , 2008
PRESS RELEASE--for immediate release

Midwest/WWII History Museum Annouces German Film Series

Filme im Februar Film Series: A Month-Long Exploration of German Film

From 1920s German expressionist film such as The Cabinet of Dr. Caligari to the Nazi anti-Semitic propaganda of The Eternal Jew, from postwar film such as The Murderers are Among Us to modern day attempts at understanding a horrific past in Downfall, to finally finding optimism in the present and future in The Princess and the Warrior, German filmmaking encompasses the history and emotions of a country with a tumultuous past, and has come full circle in its exploration of its past, present and future.....more

January 21, 2008

"Day of Remembrance" Gets Unanimous Support

House Passed Resolution 404-0, Recognizing Wrongs

Washington, DC ­ Legislation authored by US Rep. Mike Honda (D-CA), Chair of the Congressional Asian Pacific American Caucus, today received unanimous congressional approval, clearing the way for a national "Day of Remembrance" to recognize the wrongful internment of members of America's Japanese, German, and Italian communities during World War II....more

image2008-01-18, ostatnia aktualizacja 2008-01-18 14:10

They Were Killing Germans in Revenge

Adam Zadworny, Szczecin/Stettin

During the winter of 1945/1946, in Świnoujście/Swinemünde, cut off from the rest of the world by accumulated ice floe, Poles were murdering German civilians. The National Remembrance Institute (IPN) is searching for the victims' graves and pledging to fill yet another blank page in Poland's post-war history.

The building at Piastowska street in Świnoujście/Swinemünde - which served as police headquarters in the immediate post-war period - today houses a special school. Under the tarmac of the school's sports field, the IPN expects to find a mass grave of the Germans murdered in the building.....more

Wien, 6. Dezember 2007/GE

10. Dezember 2007 –Tag der Menschenrechte

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich fordert unter Hinweis auf die Petition der Sudetendeutschen vom 2.12.1975 an die UNO in New York, vom 8.07.1976 an die UNO-Menschenrechts-Kommission in Genf und vom 17.06.1993 an die UNO-Menschenrechtskonferenz in Wien

· die Rehabilitation der Opfer von Vertreibung, Zwangsarbeit und Völkermord 1945/1946 durch die Beneš-Dekrete der damaligen CSR und
· Wiedergutmachung der entschädigungslosen Enteignung....weiter

Wien / Triest, den 5. Dezember 2007

Die Europäische Union der Flüchtlinge und Vertriebenen – EUFV in Triest gegründet

Peter Ludwig (SLÖ) zum Stellvertretenden Generalsekretär gewählt

Am 1. Dezember 2007 haben die Delegierten von 11 Vertriebenenorganisationen in Triest, im Großen Saal der Handelskammer, die Europäische Union der Flüchtlinge und Vertriebenen (EUFV) gegründet. Aus Österreich nahmen der VLÖ - Verband der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich– Bundesverband und die Gottscheer Landsmannschaft aktiv teil....weiter

November 20, 2007

Sen. Schumer Offers Help

October 17, 2007

Czech MPs reject dialogue with Austria on Benes decrees

Prague- Czech deputies across the political spectrum have rejected the Austrian parties' appeal for Prague to launch a dialogue on the postwar Benes decrees, deputies addressed by CTK said today.

The decrees issued by former Czechoslovak president Edvard Benes, later enacted as laws, stripped most ethnic Germans and many Hungarians in Czechoslovakia of property and citizenship after World War Two.

Austrian politicians also pointed out that the Austrian-Czech inter-parliamentary commission dealing with the safety issues of the Temelin Czech nuclear power plant should serve as a model for a dialogue on the Benes decrees. ....more

25. September 2007

Unverständlicher Akt gegen vertriebene, enteignete und ermordete Karpatendeutsche und Ungarn

ÖVP-Vertriebenensprecher Kapeller kritisiert Beschluss des slowakischen Parlaments über Unantastbarkeit der Benes-Dekrete

Wien, 25. September 2007 (ÖVP-PK) "Der Beschluss des slowakischen Parlaments über die Unantastbarkeit der Beneš-Dekrete vergangene Woche ist ein unverständlicher Akt der Slowakei gegenüber den abertausend vertriebenen, enteigneten, zur Zwangsarbeit verschleppten und vielfach ermordeten Karpatendeutschen und Ungarn der Jahre 1945 bis 1948. Aber es ist auch ein Schlag ins Gesicht der europäischen Werte- und Rechtsgemeinschaft", zeigt sich ÖVP-Vertriebenensprecher Abg. Norbert Kapeller entsetzt über die Beschlussfassung des Parlaments in Pressburg. Es sei skandalös, wenn ein Parlament eines EU-Mitgliedsstaates "ethnische Säuberungen" gutheiße....weiter

September 23, 2007

Participants Needed for New Book on Women in the Expulsion

Dear German World Alliance Members, I am seeking about 15 women who will share with me their stories of displacement from East Central Europe, 1945-1950, for publication in a German-language edition of Voices of Loss and Courage. I am looking for women from the following areas: Sudetenland, Koenigsberg, East Prussia, West Prussia, and Pomerania and will consider others.

Please email me at bneary@uscupstate.edu if you are interested in participating or if you know of someone who is interested. Thank you -- I look forward to hearing from you.
Brigitte Brigitte Neary, Ph.D. Associate Professor of Sociology University of South Carolina Upstate
864-503-5834 (phone) 864-503-5705 (fax)

Nachrichten DPA 21.09.2007

Die Beneš-Dekrete sind "unantastbar"

Das Parlament der Slowakei hat die umstrittenen Beneš-Dekrete mit großer Mehrheit für "unantastbar" erklärt. Die Verordnungen waren Voraussetzung für die Enteignung und Vertreibung von rund drei Millionen Sudeten- und Karpatendeutschen sowie Ungarn aus der Tschechoslowakei nach dem Zweiten Weltkrieg....weiter

English Version: Slovak president defends decision on Benes decrees

13. September 2007, Sudetenpost

DWA Mitglied übt harte Kritik an regierenden Politikern in Österreich wie in Deutschland

Bekannter Völkerrechtler Altred M. de Zayas im “Sudetenpost”- lnterview ermutigt die Vertriebenen aber zum Durchhalten

Sudetenpost: Herr Professor de Zayas, viele Vertriebene sind der Ansicht, daB man im Kampf für Recht und Gerechtigkeit ohnehin nicht mehr viel ausrichten könne. Ist der Pessimismus berechtigt?

Altred M. de Zayas: Gutta cavat lapidem (Ovidius). Steter Tropfen höhlt den Stein. Die deutschen Vertriebenen dürfen nicht aufgeben. Sie sollen weiterhin auf ihre Rechte bestehen, auch wenn die deutschen und österreichischen Politiker versagen. Es geht um die Menschenwürde und um das allgemeine Prinzip der Gleichheit aller Menschen und der Gleichheit der Opfer. Deutsche Opfer dürfen nicht als Opfer zweiter Klasse behandelt werden. Die Armenier sind lange Zeit ignoriert worden. Sie haben neunzig Jahre um ihre Anerkennung als Opfer gekämpft -und heute wird der Völkermord an den Armeniern anerkannt und die Armenier haben ihre Geschichte, ihre Identität, ihre Ehre zurückerkämpft. Die überlebenden Griechen aus Pontos und Smyrna, die Überlebenden Assyrer und ihre Nachfolger kämpfen noch gegen das Schweigen ihres Leidens, denn sie waren genauso von den Osmanen ausgerottet als die Armenier. Die deutschen Vertriebenen warten noch auf Anerkennung ihres Status als Opfer. Sie sollen ähnlich wie die Armenier verfahren und auf der Basis der Menschenrechte das verlangen, was ihr Recht ist. Es gibt keinen schlimmeren Pessimismus als Verzicht.....weiter

September 9, 2007

Office of Attorney General Opposes Justice for German-Americans

8. September 2007

Randnotizen zum Deutschlandtreffen der Schlesier 2007

Christian K. Kuznik, stellvertretender Bundesvorsitzender

Nun ist es vorbei, das heimatliche Schlesiertreffen in Hannover. 18 Jahre hat es gedauert, bis die Schlesier sich wieder in ihrem Patenland Niedersachsen treffen konnten, nachdem die linke rot-grüne Regierung des Landes seinerzeit die „revanchistischen und rechts-radikalen“ Schlesier aus ihrem Bundesland ausgebootet hatte. Und das diesjährige Treffen in Hannover war ein großer Erfolg in vielerlei Hinsicht – es kamen viel mehr vertriebene Schlesier aus dem Bundesgebiet und einige aus der Heimat, als die meisten es erwarten konnten. Ihnen allen gebührt Dank für ihre Treue zu Schlesien und den Landsleuten, aber auch den Organisatoren und Helfern in der Landsmannschaft sowie allen anderen Akteuren und großen und kleinen Spendern und Sponsoren des Treffens....weiter

August 27, 2007

Scandalous letter from Bush Justice Department on Wartime Treatment Study Act

21. 8, 2007

Mehrsprachig: Ein Faktor der Versöhnung

Mit dem Aufstellen zweisprachiger Ortsschilder tut sich Tschechien schwer

Von Peter Josika

Seit 2001 gilt in Tschechien ein Minderheitengesetz. Seit 2005 können autochthone Minderheiten zweisprachige Orts-, Straßen- und Hinweisschilder beantragen, wenn sie mindestens zehn Prozent der Bevölkerung einer Gemeinde stellen. Laut aktueller tschechischer Volkszählung gibt es fast hundert Gemeinden, in denen die deutsche, polnische und slowakische Volksgruppe diese Marke erreicht....weiter

11. 07. 2007

Immer noch offene Vermögensfragen

Berlin – Der Bund der Vertriebenen hat nachdrücklich eine verbindliche Regelung noch offener Vermögensfragen gefordert. „Das ist eine längst überfällige Aufgabe der Politik, auch der deutschen Politik“, sagte Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach am Wochenende in der BdV - Bundesversammlung in Berlin. Im Interesse Deutschlands, des Rechtsfriedens in Europa und der guten Nachbarschaft führe nur eine Lösung dieser noch offenen Fragen zu dauerhafter Befriedigung. Steinbach sprach sich zugleich für einen nationalen Gedenktag für die Opfer von Vertreibung, Deportation und Zwangsarbeit aus. Eine „längst überfällige Verpflichtung Deutschlands“ nannte sie die Einrichtung einer Dokumentationsstätte über das Schicksal Vertriebener....weiter

July 12, 2007

Three letters by GWA members printed in Newsweek

An English Connection?

Evan Thomas makes a good point that the British-American language ties contributed to the Anglo-American hegemony in the 20th century ("Ties of Blood and History," Feb. 26). But 92 years after the outbreak of World War I, readers are entitled to a more balanced approach to the causes of these conflagrations. The Manichaean good/bad perspective does not help us understand the complexities, and the statement "the English-speaking peoples have been seriously threatened by force four times: twice by German aggression, once by Soviet totalitarianism and most recently by Islamic fanaticism" casts Anglo-Americans as "good guys," without trying to understand the problems and interests of the "bad guys."....more

July 4, 2007

PILGRIMS OF WAR -- A MOVING NOVEL OF THE INTERNMENT OF JAPANESE, GERMAN AND ITALIANS DURING WORLD WAR II

Awarding winning author and screenwriter Carl A. Veno's moving novel " Pilgrims of War" is now available by Publish American and will be released to Amazon. com and bookstores in three weeks. The novel based on a true story of the internment of not only Japanese, but Germans and Italians during World War II....more

June 29, 2007

PRESSEMITTEILUNG

Grußwort an die Teilnehmer des Deutschlandtreffens der Schlesier vom 30. Juni - 1. Juli 2007 in Hannover

BdV-Präsidentin Erika Steinbach MdB hat sich mit folgendem Grußwort an die Teilnehmer des Deutschlandtreffens der Schlesier gewandt:

Liebe Schlesier, liebe Schlesierinnen!

Zu Ihrem diesjährigen großen Deutschlandtreffen grüße ich Sie seitens des Bundes der Vertriebenen und auch persönlich recht herzlich. Besonders freut es mich, dass Ihr Treffen endlich wieder in Hannover, der Hauptstadt Ihres Patenlandes Niedersachsen stattfinden kann. Dafür ist Ministerpräsident Wulff sehr zu danken. ...weiter

June 29, 2007

Nummer Sexa Groundhog Lodge

Helen Yanulus, Pocono Life Writer

At one time, people who sought a ticket to the annual banquet of the Nummer Sexa Groundhog Lodge in the West End had to wait for one to become available. For the most part, tickets were handed down from one generation to the next.

During its heyday, 500 people attended the February event where a speaker was featured, and the effort concentrated on preserving the Pennsylvania German language and culture.

Bob Andrews of Kresgeville, vice president of the lodge that was formed in 1950 and presided over for the first 25 years by his father, Raymond Andrews, said, "It's our ancestry, culture and language. It's the mudder schprohe, or mother tongue. We are shoveling sand against the tide because young people aren't learning it."...more

Biel - Bienne, Monday, 25 June 2007

More bilingual signs in Germany- but idea of German signs in southern Denmark sparks controversy

by Peter Josika

A new ruling by the German Ministry of Infrastructure paves the way for more bilingual place-name signs in Germany. The areas affected by the new rules will be the northernmost state (Bundesland) of Germany, Schleswig-Holstein, where autochthonous Frisians, Danes and Low-Germans live. While bilingual signs have already been erected in many traditional Frisian-speaking communities, there are, as yet, no signs in Danish and Low-German....more

Wien, 22. Juni 2007/GE

Neues Referat für deutschsprachige Volksgruppen im Ausland

Außenministerium will Betreuung der Altösterreicher verbessern

Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, sowie die österreichischen Vertretungsbehörden im Ausland engagieren sich seit Jahren für die Anliegen der deutschsprachigen Volksgruppen und deren Angehörige in der österreichischen Nachbarschaft. "Mit Hilfe der Schaffung eines eigenen Referates im Außenministerium wollen wir einerseits unser Engagement für die Angehörigen dieser Volksgruppen vertiefen, die Betreuung und innerösterreichische Koordination verbessern, sowie auch einen symbolischen Akt setzen, der unser fortlaufendes Engagement deutlicher zur Geltung bringt", sagte Staatssekretär Hans Winkler.....weiter

Wien, 15. Juni 2007/GE

Zeihsel: Kambodscha als Vorbild für Tschechen

Täter können endlich für Völkermord verfolgt werden

Die Justiz in Kambodscha kann endlich nach jahrelangen Verzögerungen gegen die noch lebenden Anführer des Regimes der Roten Khmer vorgehen. Wie die APA vom 13. Juni 2007 berichtet, konnten die Richter in Kambodscha eine neue Strafprozessordnung ausarbeiten. Nunmehr ist es möglich, in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen (UN) Ermittlungen aufzunehmen und Haftbefehle auszustellen. Der Prozess soll offiziell spätestens Anfang nächsten Jahres beginnen. Das Tribunal, das den Völkermord der Roten Khmer untersuchen sollte, wurde letztes Jahr auf Grundlage eines Beschlusses der kambodschanischen Regierung und der UNO gegründet. ....weiter

June 9, 2007

Senate votes to study treatment of Germans in U.S. during WW2

By Frederic J. Frommer, Associated Press Writer

WASHINGTON,--In 1943, 17-year-old Eberhard Fuhr was taken out of his high school classroom in Cincinnati, arrested by FBI agents, and sent off to an internment camp for "enemy aliens" in Texas, where he spent the next 4 1/2 years with his family. Thousands of Germans experienced a similar fate. They were detained in far fewer numbers in this country than Japanese.

The stories of the Germans have gotten little attention so far, but the Senate took a step toward changing that this week, voting to look into the treatment of Germans and other Europeans in the U.S. during World War II. The legislation's status is uncertain because it was passed as an amendment to the immigration bill, which stalled in the Senate this week....more

May 31, 2007
GWA Supports Helmut Oberlander's fight for justice!

A petition to restore Helmut Oberlander's citizenship. Please read it and if you agree with the text we urge you to sign it.

May 31, 2007
Dual identities of German-American artists explored in show
By Bonny Zanardi
DOPPELGANGER,A group show of German American Artists (GAA), opens today at the 1870 Art Center in Belmont. The works explore the influences of two worlds, two homes — Germany and America — on the artists. The show's title relates to a feeling of living in "parallel universes," with the influence of the artists' German upbringing and education interwoven into their artistic expression, no matter how long they have lived in America.

29.05.2007
Letzter Applaus für den Schirmherrn
Stoiber übt als Gast bei den Vertriebenen harsche Kritik an Prag
von Nikolaus Dominik - Münchner Merkur
Augsburg ­- Edmund Stoiber blieb sich als Schirmherr der Sudetendeutschen in seiner Abschiedsrede beim Pfingsttreffen der Heimatvertriebenen treu. Wie in den Jahren zuvor verteilte er erst einmal kräftige Hiebe in Richtung Prag, lobte sich selbst für seine Erfolge und streute immer wieder ein paar nachdenkliche, historische Details ein, um den Sudetendeutschen zuzurufen: "Das ist Ihr Verdienst, darauf können Sie stolz sei, das haben Sie erreicht."

May 26, 2007 - Europe News
German expellees call for talks with Czech government By DPA May 26, 2007, 13:47 GMT

Augsburg, Germany - The leader of a German expellees group called on the Czech government Saturday to agree to talks as a confidence-building measure between the two sides. Bernd Posselt, head of the Sudeten German Association, urged the government in Prague to end its 'hysterical fear' of the group and hold round table discussions that would help rebuild trust.

May 24, 2007
PRESS RELEASE
Think only Japanese Americans were interned during World War II? If so, think again! Some of Germany and France's biggest television stations and an award-winning documentary producer are headed to the Twin Cities Metro area in early June to film an unknown sub-chapter of U.S. World War II history. Guest speakers from across the nation will meet them in St. Paul, to speak about their families' dramatic wartime experiences.

Praha, Monday 14 May 2007
Czech Republic: German language community lacks protection
By Peter Josika
The Germans of the Czech Republic, formerly one of the largest linguistic minorities in Europe, have only qualified for limited protection measures based on Part 2 of the European Charter of Regional and Minority Languages (ECRML). The ECRML entered into force in the Czech Republic on March 1, 2007.

4.Mai 2007
"Tschechische Rechtsextremisten Feiern die Vertreibung!"
Radio Prag meldete gestern folgende Nachricht: "Rechtsextreme Nationalpartei will 8. Mai mit "symbolischer Vertreibung" begehen. Die rechtsextreme tschechische Nationalpartei plant für den Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai eine Kundgebung gegen die Sudetendeutsche Landsmannschaft. Unter dem Titel "posledni odsun", "letzte Vertreibung" sollen in einem symbolischen Eisenbahnwaggon Landsmannschafts-Chef Bernd Posselt und sudetendeutsche Kollaborateure abgeschoben werden.

29. April 2007
Fortschritt in der Slovakei

Link zum Artikel aus dem Karpatenblatt...

Wien, 25. April 2007/GE
Jenny Schon liest in Prag
Die am 16. Dezember 1942 in Trautenau / Trutnov / Böhmen geborene Schriftstellerin lebt in Berlin, Schmargendorf.
Im Kinderwagen wurde sie mit ihrer Mutter im Juli 1945 aus dem Land gejagt, lebten bis zum Winter 1945/46 illegal im Erzgebirge, bis sie vom Bruder gefunden und nach Brühl / Köln geholt wurden – dem Geburtsort des Vaters Oskar Schon. In früher Jugend fing Jenny Schon mit dem Schreiben an.

Berlin, 23. April 2007
Sauer: Unrecht bleibt Unrecht in Europa und in Polen

Der Bundesvorsitzende der Ost- und Mitteldeutschen Vereinigung der CDU/CSU (OMV), Helmut Sauer (Salzgitter) erklärt: Aus der Mitte des polnischen Senats heraus ist ein Gesetzentwurf vorgestellt worden, durch den die Einträge der deutschen Eigentümer aus den Grundbüchern gelöscht werden sollen. Dies ist der Versuch, begangenes Unrecht durch neues Unrecht zu zementieren.

April 12 , 2007
Obituary: Kurt Vonnegut, 84
Satirical novelist captured absurdity of war in Slaughterhouse-Five
By CRISTIAN SALAZAR Associated Press
NEW YORK — Kurt Vonnegut, the satirical novelist who captured the absurdity of war and questioned the advances of science in darkly humorous works such as Slaughterhouse-Five and Cat's Cradle, died Wednesday. He was 84.
Vonnegut, who often marvelled that he had lived so long despite his lifelong smoking habit, had suffered brain injuries after a fall at his Manhattan home weeks ago, said his wife, photographer Jill Krementz.

Wien, 5. April 2007/GE
Wann kommen tschechisch-deutsche Ortsschilder?
Zeihsel: Ortstafelregelung in Tschechischer Republik minderheitenfreundlicher
Am 1.März 2007 trat in der Tschechischen Republik die Charta der Minderheiten und Regionalsprachen in Kraft. Deutsch wird dabei nur nach Kapitel 1 und 2 geschützt. Kapitel 3, das weitgehende Massnahmen wie zweisprachige Schilder und Schulen beinhaltet, wird nur den Polen und Slowaken zugestanden. Dies, obwohl die deutsche Minderheit in 13 Gemeinden über 10% der Bevölkerung stellt und historisch die bei weitem grösste Minderheit des Landes ist.
Wien, 3. April 2007/GE
Charta der Vertriebenen und Flüchtlinge Europas in Triest unterzeichnet
(PAÖ) In Triest fand vom 29. bis 31. März 2007 der "1. Internationale Kongress der Vertriebenen und Flüchtlinge in Europa" statt. Organisiert wurde diese Initiative von der "Unione Degli Istriani", dem Dachverband der nach 1945 aus Istrien und Dalmatien vertriebenen Italiener.
Berlin, 02. April 2007
Vertriebene/Enteignete haben Anspruch auf Rechts-Anerkennung!
P R E S S E M I T T E I L U N G

In Warschau haben Gespräche zwischen Vertretern polnischer und jüdischer Verbände (Jewish Claims Conference und Union polnischer Immobilienbesitzer) mit der Regierung und dem Parlamentsvorsitzenden über eine Kompensation für im Zweiten Weltkrieg und unter kommunistischer Herrschaft geraubten Eigentums stattgefunden.

April 2 , 2007
GREETING OF THE PRESIDENT OF THE GERMAN WORLD ALLIANCE
The First European Conference of Expellees in Europe comes at a time in human history when ethnic cleansing is still the order of the day in many parts of the world. It marks a good beginning, a needed beginning in the search for a solution to the problem of ethnic cleansing.
Wien, 23. März 2007/GE
Zeihsel: Schlussstrich gilt nur für Heimatvertriebene
Warum für die einen, nicht aber für die anderen?
(PAÖ) Kurt Scholz, Restitutionsbeauftragter der Stadt Wien, sprach von einer "Harmoniebedürftigkeit der Österreicher" und wandte sich damit gegen einen "Schlussstrich" in Sachen NS-Restitution. Für die Sudetendeutschen, Donauschwaben und anderen altösterreichischen, deutschen Vertriebenenopfer stellt sich die Frage, warum nur für die Heimatvertriebenen der "Schlussstrich" gelten soll?

22. Marz 2007 PRESSEMITTEILUNG
Seine Taten bleiben ungesühnt
Solomon Morel ist tot
Zum dieser Tage bekannt gewordenen Tod von Solomon Morel, März-November 1945 Kommandant des berüchtigten polnischen Konzentrationslagers ZGODA im oberschlesischen Schwientochlowitz, in dem in wenigen Monaten rund 1.500 deutsche Zivilisten umkamen, erklärt BdV-Präsidentin Erika Steinbach.

March 21 , 2007
GWA HONORS MICHAEL LUICK-THRAMS
Washington/Vienna/Berlin: The German World Alliance (GWA), an international association of men and women of German descent, endorses the work of Mr. Michael Luick-Thrams and his inspiring "Traces" exhibition, which reflect the traditional American values of justice and compassion. GWA honors his achievement in drawing public attention to the humiliations and suffering endured by some 11,000 loyal German-Americans 1941-47, who were unjustly deprived of their liberty and interned during the second world war, whose privacy and family-life were wrongly interfered with and whose businesses were ruined without any compensation.

March 18 , 2007
GWA President responds to LA Times Editorial
Dear Sirs,
Thank you for your opinion piece on the Japanese Latino issue, it is truly wonderful to see a major newspaper take up this issue. Anyone who has sat with Japanese Latinos and heard their stories, seen their tears, as I did supporting them at the Interamerican Commission on Human Rights last year, can only feel the greatest of sympathy for their cause.

March 18 , 2007
Japanese Latinos: The Forgotten Internees
The U.S. owes long-overdue redress to the Japanese Latinos it kidnapped during World War II

LA Times Editorial
FROM 1941 TO 1945, the United States government kidnapped 2,264 ethnic Japanese people from 13 Latin American countries on the grounds that they posed a threat to national security. The Japanese Latinos were imprisoned in U.S. internment camps, and about 800 were eventually sent to Japan in exchange for U.S. prisoners of war in Japan. Some were never heard from again. After the war, more than 900 were forcibly deported to Japan, and about 100 returned to Latin America. Most of the remainder stayed in the U.S.

Wien, 15. März 2007/GE Sudetendeutscher Pressedienst (SdP
OFFENER BRIEF
Sehr geehrter Herr Universitätsprofessor Dr. Suppan!
Es ist außerordentlich bedauerlich, daß auch in der wissenschaftlichen Diskussion die Verluste der Sudetendeutschen bei dem unvergleichlichen Völkermord 1945/46 ständig in unzulässiger Weise relativiert werden. War das schon bei den Opferzahlen mit Täuschungstricks hinsichtlich der Kriegsgefallenen in einer moralisch bedenklichen Art und Weise der Fall, so findet man für die Verharmlosung des Vermögensraubes, wie im Beitrag der "Presse" vom 14: März 2007 / S. 29 zu lesen, kaum Worte.

March 14 , 2007
The Flight
Bryan Malessa: An unsentimental account of the refugees we weren't allowed to pity
By CJ Schuler
In the closing months of the Second World War, Ida, a young mother of three, is living in a farming village in East Prussia. The farthest-flung corner of the German Reich - its capital Königsberg (now the Russian port Kaliningrad) was 600km from Berlin - the province was separated from the rest of country by a strip of Polish territory. The opening chapters of The Flight are a lyrical evocation of the rural life and culture of this remote region, with its mysterious forests and amber-strewn coast. Many inhabitants had roots predating its medieval conquest by the Teutonic Knights. The author's surname is a Baltic one, also found in Lithuania.

March 8, .2007
The Year of Vonnegut
Throughout 2007, the Indianapolis-Marion County Public Library and the Indianapolis Cultural Development Commission are collaborating with community partners on a citywide celebration to honor one of our city's own, author Kurt Vonnegut.
Called the Year of Vonnegut, the yearlong celebration will feature events and activities to honor Vonnegut and his contributions to American literature and art.
From the One Book One City Program and Kurt Vonnegut as the featured speaker at the Library's McFadden Lecture in April, to architectural tours and readings at theaters, there will be something for everyone to enjoy and learn from.
The Year of Vonnegut celebration is intended to create greater awareness among Indianapolis residents of Kurt Vonnegut's literary and artistic contributions to the world and the fact that he was born and raised in Indianapolis.

March 2, 2007
A Matched Pair: Two Reports From Hell

The story of the Expulsion of the Eastern European Germans has not been dealt with well in English literature, indeed, it has been largely ignored. A few first person stories have come out, Wolfgang Samuel’s “German Boy” (Mecklenburg/Pommern) and Elizabeth Walter’s “Barefoot on the Rubble” (Yugoslavia) come to mind, but in general, English speaking readers, like most of our children and grandchildren are, are cut off from literature concerning an event that ended close to 1,000 years of German presence in areas that are now considered to be parts or Poland, Czech Republic, Russia, and other Eastern European states. An event so epochal that it changed the ethnic face of Europe.

Wien, 20.02.2007
5. Ball der Heimat
Ein Trachtenmeer umrahmt mit heimatlichen Klängen
Am 17. Februar 2007 fand im Wiener Hotel Wimberger der 5. Ball der Heimat statt, der sich in den letzten Jahren zu einem Großereignis der volksdeutschen Heimatvertriebenen entwickelt hat. Für den reibungslosen Ablauf sorgten die Siebenbürger Sachsen, die in Zusammenarbeit mit den Sudetendeutschen und Donauschwaben die Organisation leiteten. Für die hervorragende Musik war wieder Laci Beck mit seinem Ensemble aus Ungarn verantwortlich.

February 8, 2007
We Were Not the Enemy
Remembering the United States’ Latin-American Civilian Internment Program of World War II
by Heidi Gurcke Donald
—is now available through bookstores or on-line at Barnes and Noble or Amazon.com—
The United States clandestinely funds the operation of a huge prison in Cuba. Men, women, and children are spirited away from their homes and imprisoned indefinitely. No charges are made; no legal counsel is allowed. Newspapers fill with stories of espionage and enemies. Current events? No.

February 7, 2007
PRESS RELEASE
Never again Dresden, never again Hiroshima
Sixty-two years ago, on the night of 13 to 14 February 1945, Anglo-American bomber swarms firebombed Dresden, a city devoid of military significance, world-renowned for its ancient churches and beautiful baroque architecture, a common heritage of mankind.
February 1, 2007
PRESS RELEASE
The German World Alliance (GWA), the world's largest human rights organization for Germans, with over one million members in the United States, Canada, Austria, Argentina, Columbia, Germany, Great Britain, Switzerland, Serbia and Poland, strongly urges legislators in the United States Congress to withdraw sponsorship S. 381/H.R.662, The Commission on Wartime Relocation and Internment of Latin Americans of Japanese Descent Act. The bill was recently introduced in the Senate by Senator Inouye.

February 1, 2007
GWA-IGAR Letter to Ambassador Wolff
Dear Ambassador Wolff,

The Institute of German-American Relations and the German World Alliance applaud the efforts of the United States and Germany to ensure that future generations are protected from ethnic cleansing and genocide.

 

17. März 2006

Österreichische Parlamentarier thematisieren historische Altlasten

Prag war Schauplatz einer neuen Dialogphase mit Wien

Die vorletzte Station der Gedenkreisen, die eine österreichische Parlamentarierdelegation bis Mai 2006 unter Leitung von AbgzNR Norbert Kapeller (ÖVP) zu den deutschen Minderheiten in die ehemaligen Kronländer der Donaumonarchie führen, ist Tschechien. Zu den weiteren Delegationsteilnehmern gehörten die Abgeordneten Werner Kummerer (SPÖ), Anton Wattaul (BZÖ) und Terezija Stoisits (Grüne). Die Delegation wurde vom Obmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ), Gerhard Zeihsel, und einem ORF-Team (Redaktion Hohes Haus) begleitet. Der erste Teil der Tschechienreise fand vom 13. bis 14. März 2006 statt, der zweite wird Ende März durchgeführt. Für den ersten Teil wurden Lidice, Aussig, Reichenberg und Prag als Zielorte ausgewählt. Bereits am Sonntagabend trafen die Delegationsmitglieder mit ihren Gästen im oberösterreichischen Freistadt in eisiger Kälte zusammen und besprachen in entspannter Atmosphäre den Ablauf der beiden Tage in Tschechien. ...weiter

VLÖ - Wien, 22 02 2006

Slowenien: Deutsche Volksgruppe will Ende der Diskriminierung

Österreichische Parlamentsdelegation ringt um Anerkennung der Deutschen

Am 21. Februar 2006 wurde eine österreichische Parlamentarierdelegation im slowenischen Parlament von Vertretern des Menschenrechtsausschusses empfangen. Die österreichische Parlamentsdelegation brachte die Lage der deutschen Minderheit in Slowenien zur Sprache und stellte deren Anerkennung als autochthone Volksgruppe zur Diskussion. ...weiter

Wien, 2. Februar 2006 - Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)
NR-Abg. Kapeller: Entschädigungsfragen für Altösterreicher offen
Österreich ist die moralische Kraft bei Entschädigungsfragen

Österreich ist in Fragen der Restitution ein europäischer Musterschüler", so Abgeordneter Norbert Kapeller, der Vertriebenensprecher der ÖVP, und weist in diesem Zusammenhang auf die aktuelle Diskussion hinsichtlich der Rückgabe der "Klimt"-Bilder hin. Zurückgegebene Kulturgüter können sogar aus Österreich ausgeliefert werden, im Gegensatz zu Deutschland, wo das dortige Kulturschutzgesetz dies verbietet"....weiter

Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)
Wien, 1. April 2006

Die Delegierten der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) gedachten anlässlich der 60-jährigen Wiederkehr der organisierten Vertreibung von über drei Millionen Sudetendeutschen aus der Tschechoslowakei und der etwa 250 000 Toten als Folge der fürchterlichen Exzesse 1945 und 1946 dieser Tragödie und verabschiedeten anläßlich ihrer in Wien am 1. April 2006 durchgeführten Bundeshauptversammlung folgende ERKLÄRUNG

München, 28. Januar 2006
"Ein solch heikles Thema"
Zur Ausstellung "Flucht, Vertreibung Integration“

Im recht umfangreichen Begleitbuch zur Ausstellung wird von Professor Hermann Schäfer, Präsident des "Hauses der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" in Bonn, wo die Ausstellung am 2. Dezember 2005 eröffnet wurde, gleich auf den ersten Seiten das Verbrechen der Vertreibung mit der Entfesselung des Zweiten Weltkrieges im ursächlichen Zusammenhang gesehen: „Ohne den Waffengang, der von deutscher Seite vor allem im Osten als Rassen- und Vernichtungskrieg geführt worden war, wäre es nicht zu millionenfacher Flucht und zur Vertreibung gekommen. ...

Wien, 26. Januar 2006
Entschädigung wird nicht mehr über bilaterale Abkommen geregelt
Kroatien bereitet neues Gesetz zur Entschädigung nicht-kroatischer Staatsbürger vor

Wie die kroatische Jutarnji List in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, bereitet die kroatische Regierung ein neues Gesetz vor, das die Entschädigung von nicht-kroatischen Staatsbürgern neu regelt.

Bisher wurde als Grundlage ein bilaterales Abkommen zwischen dem Staat der Antragsteller und der Republik Kroatien gefordert. Ein solches bilaterales Vermögensabkommen bestand bis dato nur zwischen Kroatien und Österreich

19. Januar 2006
Deutscher Volksverband in Serbien wird DWA Mitglied

Der Deutsche Volksverband wurde im Dezember 1996 ins Leben gerufen und wurde vom zuständigen Ministerium im März 1997 anerkannt. Der Deutscher Volksverband ist mit Sitz in Subotica/Maria Theresiopel und hat ein Betätigungsfeld in gesamten Gebiet der Woiwodina/Serbien.

Wien, 18. Januar, 2006
BÖHMERWALDBUND WIEN stellt neue VIDEO-Produktion vor

Der Böhmerwaldbund Wien gibt bekannt, dass nach dem großen Erfolg der ersten VIDEO-Produktion „ALTE HEIMAT Gratzen – Strobnitz – Brünnl - Deutsch-Beneschau – Deutsch-Reichenau im südlichen Böhmerwald“ (Spieldauer 65 Minuten) nunmehr ein zweites Bilder-Video...

Wien, 11. Jannuar 2006
Vor 60 Jahren

Wir katholischen Bischöfe können nicht länger schweigen zu dem furchtbaren Lose der mehr als 10 Millionen Ostdeutschen, deren Vorfahren größtenteils vor sieben- bis achthundert Jahren im ostdeutschen Raum gesiedelt und den Boden urbar gemacht haben....

3. Dezember 2005 – 17. April 2006
Flucht, Vertreibung, Integration
Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn

Zwischen 60 und 80 Millionen Menschen müssen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts allein in Europa ihre Heimat verlassen. Durch den vom nationalsozialistischen Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieg erreichen Flucht und Vertreibung eine neue, erschreckende Dimension....

Wiener Erklärung der Deutschen Weltallianz 2005

Wien, 29. September 2005

Die Deutsche Weltallianz (DWA) / German World Alliance (GWA) ist ein internationales Netzwerk nationaler und regionaler Organisationen in verschiedenen Ländern und einzelner Personen, das als Nicht-Regierungs-Organisation (NGO) am 21. September 2002 in Washington mit dem Ziel gegründet wurde, Personen, die ihre kulturelle, sprachliche und ethnische Herkunft als deutsch bezeichnen, eine gemeinsame politische Stimme gegenüber Regierungen, Medien und der Öffentlichkeit zu geben. Die DWA/GWA hat in Übereinstimmung mit ihren Zielen bei der Jahreshauptversammlung 2005 in Wien eine Erklärung verfasst, in der die Regierungen weltweit aufgefordert werden ...weiter

Erste Radio-Sendung in deutscher Sprache in Serbien jetzt auch über das Internet erreichbar
Deutsche in Serbien haben eine Radiosendung in ihrer Muttersprache

In dem Jahr 1998 am zweiten Jahrestag unseres Deutschen Volksverbandes wurden die ersten dreißig Minuten unserer deutschsprachiger Radiosendung mit Namen "Unsere Stimme" ausgestrahlt. Unsere deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger können uns ,schon sieben Jahre lang, nun jeden Freitag auf der Welle von Radio Subotica von 19.00 Uhr bis 19.30 Uhr auf UKW 89,6 Megahertz hören.

Wien, 2.November 2005
Deutscher Kulturverein in Marburg/Maribor bezieht neues Vereinslokal

Am 30. Oktober 2005 fand im slowenischen Marburg/Maribor die feierliche Eröffnung der neu adaptierten Räumlichkeiten für den Kultur Verein deutschsprachiger Frauen BRÜCKEN (Kulturno društvo nemško govorečih žena Mostovi) statt. Das in der Barvarska Nr. 5 untergebrachte Vereinslokal wurde durch Subventionen der Kärntner und Steirischen Landesregierung und eine großzügige Spende des Alpenländischen Kulturvereins Südmark finanziert. Marburgs Bürgermeister Sovič bekennt sich zur multikulturellen Geschichte seiner Stadt.

9. August 2005
Bund Junges Ostpreußen: 750 Jahre Königsberg
Veranstaltungen und Kontakte

Liebe Freunde und Mitglieder des BJO,

zum 750jährigen Gründungsjubiläum unserer ostpreußischen Landeshauptstadt Königsberg darf ein Programmpunkt natürlich nicht fehlen: Im Rahmen der AG Junge Generation im BdV findet vom 23.-24. September 2005 das Seminar "750 Jahre Stadt Königsberg" in Düsseldorf statt, anläßlich dessen wir auch das Museum Stadt Königsberg in Duisburg besuchen werden.

Die Vertreibung der Deutschen
Rede von Alfred de Zayas beim Schlesiertreffen am 3. Juli, 2005 in Nürnberg.

Vor sechzig Jahren am 6. Juni 1945, legte der amerikanische Oberste Richter, Robert Jackson, dem amerikanischen Präsidenten Harrz Truman einen Bericht vor, einen Plan für das Internationale Militärtribunal, das deutsche Politiker und Militärs des NSßRegimes juristisch zur Verantwortung ziehen sollte.

Jose Ayala Lasso in Berlin
Vor zehn Jahren hatten Sie mich aus Anlaß des fünfzigsten Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs und des Beginns der Vertreibung von 15 Millionen Deutschen aus ihrer Heimat im Osten eingeladen, an der Gedenkfeier am 28. Mai 1995 in der Frankfurter Paulskirche teilzunehmen....

Wien / Bonn, 7. Juni 2005/GE
Eine Ohrfeige für Europa

Der Sudetendeutsche Pressedienst nimmt Stellung zu den Äußerungen von Tschechiens Präsident Klaus in der Prager Zeitung "Mlada fronta Dnes".
"Wer versucht, Vertreibung in welcher Form und aus welchen Gründen auch immer zu rechtfertigen, zeigt, dass er von den menschenrechtlichen Standards der Europäischen Union nichts hält."

5. Juni, 2005
Weltflüchtlingstag

Der UNO Hochkommissar fuer Flüchtlinge hat den 20. Juni 2005 zum Internationalen Tag der Flüchtlinge erklaert, um der Lage von rund 20 Millionen Menschen zu gedenken, die heute als Flüchtlinge oder Zwangsumgesiedelte obdachlos sind, deren Menschenrechte ständig verletzt werden und die grossen Gefahren sogar ihres Lebens ausgesetzt sind.

31.Mai 2005
Nur toleriert nicht akzeptiert

Oppelner Erzbischof Alfons Nossol
zur Lage der Deutschen in Oberschlesien

Der Deutsche Freundschaftskreis (DFK) kann im Januar 2005 auf eine fünfzehnjährige Anerkennung in Polen zurückblicken. Damals herrschte Enthusiasmus und Aufbruchstimmung.

Wien, 13. Mai 2005
Beneš-Statue wird vor Außenministerium in Prag aufgestellt

Laut einer gestrigen APA-Meldung soll für den kommenden Montag (16. Mai) eine feierliche Enthüllung einer Beneš-Statue vor dem tschechischen Außenministerium in Prag geplant sein.

Wien, 2. Mai 2005
Erklärung der Prager Versöhnungskonferenz
Sixty years ago, on the night of 13 to 14 February 1945, thousand-bomber Anglo-American swarms firebombed Dresden, a city with no significant military targets, located at the time of the attack hundreds of miles away from the front. More than 100,000 civilians perished, including many Silesians who had fled toward Saxony, trying to escape the onslaught of the Red Army.

January 26, 2005
Books to recommend to local libraries (doc, 50 K)
This list of books (in English) was recommended by members of the GWA_discussion group on various topics: German-American Internment, German-Russian Deportation and the Expulsion. Members are encouraged to ask that their public libraries purchase the books for their permanent collections, so that knowledge about these topics would be spread in the general population.

12 Januar 2005
Erklärung der Schlesischen Jugend, Bundesgruppe

Angesichts der seit Monaten andauernden Diskussion in den Medien der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die Rechtmäßigkeit der Entschädigungsforderungen der deutschen Heimatvertriebenen, sieht sich die Schlesische Jugend, Bundesgruppe, gezwungen folgendes zu erklären:

Dezember 2004
Für Schlesien und seine Menschen streiten
Das Jahr 2004 hat eine weltweite Beachtung des deutschen Vertriebenenproblems gebracht, wie sie bisher noch nicht zu registrieren war. Ausgelöst wurde die umfangreiche Berichterstattung vor allem durch die Diskussion über die Eigentumsfrage in den Heimatgebieten. Aber auch das geplante Zentrum gegen Vertreibungen führte zumindest in Polen und Deutschland zu einiger Publizität, die häufig Informationen über die Vertreibung im Gefolge hatte.

Pressebericht der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Oesterreich:
10. Dezember 2004
Tag der Menschenrechte

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft in Oesterreich fordert unter Hinweis auf die Petition der Sudetendeutschen vom 2.12.1975 an die UNO in New York, bzw. vom 8.07.1976 an die UNO-Menschenrechts-Kommission in Genf, bzw. vom 17.06.1993 an die UNO-Menschenrechtskonferenz in Wien.

9. Oktober 2004
Rede von Professor Dr. Alfred de Zayas, Genf
Zum "TAG DER HEIMAT" - Kassel

Das Völkerrecht ist der Ausdruck der Verhaltensnormen, die seßhafte Völker über Jahrhunderte entwickelt haben. Ohne Seßhaftigkeit gibt es keine Staaten und auch kein Völkerrecht. Seßhaftigkeit ermöglicht die Entwicklung von Kultur, mit seinen vielen Ausdrucksformen in Architektur, Kunst, Literatur und auch Rechtswissenschaften. Die Garantie der Seßhaftigkeit ist das Heimatrecht.

DWA Pressebericht 14. September 2004
Internationale Menschenrechtsorganisation hält Ihre Jahreshauptversammlung in Kitchener-Waterloo (Kanada)

Am 10. September fand die diesjährige Tagung der Deutschen Weltallianz (DWA) im Concordia Club in Kitchener statt. Gastgeber war der Deutsch Kanadische Kongress.

DWA Pressebericht 21 September, 2002
Deutsche Weltallianz in Washington gegründet

Am 21. September 2002 fand die Gründungsversammlung der German World Alliance in der Georgetown Universität in Washington D.C. statt. Die GWA ist in erster Linie ein Dachverband für nationale Organisationen, die ihre sprachliche und kulturelle Herkunft als deutsch bezeichnen. Dazu zählen nicht nur Deutsche, sondern auch Österreicher, Schweizer und verschiedene andere Volksgruppen in der ganzen Welt.

 

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