German World Alliance / Deutsche Weltallianz

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Washington DC, 9. Januar/January 9, 2012

DWA

Nachtrag zur Pressmitteilung der DWA zur laufenden Petition zum Schutz der Deutschen Sprache/

Addendum to the press release of the GWA concerning the ongoing petition for the protection of the German language

 

Bitte auf die neue URL achten/

Pls take note of the new URL

 

http://openpetition.de/petition/online/zum-schutz-der-deutschen-sprache

 

Die Deutsche Weltallianz (DWA) spricht sich für die Pflege der deutschen Kultur, den Erhalt deutscher Traditionen in der Wissenschaft, der Kunst und für den traditionellen Gebrauch der deutschen Sprache aus. Gerade Deutschland, Österreich, die Schweiz und Lichtenstein sollten dabei den Deutschen, die als deutsche Volksgruppen/Minderheiten in Europa oder anderen Kontinenten leben, ein Vorbild sein.

 

Es ist wichtig die deutsche Sprache zu pflegen und zu erhalten, darum bitten wir, diese Petition "Zum Schutz der Deutschen Sprache" (Text unten) zu unterschreiben und an Mitglieder, Freunde und Bekannte weiter zu schicken, damit diese auch unterschreiben können. Hinter dem Namen bitte den Wohnort auch eintragen. Unsere Zukunft, auch die der deutschen Zeitungen, der Deutschschulen, der deutschen Vereine und der deutschen Radiosendungen, hängt von der deutschen Sprache ab.

Ihre Emailadresse wird nicht veröffentlicht. Eine Spende ist nicht erforderlich, denn der Deutschkanadische Kongress hat schon eine Spende gemacht. Schließen Sie einfach das Fenster.


We wanted to draw your attention to this important petition, "Zum Schutz der Deutschen Sprache" (see text below) and hope that you will sign it. Please forward the petition to your members and friends and ask them to sign also. When signing please list the city where you live behind your name. Your email address will not be shown.


Vielen Dank, Ihr Deutschkanadischer Kongress

Toni Bergmeier, National Präsident

Karsten Mertens, Ontario Präsident

Ernst Friedel, Direktor

 

Zum Schutz der deutschen Sprache

Wir, die Unterzeichneten, ersuchen die Bundesregierung und die Kultusministerien der Länder, mehr für die Erhaltung und Pflege der deutschen Sprache zu tun.

78 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass mehr für die deutsche Sprache getan werden sollte.

Die deutsche Sprache bietet die geistige Lebensgrundlage, um Kultur und Werte der Gesellschaft zu verstehen, zu erhalten und zu pflegen, in voller Verantwortung für künftige Generationen. (Wir sind nicht dagegen, Fremdwörter zu verwenden, in Fällen, wo deutsche Wörter ungeeignet oder nicht vorhanden sind.)

Wir bitten um mehr finanzielle Unterstützung:

für Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die deutsche Sprache zu pflegen und zu erhalten;

für kulturelle Veranstaltungen, die auf deutsch stattfinden;

für Texter, die deutsche Lieder schreiben;

für den deutschen Sprachunterricht im Ausland;

für deutsche Veranstaltungen, die von deutschen Vereinen im Ausland veranstaltet werden.

Wir bitten, dass deutsche Kaufhäuser dazu aufgefordert werden, in ihren Geschäften mehr deutsche Musik zu spielen.

Wir bitten um eine gesetzliche Regelung oder zumindest eine Verordnung für Medien und Schulen, Fremdwörter nach Möglichkeit durch deutsche Wörter zu ersetzen, wenn dadurch die Wortbedeutung nicht verändert wird.

Wir bitten, dass Firmen, die ihre Reklame im Inland auf deutsch gestalten, steuerliche Vorteile erhalten.

Die Unterzeichneten

Washington DC, October 31, 2011

 

Wien, 19 Dezember 2011

DWAPressemitteilung der Deutschen Weltallianz

Zum Tod von Vaclav Havel

Die Deutsche Weltallianz (DWA) würdigt das politische Erbe des ehemaligen tschechoslowakischen und tschechischen Staatspräsidenten Vaclav Havel, der bereits während der kommunistischen Ära in der Tschechoslowakei für Recht und Gerechtigkeit, Demokratie und Wahrheit eintrat. Für diese Ideale war er bereit, sich mit der kommunistischen Staatsmacht anzulegen und scheute auch bei Gefängnisstrafen nicht davor zurück, an seine Überzeugung zu glauben. Später hatte Havel auch den Mut, sich als Präsident der Tschechoslowakei für die Vertreibung der Sudetendeutschen von 1945 zu entschuldigen und verurteilte immer wieder die Benes-Dekrete. Havel war ein europäischer Realist, der an die Zukunft der Europäischen Union (EU) glaubte und allen totalitären, antiliberalen und antidemokratischen Ideologien eine klare Absage erteilte.

 

 

Wien, 10 Dezember 2011

DWAPressemitteilung der Deutschen Weltallianz

 

Gegen Verklärung und für die ganze Wahrheit

Wassertheurer: „Völkermord an Deutschen trug Titos Handschrift“

 

In der österreichischen Tageszeitung Der Standard vom 10. Dezember 2011 wurde ein Interview mit dem bosnischen Historiker Husnija Kamberović veröffentlicht, in dem auf die Art der Vergangenheitsbewältigung im ehemaligen Jugoslawien hingewiesen wird. Bereits vor zwei Jahren wurde in den österreichischen Medien bekannt, dass etwa in Laibach in Slowenien wieder eine Straße nach Tito benannt wurde. Nach Kamberović wird in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens der Tito-Kult der kommunistischen Ära neu bewertet und Tito in der Geschichtsschreibung sehr unterschiedlich beurteilt. Der Standard schreibt dazu: Die populärwissenschaftlichen Publikationen setzten auf Sensation, die Geschichtsforschung auf Aufklärung und Neuinterpretation des vormals romantischen Tito-Bildes.“

Wie sehr diese Neuinterpretation noch alten Klischees treu verhaftet ist, bezeugt folgende Aussage von Kamberović, der Titos Rolle im Zweiten Weltkrieg immer noch gänzlich unkritisch aus einer antifaschistischen Perspektive betrachtet, in der die kollektive Schuldthese als Grundlage für schrecklichste Menschenrechtsverletzungen dominierte: „Er hat zwar ab den 1970er Jahren viele problematische Schritte gesetzt, aber der antifaschistische Kampf im Zweiten Weltkrieg und Titos Nein zu Stalin und Stalinismus waren richtige und wichtige Schritte für die gesamte europäische Geschichte. Kein ernsthafter Historiker kann das marginalisierten.“

Dieser heroisch verklärte antifaschistische Kampf Titos schreckte auch vor Völkermorden nicht zurück, wie es das Schicksal der deutschen Volksgruppen im Zeitraum 1944-1947 beweist. In diesen Jahren sind Zehntausende von Donauschwaben, Gottscheer-Deutschen und Deutsch-Untersteirern in den Lagern Titos ums Leben gekommen. Die genaue Opferzahl beläuft sich auf 70.000 Personen. Die gesamte deutsche Volksgruppe mit über 500.000 Personen wurde vertrieben, enteignet und kollektiv zu Volksfeinden erklärt.

„Eine Neubeurteilung der Politik Titos hat dieses Trauma in der jugoslawischen Geschichte des 20. Jahrhunderts zu berücksichtigen“, erklärt DWA-Präsident Peter Wassertheurer, der abschließend meint, „Tito wollte Jugoslawien in ein sozialistische Diktatur umwandeln, in der alle nicht-sozialistischen Ideologien eliminiert und ganze Volks- und Gesellschaftsgruppen kollektiv verfolgt und im Sinne der Völkermord-Konvention ausgelöscht wurden. Und diese historische Tatsache muss Teil einer Neubewertung Titos sein.“

 

Die Deutsche Weltallianz (DWA) spricht sich für die Pflege der deutschen Kultur, den Erhalt deutscher Traditionen in der Wissenschaft, der Kunst und für den traditionellen Gebrauch der deutschen Sprache aus. Gerade Deutschland, Österreich, die Schweiz und Lichtenstein sollten dabei den Deutschen, die als deutsche Volksgruppen/Minderheiten in Europa oder anderen Kontinenten leben, ein Vorbild sein.

 



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