Moskauer Programm für Russlanddeutsche nur Glasperlen?
Von Viktor Krieger, Heidelberg.
Seit dem 3.September gibt es in Russland ein neues Föderales Programm zur Förderung der Russlanddeutschen. 80 Mio Euro sollen fließen. Aber hilft das, die Russlanddeutschen zu rehabilitieren?
Dr. Viktor Krieger (geb. 1959 in Dschambul/Kasachstan) ist Lehrbeauftragter am Seminar für Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg. Der Wissenschaftler beschäftigt sich seit den achtziger Jahren mit der Politik-, Wirtschafts- und Kulturgeschichte der Deutschen in Russland. Seit 1991 lebt er in Deutschland.
Am 3. September 2007 hat die russische Regierung das föderale Programm für die „Entwicklung des sozioökonomischen und ethno-kulturellen Potentials der Russlanddeutschen“ bestätigt. Für die Laufzeit von 2008 bis 2012 sind umgerechnet etwas mehr als 80 Millionen Euro vorgesehen, die zum größten Teil aus dem föderalen Haushalt bereitgestellt werden sollen...weiter
10. Januar, 2007 - PRESSEDIENST der ALTÖSTERREICHER (PAÖ)
Wider den Ungeist: „deutschsprachig" ist kein ethnisches Merkmal
VLÖ fordert Ende dieser Diskriminierung!
Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) spricht sich vehement dagegen aus, die Angehörigen der deutschen Minderheiten in Ostmittel- und Südosteuropa ständig mit dem Attribut „deutschsprachig" zu beglücken. Der VLÖ erkennt darin die Diskriminierung einer Volksgruppe, der es anscheinend nicht mehr gestattet ist, ihr ethnisches Bekenntnis selbst zu bestimmen und sich zum eigenen Volkstum zu bekennen. Was seit über 800 Jahren gilt, nämlich das Bekenntnis zur „deutschen Identität" soll weiterhin Bestand haben dürfen und nicht von neuzeitlichen Kulturpäpsten im Dienste einer antifaschistischen Vergangenheitsbewältigung durch sprachliche Neukonstruktionen verdrängt werden.....weiter
Wien, 20. Dezember 2006/GE
Zeihsel: Informationsbemühungen in CR erfolgreich
CR-Umfrage: Ein Drittel sehen Vertreibung als Unrecht
Eine neue Umfrage der tschechischen Agentur CVVM in der Tschechischen Republik ergab eine sinkende Tendenz bei den Befürwortern der umstrittenen Beneš-Dekrete. Diese bildeten die Grundlage für die Vertreibung von mehr als 3 Millionen Sudetendeutschen 1945/46 aus der Tschechoslowakei.
Vor wenigen Jahren unterstützten noch zwei Drittel der Tschechen die Gültigkeit der Beneš-Dekrete, jetzt ist es nur mehr die Hälfte, ergab eine CVVM-Befragung. 13 Prozent waren für eine Aufhebung – gegenüber 5 bis 8 Prozent früher!...weiter
Wien, 14. Dezember 2006/GE
Harachov statt Harrachsdorf
Zeihsel: Es wird Winter und der ORF spricht wieder tschechischDer Teletext berichtete wieder über Harachov und verdrängt Harrachsdorf
"Es wird Winter und die Sportreporter des ORF können nur mehr tschechisch, wenn sie über die nordböhmischen Wintersportorte berichten" kritisiert Gerhard Zeihsel, der Bundesobmann der SLÖ die österreichische Medienorgel....weiter
Wien, 8. November 2006/GE
SKS, das Büro der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Prag jetzt auch im Internet unter www.sks-praha.cz zu finden
Das Sudetendeutsche Büro informiert die tschechische Öffentlichkeit durch öffentliche Veranstaltungen und durch diese Internet-Seite über seine Arbeit.
Das Büro in Prag wurde am 24. März 2003 als "sudetendeutsche Botschaft des guten Willens" in der Tschechischen Republik in Anwesenheit tschechischer, deutscher und österreichischer Politiker und Vertreter des öffentlichen Lebens eröffnet....weiter
November 2006Nachrichten aus Südamerika
Viertes Treffen der Deutschen Gemeinschaften Latein-Amerikas
Schon vor zwei Jahren hatte man sich darauf geeinigt, daß im Jahr 2006 Argentinien Gastgeber des IV. Treffens sein würde und zwar bei den deutschen Siedlungen der Wolgadeutschen der Provinz Entre Ríos. Daher liefen schon seit geraumer Zeit bei dem Dachverband FAAG und der Vereinigung der Wolgadeutschen AADAV (Asociación Argentina de Descendientes de Alemanes del Volga), die Vorbereitungen für das Treffen in Parana, welches zwischen dem 7. und dem 9. September stattfand....weiter
Wien, 24. Oktober 2006/GE
Zeihsel: Wiedergutmachung ist Problem der Tschechen
Sudetendeutsche haben Individualrechte
Das tschechische Außenministerium hat wieder einmal Stellung zu Eigentumsfragen zwischen der Tschechischen Republik und Österreich bezogen, die geregelt seien. Ausgangspunkt zu dieser Aussage der Sprecherin des Ministeriums, Zusana Opletalova, waren jüngste Aussagen von Nationalratspräsident Andreas Khol. Er unterstützte bei einem Heimatvertriebenensymposium in Freistadt am 29. Sept. 2006 die Lösung der Eigentumsfragen der vertriebenen Sudetendeutschen. Weitere Verzögerungen kämen für die Tschechen nur teurer! ...weiter
Wien, 29. September 2006 (ÖVP-PD)
"Heimat bringt Rechte und Pflichten"
2. Heimatvertriebenensymposium in Freistadt (OÖ)
"Als Südtiroler habe ich ja einen besonderen, sehr persönlichen Bezug zum Thema Heimat", sagte Nationalratspräsident Dr. Andreas Khol heute in seiner Rede beim 2. Heimatvertriebenen-Symposium. Das Symposium fand im Kulturzentrum Salzhof in Freistadt statt und wurde vom Vertriebenensprecher der ÖVP, Abg. Ing. Norbert Kapeller, organisiert. ...weiter
28. September 2006 PRESSEDIENST der ALTÖSTERREICHER (PAÖ)
„Wir wollen überleben und fordern unsere Rechte ein"
Sechster Volksgruppenkongress der deutschen Minderheiten in Esseg
Der Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) veranstaltete gemeinsam mit der Volksdeutschen Gemeinschaft - Landsmannschaft der Donauschwaben in Kroatien (VDG) das 6. Volksgruppensymposium der deutschen Minderheiten in Ostmittel - und Südosteuropa. Das Symposium fand in Esseg/Osijek vom 21. bis 24. September 2006 unter dem Titel „Was hat uns die EU gebracht?" statt.....weiter
Wien, 25. September 2006/GE
Zeihsel: Havel und Albright-Auszeichnung umstritten
Familie Albright rückte Nebrich-Bilder nicht heraus
Der frühere Präsident der Tschechischen Republik, Vaclav Havel, wurde am 23.
September in Passau gemeinsam mit der ehemaligen US-Außenministerin Madeleine Albright mit dem Menschen-in-Europa-Award der Verlagsgruppe Passau ("Passauer Neue Presse") ausgezeichnet. . ...weiter
17 September 2006
Sudetendeutscher Heimattag in Wien und Klosterneuburg
Parteiensprecher für Lösung der Vertreibungsproblematik
Die Festrede hielt der bayerische Landtagspräsident a.D. Johann Böhm,Sprecher der sudetendeutschen Volksgruppe am 17. September 2006 in der Babenbergerhalle der Patenstadt der Sudetendeutschen – Klosterneuburg – u.a. führte er aus:
Wien, 31. August 2006/GE
Elsinger: Organisierter Abschub Heimatvertriebener 1946 auch aus Österreich.
225.000 Sudetendeutsche mußten Österreich verlassen
Hugo Portisch nannte Österreich "Das überlaufene Land" , weil sich 1945 insgesamt mehr als 1,5 Millionen sogenannte "Displaced Persons (D.P.) im Staatsgebiet befanden. Darunter waren 380.000 Sudetendeutsche und 370.000 Volksdeutsche, hauptsächlich aus dem Südosten.
18. August 2006Massenmörder von Lamsdorf,
Czeslaw Gemborski, gestorben
Zum Tod des ehemaligen Kommandanten des KZ Lamsdorf erklärt die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach MdB:
Der ehemalige Kommandant des polnischen Konzentrationslagers Lamsdorf, Czeslaw Gemborski (poln.: Gęborski), ist am 14.6.2006 gestorben. Es ist bedauerlich, dass der für den Tod von Tausenden Deutscher verantwortliche polnische Lagerkommandant bis zu seinem Tode für seine Verbrechen nicht zur Rechenschaft gezogen wurde....weiter
16 August , 2006
Tschechien- tu was!
Seit dem Ende des kalten Krieges wurde die Behandlung und Vertreibung der 3.5 Millionen Sudetendeutschen in Dutzenden von Konferenzen, Seminaren und Workshops immer wieder analysiert und diskutiert. Trotz der üblichen Unstimmigkeiten über die Interpretation gewisser historischer Ereignisse, besteht unter tschechischen, deutschen und internationalen Fachleuten ein unumstösslicher Konsens, dass ein schreckliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen wurde.. ...weiter
Englische Fassung
Juni 2006
Die Statue als feindliche Geste
In der Zeit vor den Wahlen schlagen die Gefühle hohe Wellen. Zur Unterstützung der Wahlprogramme werden verschiedene Ideen und Argumentationen veröffentlich. Und es ist die Zeit der persönlichen Angriffe. Das alles erzeugt eine aggressive Stimmung in der Gesellschaft, es erzeugt Hass.
Wien, 22. Mai 2006/GE
Zeihsel: Weiterer Beweis tschechischer Raubsicherungs-Justiz
INachdem Monika Oppenheimer – die Tochter des im Zusammenhang mit dem Hitler-Attentat am 20. Juli 1944 hingerichteten Eduard Brückelmeier – nunmehr den Prozess um die Rückgabe von Wohnungen in Prag in letzter Instanz verloren hat, spricht der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) Gerhard Zeihsel von einem "weiteren Beweis von tschechischer Raubsicherungspolitik, die der Wertegemeinschaft der EU Hohn spricht!"
20. April 2006
Serbisches Anmeldegesetz
Alternative Rechtsanwälte nehmen Anträge an
Die Donauschwäbische Arbeitsgemeinschaft (DAG) wurde von Rechtsanwalt Dr. Radivoje Petrikic darüber informiert, dass er aufgrund der vielen Anträge zum serbischen Anmeldegesetzgesetz des enteigneten Vermögens keine weiteren Anträge mehr annehmen kann und bittet darum, bei künftigen Anmeldungen folgende Kollegen zu kontaktieren:
Rechtsanwältin Ljubica Tomic
Rechtsanwalt Nenad Aleksic
Beide Rechtsanwälte sind erreichbar unter:
Tomic Stevic Dulic
Carice Milice 3/II, 11000 Beograd
Serbien und Montenegro
Tel/Fax +381 (0)11 3285 227
+381 (0)11 3285 208
+381 (0)11 3285 153
www.tomic-stevic.co.yu
Email: ljubica.tomic@tomic-stevic.co.yu
6. April 2006
Restitution
In Kroatien wird derzeit ein neues Restitutionsgesetz vorbereitet, das allen ehemaligen Staatsbürgern auf dem Gebiet Kroatiens die Möglichkeit für eine Restitution einräumt. Bisher galt die Regelung, dass es dazu ein bilaterales Abkommen zwischen Kroatien und dem Staat der Antragsteller geben muss. Das ist künftig nicht mehr notwendig.
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4. August, 2006
Die Österreichische Landsmannschaft ist Mitglied unserer Weltallianz und lädt daher auch die übrigen Mitglieder unseres Verbandes zu den von ihr veranstalteten Reisen ein. Unter dem Motto „Reisen mit Freunden“ finden heuer noch eine Reise statt. ...
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Wien, 1. Juni 2006
Im aktuellen Wahlprogramm der Ungarischen Koalition (MK / SMK) in der Slowakei wird eine Öffnung der Frage der die Ungarn betreffenden Beneš-Dekrete gefordert. Erreichen will man damit eine moralische und ebenso materielle Lösung der betroffenen Bevölkerungsschicht... |
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8. Mai 2006 Gestern wurde dem Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) ein Forderungspaket des „Verbandes der Kulturvereine der deutschsprachigen Volksgruppen in Slowenien" überreicht, das an die slowenische Regierung gerichtet wurde... |
An dem verlängertem Wochenende waren wieder viele österreichische und deutsche Autofahrer in der Tschechischen Republik auf Kurzurlaub unterwegs. Durch mehrere Anrufe wurden wir darauf aufmerksam gemacht, daß fast nur österreichische und deutsche Autofahrer in Radarfallen aufgehalten wurden! ... |
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24.3.2006 Eine Delegation des österreichischen Parlaments besuchte neben der Gedenkstätte zum Brünner Todesmarsch drei Begegnungszentren der deutschen Minderheit in Tschechien und informierte sich über ihre rechtliche Lage...
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23.03.2006 DAG Delegation im Außenministerium Serbien: Donauschwaben sollen das enteignete Vermögen anmelden Serbien wird nach Meinung des österreichischen Außenministeriums ein Restitutionsgesetz verabschieden und Kroatien die bereits mit Österreich bilateral verhandelten Vereinbarungen im neuen Restitutionsgesetz berücksichtigen... |
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15. März 2006 Im Rahmen der von VP-Nationalratsabgeordneten und Vertriebenensprecher Norbert Kapeller initiierten Gedenkreisen haben am Dienstag in Prag bilaterale Gespräche mit hochrangigen tschechischen Politikern stattgefunden. Das erste Gespräch wurde mit dem Regierungsbeauftragten für Menschenrechte, Svatopluk Karásek, geführt. Karásek, selbst Dissident und Mitglied der Charta 77 gewesen, sagte eindeutig, dass die Vertreibung der Sudetendeutschen Unrecht war und dass die Interessen dieser anerkannt werden sollen...
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10. März 2006 Die von VP-Nationalratsabgeordneten Norbert Kapeller initiierten Gedenkreisen in die ehemaligen Kronländer der Donaumonarchie werden eine Parlamentsdelegation kommende Woche (13. und 14. März) nach Tschechien führen. Für Delegationsleiter Kapeller bahnt sich in diesem Zusammenhang eine kleine Sensation an: "Wir werden von offiziellen Regierungsstellen empfangen, unter anderem sind gemeinsame Gespräche mit dem zuständigen Regierungsbeauftragten für Menschenrechte, Svatopluk Karasek, dem Senatsvorsitzenden Mgr. Václav Jehlièka, sowie mit Vertretern des Regierungsrates für Menschenrechte und des Rates für Minderheiten geplant", freut sich Kapeller...
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