Krasse Diskriminierung gegen deutsche Autofahrer in der Tschechei
Zeihsel: Chauvinismus auf tschechischen Straßen
An dem verlängertem Wochenende waren wieder viele österreichische und deutsche Autofahrer in der Tschechischen Republik auf Kurzurlaub unterwegs. Durch mehrere Anrufe wurden wir darauf aufmerksam gemacht, daß fast nur österreichische und deutsche Autofahrer in Radarfallen aufgehalten wurden!
So wurde beispielsweise bei der Fahrt von Iglau nach Znaim nach der Ortschaft Horky beobachtet, daß innerhalb einer halben Stunde ausschließlich Fahrzeuge mit österreichischen und deutschen KfZ-Kennzeichen aufgehalten und bestraft wurden. Und dies, obwohl die große Mehrheit der Fahrzeuge – die praktisch in Kolonne fuhren – tschechische Kennzeichen hatten. Gegen diese fremdenfeindliche Abzockerei protestiert Gerhard Zeihsel, der Bundesobmann der Sudetendeutschen Landsmannschaft in Österreich (SLÖ) und warnt die tschechischen Behörden vor solchen Praktiken von örtlichen Beamten – oder kommt der Befehl gar von oben?
In der gemeinsamen EU erinnern derartige Ungleichbehandlungen an die Zeit des kommunistischen Ostblocks, schloß Zeihsel.
Sudetendeutscher Pressedienst (SdP)
Redaktion, Herausgeber, Medieninhaber:
Sudetendeutsche Landsmannschaft in Österreich (SLÖ)
Bundespressereferat: A-1030 Wien, Steingasse 25
Telefon: 01/ 718 59 19*, Fax: 01/ 718 59 23
E-Mail: pressedienst@sudeten.at
