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Pressemitteilung 26.03.2008

Unterstützung für Tibet

Mit großer Symphatie beobachten die Sudetendeutschen die Bestrebungen des tibetischen Volkes nach einer Autonomie. Dies würde bedeuten, dass das tibetische Volk in seiner angestammten Heimat das Leben in allen Bereichen selbst gestaltet. Das brutale Vorgehen des kommunistischen Pekinger Regimes gegen die Tibeter hat bei uns großes Entsetzen ausgelöst und wir verurteilen dieses Vorgehen. Die jetzigen Ereignisse zeigen große Parallelen mit der Geschichte der Sudetendeutschen auf. Auch unsere Volksgruppe wurde nach dem Ersten Weltkrieg gegen ihren Willen in den neu geschaffenen tschechoslowakischen Staat gepresst. Die Bestrebungen der Deutschen in den rein deutsch besiedelten böhmischen und mährischen Regionen sich der Republik Deutsch-Österreich anzuschließen wurden durch das tschechische Militär mit brutalem Vorgehen unterdrückt. Danach erfolgte eine harte Politik der Tschechisierung und das Verlangen nach Autonomie auf Grundlage des von US-Präsident Woodrow Wilson proklamierten Selbstbestimmungsrechts der Völker durch die Prager Regierung verweigert. Aufgrund dieser Tatsachen erzwangen die Siegermächte Großbritannien und Frankreich im Münchner Abkommen die Abtretung der Sudetengebiete an das Deutsche Reich, in dem aber inzwischen die Nationalsozialisten eine brutale Diktatur errichtet hatten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Sudetendeutschen dann auf brutale Weise aus ihrer Heimat vertrieben. Heute unternehmen wir alles, um die Erinnerung an unsere alte Heimat wach zu halten und das Erbe auch in den alten Heimatgebieten zu erhalten.
Wir wünschen dem tibetischen Volk eine bessere Zukunft und hoffen, dass sie in einem demokratischen China ihre Autonomie erhalten werden.

Andreas Schmalcz
Büroleiter/Öffentlichkeitsarbeit
Sudetendeutsche Landsmannschaft
Bezirksgruppe Oberbayern
Hochstraße 8 D-81669 München
Tel.: 089/4800 0384 / Fax: 089/4800 03138
sudeten-oberbayern@johann-slezak.de


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