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11. 07. 2007

Immer noch offene Vermögensfragen

Berlin – Der Bund der Vertriebenen hat nachdrücklich eine verbindliche Regelung noch offener Vermögensfragen gefordert. „Das ist eine längst überfällige Aufgabe der Politik, auch der deutschen Politik“, sagte Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach am Wochenende in der BdV - Bundesversammlung in Berlin. Im Interesse Deutschlands, des Rechtsfriedens in Europa und der guten Nachbarschaft führe nur eine Lösung dieser noch offenen Fragen zu dauerhafter Befriedigung. Steinbach sprach sich zugleich für einen nationalen Gedenktag für die Opfer von Vertreibung, Deportation und Zwangsarbeit aus. Eine „längst überfällige Verpflichtung Deutschlands“ nannte sie die Einrichtung einer Dokumentationsstätte über das Schicksal Vertriebener.
Quelle: Münchner Merkur, 11. 06. 2007, Seite 1, (AP Bericht) und
BdV - Positionen 2007, Entschließung der Bundesversammlung vom 9.Juni 2007

Anmerkung: Die Position des BdV hat sich offenbar in der Frage der Restitution grundlegend geändert. Sie entspricht nicht mehr der bundesdeutschen Regierungspolitik. Sie entspricht den Feststellungen des Gutachtens von Professor Dr. Eckart Klein, welches die CDU / CSU Bundestagsfraktion, zu jener Zeit in der Opposition, unter dem Vorsitz von Frau Dr. Angela Merkel anfertigen ließ.
Der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder dagegen versuchte seine abgegebene negative Darstellung bezüglich der Vermögensverhältnisse der deutschen Vertriebenen durch das sog. „Frowein – Gutachten“ zu erhärten. Dieses Gutachten wurde u. a. von der Opposition als ein „Gefälligkeitsgutachten“ bezeichnet.

Gerechtigkeit ist nicht das Liegenlassen von Unrecht! Gerechtigkeit ist das Eingestehen des begangenen nrechts
gegenüber denen, die es erlitten haben. und die Aufarbeitung in Wort und Tat.

Landsmannschaft Schlesien Nieder- und Oberschlesien Bezirksverband Oberbayern

Für Sie notiert R. Maywald
stv. Bezirksvorsitzender- Öffentlichkeitsarbeit
Alpenveilchenstraße 39
80689 München
Tel.:089 / 700 582-12, Fax: 089 / 700 582 -13
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